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	<title>All4family Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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	<title>All4family Archive - Beziehungsorientiert</title>
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		<title>Magª Heike Podek in der All4family 09/2016 zum Thema: „Starke Kinder&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-09-2016-zum-thema-starke-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 18:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[All4family]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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		<category><![CDATA[Terroranschlag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewalt und Aggression scheinen heutzutage an der Tagesordnung – die Medien berichten davon und auch&#160; das Internet ist voll. Wir sehen und hören von Terror, Überfällen und Gewalttaten, aber auch Aggressionen in der Familie, Mobbing in Schulen und sexuelle Gewalt scheinen keine Ausnahme zu sein. Als Mama stellt sich mir da die Frage: Wie kann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-09-2016-zum-thema-starke-kinder/">Magª Heike Podek in der All4family 09/2016 zum Thema: „Starke Kinder&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Gewalt und Aggression scheinen heutzutage an
der Tagesordnung – die Medien berichten davon und auch&nbsp; das Internet ist voll. Wir sehen und hören
von Terror, Überfällen und Gewalttaten, aber auch Aggressionen in der Familie,
Mobbing in Schulen und sexuelle Gewalt scheinen keine Ausnahme zu sein.</p>



<p>Als Mama stellt sich mir da die Frage: Wie
kann ich meine Tochter davor schützen?</p>



<p><strong>In
welchem Umfeld kommt es zu maßgeblich zu Gewalt und welche Kinder sind
besonders gefährdet?</strong></p>



<p>Kinder erfahren weltweit in allen sozialen
Schichten Aggression und Gewalt in unterschiedlichen Formen. Nach dem
österreichischen Institut für Familienforschung der Universität Wien stellt im
Gegensatz zur gesellschaftlichen Idealvorstellung die Familie nach wie vor den
Ort dar, an dem die Kinder am häufigsten Gewalt erfahren. In physischer und
psychischer Form, wie einen Klaps geben, festes Anfassen, Ablehnung, Drohungen
und Alleine lassen, wird sie nach wie vor als „Erziehungsmittel“ eingesetzt. Als
besonders gefährdet gelten Kinder, deren Eltern Probleme durch eigene familiäre
Gewalterfahrungen, psychische Erkrankungen, chronische Überforderung und
Existenzängste haben. Diese verringern bei allen Eltern die Fähigkeit zur
Selbstkontrolle und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit von Gewalthandlungen.</p>



<p>Darüber hinaus bietet heutzutage auch das
Internet, Handy (WhatsApp, Snapchat u.ä.) sowie Social Media eine große
Plattform für unterschiedliche Formen von Gewalt. </p>



<p>Normale Konflikte, die Kinder, wenn sie in
einer Gruppe zusammenkommen (z.B. in der Schule) unweigerlich haben, werden
heutzutage nur selten im persönlichen Gespräch gelöst, sondern über soziale
Medien – nicht selten auch unter Einbeziehung der Öffentlichkeit &#8211; ausgetragen.
Gerade in diesem Bereich, in den auch das Mobbing fällt, sind vor allem Kinder
gefährdet, die anders sind und/oder bestimmte Merkmale aufweisen, wie z.B.
Übergewicht, eine Behinderung, eine Krankheit, eine äußerliche Besonderheit
u.ä. </p>



<p><strong>Wie
können Eltern / Vertrauenspersonen erkennen, wenn das Kind solche Probleme hat?</strong></p>



<p>Kinder, die Opfer von physischen oder psychischen
Gewalteinwirkungen werden, fallen meistens auf, indem sie sich plötzlich anders
als sonst verhalten. Ein Großteil zieht sich zurück und vermeidet Kontakt zu
anderen Kindern. Sie haben zunehmend keine Lust etwas zu unternehmen und zeigen
wechselnde Stimmungen. Nicht selten entwickeln die Kinder körperliche
Beschwerden wie Kopf- und/oder Bauchschmerzen, schlafen schlecht und haben
keinen Appetit. In der Schule äußern sich ihre Probleme dadurch, dass sie sich nicht
konzentrieren können und ihre Leistungen deutlich abfallen. Viele wollen auch
plötzlich nicht mehr in die Schule gehen.</p>



<p><strong>Wie kannst
du dein Kind sensibilisieren, sich im Notfall einer Vertrauensperson zu öffnen?</strong></p>



<p>Solltest du&nbsp;
bei deinem oder einem anderen Kind solche oder ähnliche plötzliche
Veränderungen wahrnehmen, macht es immer Sinn, selbst das Gespräch zu suchen
oder Kinder auf sogenannte Vertrauenspersonen hinzuweisen. Das kann eine gute
Bekannte, aber auch die/der KindergartenpädagogIn, LehrerIn oder eine
BeratungslehrerIn sein. </p>



<p>Da die meisten Kinder, die von Gewalt
betroffen sind,&nbsp; unter hohem Druck stehen
und auch Angst davor haben, sich jemanden anzuvertrauen, macht es Sinn, Kinder
frühzeitig mit dem Unterschied zwischen guten Geheimnissen und schlechten
Geheimnissen vertraut zu machen. Gute Geheimnisse sind etwas, wo sich das
Gegenüber freut, wenn es zu einem bestimmten Zeitpunkt von diesem Geheimnis
erfährt, z.B. Geburtstagsüberraschung. Schlechte Geheimnisse gehen immer mit
negativen Empfindungen, Angst oder Druck einher und sollten von daher immer
angesprochen und aufgedeckt werden.</p>



<p><strong>Kann
ich nicht schon vorher was tun? Wie kann ich mein Kind z.B. vor den aggressiven
Seiten etc. im Internet/ TV/ Social Media schützen?</strong></p>



<p>In Bezug auf die Medien, wie TV, Internet und
Social Media, die Kinder schon in einem sehr frühen Alter benutzen, scheinen
Eltern nur wenig Einfluss zu haben, aber eine frühe Medienerziehung liegt ganz
klar im Verantwortungsbereich der Eltern. </p>



<p>Gerade Computer und Internetspiele, die von
Kindern und Jugendlichen oftmals in Gruppen online gegeneinander gespielt
werden, stellen für Eltern immer wieder eine Herausforderung dar. Wissenschaftlich
gesehen sind Spiele die wirksamste Form des Lernens. Wenn Spiele also vermitteln,
dass Gewalt Konflikte löst und zum Erfolg führt, dann wird das im Gehirn so
gespeichert und in entsprechenden Situationen abgerufen. Dabei spielt natürlich
die Intensität &nbsp;sowie der Realitätssinn eine
Rolle. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, bei der Medienerziehung nicht erst
einzuschreiten, wenn die Jugendlichen in der Pubertät sind und sich nichts mehr
sagen lassen (wollen), sondern von Anfang an, als Vorbild und Beziehungspartner
im Umgang mit Medien zur Verfügung zu stehen.</p>



<p><strong>So
können Eltern ihre Kinder unterstützen, ihren Selbstwert u stärken, damit sie
zu selbstbewussten und gefestigten, aber auch sozial kompetenten und
hilfsbereiten Erwachsenen werden:</strong></p>



<p><strong>Tipp 1:
Wahrnehmung anstatt Lob oder Kritik</strong></p>



<p>Zeig Interesse an deinem Kind und an dem, was
es tut, was es denkt und wie es ist. Gerade zu Anfang, wenn unser Kind auf die
Welt kommt, fällt uns das ganz leicht, weil wir das Baby kennenlernen wollen
und versuchen wollen zu verstehen, was seine Signale bedeuten. Ab ca. 3 Jahren glauben
wir unser Kind zu kennen und hören damit auf – zu diesem Zeitpunkt beginnt oft
vermehrte Kritik am Verhalten oder sogar am Kind selbst. Kritik aber
unterstützt unser Kind nicht darin, sich zu einem selbständigen und
selbstbewussten Erwachsenen zu entwickeln, sondern verunsichert es massiv.
Übermäßiges Loben hat übrigens Ähnliches zur Folge. </p>



<p>Das Selbstgefühl entsteht vor allem dadurch,
dass das Kind durch die Bezugspersonen wahrgenommen, aber nicht bewertet wird.
Ein Beispiel: Das Kind kommt mit einer Zeichnung aus dem Kindergarten nach
Hause und zeigt sie uns. Anstatt in Lobeshymnen auszubrechen oder dem Kind
mitzuteilen, dass es sich schon hätte mehr anstrengen können, sag einfach, wie
dir das Bild gefällt. „Ich finde das Bild schön, besonders gut gefällt mir die
Sonne. Wie findest du es denn? Gefällt es dir?“ oder auch „Hattest du Spaß beim
Malen?“. Und dann hör dir die Meinung deines Kindes an und kommt so in ein
Gespräch.</p>



<p>Auf diese Weise lernt dein Kind, seine Meinung
zu äußern und seine Gefühle ernst zu nehmen, unabhängig von der Meinung
anderer.</p>



<p><strong>Tipp 2:
Vertrauen schenken</strong></p>



<p>Vertrauen ist die größte Ressource, die der
Mensch hat, um mit schwierigen Situationen fertig zu werden. Die Basis dafür
wird beim Menschen im 2- 3 Lebensjahr gelegt. Kinder erleben in dieser Zeit zum
ersten Mal ihre Autonomie, der sie meist mit Sätzen wie „Ich will selber&#8230;“
oder „Ich kann selber&#8230;“ Ausdruck verleihen. Wenn man die Kinder nicht
ernstnimmt, kommt es vermehrt zu Machtkämpfen zwischen ihnen und ihren Eltern. Statt
dich darauf einzulassen, kannst du diese Entwicklung &nbsp;ganz intuitiv unterstützen, indem du an die
Ressourcen deines Kindes anknüpfst. Wenn dein Kind also etwas Neues
ausprobiert, z.B. auf ein Klettergerüst klettern will und herunterfällt,
versuch es nicht zu schonen und etwas zu sagen wie. „Dafür bist du noch zu
klein.“, sondern lass es in Ruhe oder sag etwas wie. „Hast du dir wehgetan?
Guter Versuch – vielleicht klappt es beim nächsten Mal.“&nbsp; Auf diese Weise hilfst du deinem Kind dabei,
Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten aufzubauen. Auch wenn unserer Kinder
größer werden sollten wir ihnen in ähnlicher Weise vertrauen, sie in
Situationen in denen sie hinfallen und Fehler machen, trösten und auffangen und
dann wieder weiterschicken, zu forschen und auszuprobieren. Mit dieser Art von
elterlichem Vertrauen gewinnen Kinder mehr und mehr das Gefühl, selbstwirksam
zu sein und trauen sich auch Konflikte zu lösen.</p>



<p><strong>Tipp 3:
Lernen am Vorbild/ Nachahmung</strong></p>



<p>Kinder lernen durch Nachahmung. Gerade in den ersten sieben Lebensjahren ist das Lernen am Vorbild die wichtigste kindliche Lernmethode und auch später behält das Lernen durch Nachahmung eine hohe Bedeutung. Eltern kommt bei dieser Art von Lernen eine besondere Rolle zu. In der Familie können Kinder durch ihre Eltern lernen, wie man mit Meinungsverschiedenheiten, mit Interessensgegensätzen umgehen kann, wie man Konflikte bewältigt und Kompromisse schließt. Dazu brauchen Eltern keine besonderen Situationen inszenieren, sondern sich einfach ganz „normal“ verhalten.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-09-2016-zum-thema-starke-kinder/">Magª Heike Podek in der All4family 09/2016 zum Thema: „Starke Kinder&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der All4family 05/2016 zum Thema: „Schlaf Kindlein, schlaf.&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-05-2016-zum-thema-schlaf-kindlein-schlaf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 May 2016 18:28:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[All4family]]></category>
		<category><![CDATA[Aufwachen]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschlafen]]></category>
		<category><![CDATA[Einschlafen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlafprobleme]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafstörung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Es ist Abend und Mama Angelika freut sich auf Sofa. Schnell noch ihre Tochter Marie (2) ins Bett bringen und dann gehört der restliche Abend ihr allein. Sie wäscht Marie, zieht ihr den Schlafanzug an, sie lesen noch eine Gute Nacht Geschichte und sagen den Kuscheltieren gemeinsam „Gute Nacht“&#8230; aber trotz ihres täglichen Rituals will [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-05-2016-zum-thema-schlaf-kindlein-schlaf/">Magª Heike Podek in der All4family 05/2016 zum Thema: „Schlaf Kindlein, schlaf.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Es ist
Abend und Mama Angelika freut sich auf Sofa. Schnell noch ihre Tochter Marie
(2) ins Bett bringen und dann gehört der restliche Abend ihr allein. Sie wäscht
Marie, zieht ihr den Schlafanzug an, sie lesen noch eine Gute Nacht Geschichte
und sagen den Kuscheltieren gemeinsam „Gute Nacht“&#8230; aber trotz ihres
täglichen Rituals will Marie einfach nicht einschlafen&#8230;“</em></p>



<p><em>„Luise
kann sich bei der Arbeit kaum konzentrieren, weil sie so müde ist. Sie kann
sich nicht daran erinnern, wann sie das letzte Mal durchgeschlafen hat, denn
seit Marvin auf der Welt ist, wacht der Kleine jede Nacht mehrfach auf und will
einfach nicht wieder einschlafen&#8230;“</em></p>



<p>Viele Eltern kennen das: Am Abend und in der Nacht
entwickelt sich das sonst so tolle Leben mit Kindern zu einem Kampfplatz. Da
spielen sich teilweise richtige Dramen ab: es wird gebrüllt, gebettelt und
geweint. Eltern zweifeln an sich, streiten mit ihrer/ihrem PartnerIn, das
Internet wird durchforstet, Bücher werden gekauft – und es geht immer um das
gleiche Thema: Wie kriege ich mein Kind dazu, endlich einzuschlafen oder wie
gelingt es mir, dass mein Kind endlich lernt, durchzuschlafen?</p>



<p><strong>Der
Schlaf</strong></p>



<p>Schlafen, da sind wir uns alle einig, ist
wichtig. Es dient der besseren Informationsverarbeitung und damit dem Lernen.
Außerdem werden im Schlaf Reparaturarbeiten in den Körperzellen durchgeführt
und das Immunsystem gestärkt.</p>



<p>In den ersten Lebenswochen von Babys scheint
das Schlafen so einfach zu sein, denn das Neugeborene findet scheinbar in jeder
Lebenslage in den Schlaf. Das ändert sich allerdings nach einiger Zeit und ab
dann müssen die Bedingungen stimmen, denn Schlafen ist ein sehr komplexes
Phänomen, bei dem wir in einen anderen Bewusstseinszustand wechseln. </p>



<p>Jede(r) vierte ÖsterreicherIn hat damit laut
Forschungsergebnissen Schwierigkeiten und somit ein Schlafproblem. </p>



<p>Der deutsche Kinderarzt, Wissenschaftler und
Autor Dr. Herbert Renz Polster ermittelte drei wichtige Bedingungen, die für
Kinder die Voraussetzungen fürs Schlafen bilden:</p>



<p><strong>3
Zutaten fürs Einschlafen </strong></p>



<p>1.) Müdigkeit:</p>



<p>Kinder, die nicht müde sind schlafen schlecht
oder gar nicht ein. Und genau das ist laut der aktuellen Schlafforschung auch
die Ursache Nummer 1 bei Schlafproblemen von Kindern: Die Kinder sind zu dem
Zeitpunkt, zu dem sie niedergelegt werden, einfach nicht müde.</p>



<p>2.) Entspannung:</p>



<p>Der zweite wichtige Faktor, den Menschen brauchen, um leicht in den Schlaf zu finden, ist ein Zustand von Entspannung. Wie wir Erwachsenen wissen ist das nur leider nicht ganz so einfach, weil man Entspannung nicht erzwingen kann, oder hast du schon mal versucht, auf „Knopfdruck“ entspannt zu sein? Entspannung ist etwas, was sich optimalerweise ergeben muss. Bei Kindern passiert das genau dann, wenn ihre Bedürfnisse befriedigt sind, d.h. sie sind satt, warm und fühlen sich geborgen.</p>



<p>3.) Rhythmus:Kinder werden in Wellen müde – etwa alle 50 Minuten tritt ein kleines Kind tagsüber von einer aktiven Phase in eine ruhige Phase ein. Das Tor zum Schlaf öffnet sich, was häufig durch Gähnen, Augen reiben u.ä. sichtbar wird. Gelingt es dem Kind in dieser Phase nicht einzuschlafen, ist es innerhalb weniger Minuten wieder putzmunter und die nächsten 50 Minuten wird es schwierig, dein Kind zum Einschlafen zu bekommen.</p>



<p>Die Erfüllung dieser kindlichen Bedürfnisse
setzt die Anwesenheit von Eltern voraus und fordert sogar ihr aktives Zutun!</p>



<p>Wie kann ich aber jetzt als Elternteil das
Wissen um diese „Zutaten“ sinnvoll nutzen und mein Kind somit beim Ein- &nbsp;und Durchschlafen unterstützen?</p>



<p><strong>Alltagstaugliche
Tipps:</strong></p>



<p><strong>Tipp 1:
Einschlafbegleitung</strong></p>



<p>Viele Eltern wünschen sich in etwa folgende
Szene<em>: „Sie bringen ihr Kind abends ins
Bett, lesen im eine Geschichte vor, geben einen „Gute Nacht Kuss“ und verlassen
das Zimmer. Das Kind schläft ruhig und zufrieden ein.“</em></p>



<p>Wenn das Einschlafen anders abläuft oder das
Kind nicht alleine schlafen will oder kann, denken die Meisten, mit ihrem Kind
sei etwas nicht in Ordnung oder es sei und sie müssten unbedingt etwas dagegen
unternehmen. Dem ist nicht so. Kinder lernen Schlafen nicht genauso
selbständig, wie sie Laufen lernen oder sauber werden, sondern brauchen die
Unterstützung von liebevollen Begleitpersonen.</p>



<p>Wenn wir in unserer Geschichte zurückblicken galt alleine Schlafen, d.h. ohne Schutz von Erwachsenen, auch lange Zeit als lebensgefährlich und bedeutete zu 99% den sicheren Tod. Das erklärt auch, warum alleine Schlafen bis heute noch bei vielen Menschen mit einem Gefühl von Angst verbunden ist (und das ist nicht nur bei Kindern so).Bis vor einigen Jahren, wurden sogenannte Schlafprogramme propagiert, bei denen die Kinder für eine vorgeschrieben Zeit, die nach und nach gesteigert wurde allein gelassen wurden (auch wenn sie schrien und weinten), bis es ihnen schließlich gelang alleine in den Schlaf zu finden. Aktuellem Forschungsergebnissen zu Folge schädigen diese Programme Kinder nachweislich und fügen ihnen schwere Traumatisierungen zu.</p>



<p>Anstatt also ein Problem darin zu sehen, dass
dein Kind nicht alleine einschlafen kann und sich täglich davon stressen zu
lassen, überleg dir lieber die Einschlafsituation für euch beide so angenehm
wie möglich zu gestalten. Bleib bei deinem Kind und lies ihm etwas vor, sing
ein Schlaflied oder massier es vorm zu Bett gehen, so dass es sich entspannen
kann. </p>



<p>Wenn ihr beide es mögt, kannst du dein Kind
streicheln oder nur eine Hand auf den Rücken oder Bauch legen, so dass es deine
Nähe spüren kann und sich sicher und geborgen fühlt. Für die meisten Kinder ist
es übrigens kein Problem, wenn du nebenbei z.B. liest (so kannst du auch für
dich die Zeit sinnvoll nutzen ;))</p>



<p><strong>Tipp 2:
Signale des Kindes wahrnehmen</strong></p>



<p>Anstatt ganz fixe Rhythmen zu haben oder dein
Kind nach Uhrzeit hinzulegen, versuch dich nach an den Signalen deines Kindes
zu orientieren. Es zeigt die, wie oben beschrieben, etwa alle 50 Minuten ein
Zeitfenster, wo es müde ist, indem es z.B. gähnt, sich die Augen reibt, die
Bewegungen langsamer werden, es zu dir kuscheln kommt. Gibst du ihm jetzt die
Gelegenheit zu schlafen, sparst du dir langwierige Einschlafrituale und Kämpfe.</p>



<p>Das mag vielleicht auf den ersten Blick
schwierig klingen, diese Momente tatsächlich zu sehen und dann entsprechend zu
reagieren, aber ich kann dir versichern, dass du mit ein bisschen Übung die
Signale deines Kindes gut deuten kannst und seinen Rhythmus kennenlernst.</p>



<p><strong>Tipp 3:
Einschlafbedingungen berücksichtigen</strong></p>



<p>Es gibt ein paar kleine Dinge, die du
berücksichtigen kannst, damit sich dein Kind beim Einschlafen leichter tut:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Dazu gehört z.B. ein dunkles
Zimmer. Ab Mitternacht beginnt die Melatoninausschüttung im Körper, die deinem
Kind quasi den Schlaf- und Wachrhythmus einflüstert. Dementsprechend ist es
sinnvoll, um diese Zeit auch alle Nachtlichter oder Einschlaflichter zu
löschen. </li><li>Nach neuen wissenschaftlichen
Erkenntnissen ist auch das Fernschauen oder Tablet spielen am Abend eher
ungünstig, weil der hohe Blauanteil des Kunstlichtes in den Bildschirmen, die
Melatoninausschüttung verzögert und der Körper sich somit nicht aufs
Einschlafen vorbereiten kann.</li><li>Es macht zudem Sinn, das
Schlafzimmer der Kinder vor dem Schlafengehen ordentlich zu lüften bzw.
insgesamt weniger zu heizen als andere Räume. Unser Körper ist es gewohnt, dass
überall auf der Welt die Temperatur in der Nacht um einige Grade runterkühlt
und aus diesem Grund schlafen wir in einem kühlen Zimmer besser.</li></ul>



<p><strong>Tipp 4:
Einschlafgewohnheiten/ -Rituale</strong></p>



<p>Bezüglich der Einschlafgewohnheiten und/ oder
Einschlafrituale sind zwei Dinge empfehlenswert:</p>



<p>Achte zum einen bei eurem Einschlafritual
darauf, dass dein Kind sich entspannen kann und zur Ruhe kommt. Hier eigenen
sich also vor allem die gängigen Sachen wie „Gute Nachtgeschichte vorlesen“
(immer die gleiche Geschichte bzw. Geschichten, die eher einen ruhigen
Charakter haben, sind hier oft zielführender als spannende Abenteuer oder
Gruselgeschichten), massieren, streicheln u.ä..</p>



<p>Zum anderen solltest du bei der Auswahl eures
Abendrituals bedenken, dass ein Kind, was in der Nacht munter wird, in der
Regel das gleiche „Programm“ erwartet, wie beim Einschlafen am Abend. Das tut
es nicht, um irgendwen zu ärgern, Grenzen zu testen oder ähnliches, sondern
weil ihm sein Ritual so gut hilft in den Schlaf zu finden und es einfach auf
die gleiche Gewohnheit zurückgreift. Kuschelst du also vorm Einschlafen mit
deinem Kind, sollte es die Möglichkeit haben, dass auch in der Nacht, wenn es
wach wird zu bekommen. </p>



<p><strong>Tipp 5:
Behutsames Heranführen ans alleine Schlafen</strong></p>



<p>Wichtig ist hier in erster Linie, dass das
alleine Schlafen nicht als ein wichtiges anzustrebendes Ziel, im Sinne eines
Entwicklungsschrittes, den ein Kind unbedingt machen muss, missverstanden
werden sollte. Auch hat allein Schlafen nichts mit Selbständigkeit an sich zu
tun, d.h. Kinder die nicht alleine einschlafen (können) sind trotzdem in der
Lage, sich zu selbständigen Menschen zu entwickeln. </p>



<p>Wenn du es also magst, dein Kind beim
Einschlafen zu begleiten, dann tu das bedenkenlos so lange es euch beiden
Freude macht und ihr es als angenehm empfindet. Solltest du hingegen zunehmend
genervt sein davon, dein Kind, wenn es schon größer ist, jeden Abend bei deinem
Kind zu sitzen, solltest du dir etwas anderes überlegen, denn dein Kind spürt
natürlich deine Unlust und Gereiztheit und findet so viel schwerer in die für
den Schlaf notwendige Entspannung. Hier kann es dann helfen, wenn du dir z.B.
von deinem Partner oder Oma/Opa Unterstützung holst. Mute deinem Kind zu, dass
es auch mit anderen ihm nahestehenden Personen schlafen geht. Zusätzlich kannst
du auch erklären, dass du einfach an ein paar Abenden auch ein bisschen Zeit
für dich haben magst.</p>



<p>Nachdem das Ein- und Durchschlafen von Mensch zu Mensch und von Kind zu Kind sehr unterschiedliche sein kann, auch weil jeder ein individuelles Bedürfnis nach Sicherheit und Nähe hat, scheu dich nicht, dir bei Fragen oder Problemen fachliche Unterstützung zu suchen.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-05-2016-zum-thema-schlaf-kindlein-schlaf/">Magª Heike Podek in der All4family 05/2016 zum Thema: „Schlaf Kindlein, schlaf.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der All4family 04/2016 zum Thema: „Warum Kinder kein Grün mögen und trotzem zu gesunden Essern werden.&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-04-2016-zum-thema-warum-kinder-kein-gruen-moegen-und-trotzem-zu-gesunden-essern-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2016 18:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[All4family]]></category>
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		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
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		<category><![CDATA[Verweigerung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/2019/?p=4663</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Unruhig rutscht die 3 jährige Marie auf ihrem Sessel hin und her. Das Mittagessen, das ihre Mama liebevoll für sie gekocht hat, ist beinahe unberührt. Versuche ihrer Mama, sie dazu zu überreden doch wenigstens mal zu kosten, blieben erfolglos. Auch Drängen hilft gar nichts. Marie weigert sich strikt und beendet das Essen.“ „Am Nachmittag kommt [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Unruhig
rutscht die 3 jährige Marie auf ihrem Sessel hin und her. Das Mittagessen, das
ihre Mama liebevoll für sie gekocht hat, ist beinahe unberührt. Versuche ihrer
Mama, sie dazu zu überreden doch wenigstens mal zu kosten, blieben erfolglos. Auch
Drängen hilft gar nichts. Marie weigert sich strikt und beendet das Essen.“</em></p>



<p><em>„Am
Nachmittag kommt eine Freundin der Mutter und bringt Kuchen mit. Jetzt sieht
die Situation ganz anders aus. Marie schaufelt vergnügt gleich zwei Stücke
Kuchen in sich hinein und lässt sich nur unter Tränen davon abhalten auch noch
ein Drittes zu essen.“</em></p>



<p>Diese oder ähnliche Szenen sind vielen Eltern
bekannt und alle sind sich einig: kleine Kinder essen komplett unvernünftig.
Sie bevorzugen ungesunde Lebensmittel, wie Schokoriegel, Pommes, Pizza u.ä. und
machen um gesunde Nahrung, wie Obst und Gemüse einen großen Bogen.</p>



<p>Warum das so ist und wie du dein Kind
unterstützen kannst, trotzdem zu einem gesunden Esser zu werden, das erfährst
du in diesem Artikel.</p>



<p>Wir Eltern haben oft Ängste, wenn sich unsere
Kinder anders ernähren als wir uns das vorstellen. Wir haben Sorgen dass Sie
nicht genug essen, dass sie nur „Blödsinn“ essen, dass sie aufgrund von dem was
sie essen Mangelerscheinungen bekommen, sich nicht gut konzentrieren können, zu
dünn oder zu dick und letztendlich krank werden.</p>



<p>Deshalb führen wir Machtkämpfe beim Essen mit
unseren Kindern sowie endlose Diskussionen darüber, wie viele Erbsen gegessen
werden müssen, damit es endlich den lang ersehnten Nachtisch gibt. Wir streiten
darüber, wann und wie viel genascht werden soll und welches Gemüse wann und in
welchem Ausmaß gegessen werden muss.</p>



<p>Aber ist das eigentlich nötig? Warum mögen
Kinder so ungern Gemüse oder andere gesunde Nahrungsmittel?</p>



<p>Fast alle Babys probieren die von ihren Eltern
angebotenen Lebensmittel von Beginn an problemlos und neugierig aus. Mit
steigendem Alter, verändert sich dieses Verhalten zunehmend und erreicht
ungefähr mit ca. 3 Jahren seinen Höhepunkt (auch weil in diesem Alter das
Ekelgefühl einsetzt). Kinder sind in diesem Alter äußerst skeptisch gegenüber
neuen Nahrungsmitteln und lehnen geschmacklich komplexe oder eventuell bittere
Lebensmittel oft komplett ab. </p>



<p>Evolutionsbiologisch hat dieses kindliche
Verhalten einen guten Grund, denn solange das Baby noch ausnahmslos durch die
Mutter versorgt wird, ist das Kind sicher.</p>



<p>Sobald es aber beginnt die Welt auf eigenen
Beinen zu erforschen und sich auch durch sein Autonomiebestreben von den Eltern
entfernt, unterliegt das Essen nicht mehr der Kontrolle der Eltern. Dadurch
dass das Kind also alles was unbekannt ist meidet, sorgt es im Grunde dafür,
dass es nichts „Verdorbenes“ isst und sichert damit sein Überleben. Gerade
grüne Lebensmittel wie z.B. Spinat oder auch unterschiedliche Kohlsorten, die sowohl
bitter als auch grün sind, werden bedingt durch unseren Geschmacksinn eher als
unreif oder sogar giftig eingestuft. Alles was süß schmeckt wird hingegen als reif
und kohlenhydratreich bewertet und somit bevorzugt.</p>



<p>Erst wenn die kindlichen Organe reifer sind
und die Nahrungsauswahl durch soziales Lernen abgesichert ist, kann sich der
Geschmackshorizont wieder erweitern. Dies ist meist zwischen 8 und 12 Jahren der
Fall und Kinder beginnen in diesem Alter auch vorher undenkbare Lebensmittel
wie z.B. Pilze, stärkere Käsesorten und auch Gemüse, v.a. Kohlsorten zu kosten
und damit zu experimentieren.</p>



<p>Natürlich sind diese Schutzprogramme heute, wo
in den Regalen der Supermärkte und auch zu Hause im Kühlschrank eher keine
tödlichen Lebensmittel lauern überflüssig geworden, aber der Körper unsere
Kinder folgt nun einmal dem im „Urwald“ entwickelten Erfolgsprogramm, auf dass
er sich verlassen konnte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was kann ich aber nun als Elternteil machen,
um mein Kind dennoch dabei zu unterstützen ein gesunder Esser zu werden?</h4>



<p><strong>Tipp 1:
Sei entspannt</strong></p>



<p>Bleib ruhig,&nbsp;
wenn dein Kind plötzlich beginnt, Nahrungsmittel, die es immer gegessen
hat, abzulehnen oder sich bestimmte Sachen aus dem Essen rauspickt – das ist
völlig normal und kein Grund zur Sorge. Du musst nun auch nicht beginnen, für
dein Kind zusätzlich etwas anderes zu kochen, als für euch als Familie. Je
entspannter du damit umgehst, umso leichter ist die Situation für euch alle.
Lässt du dich hingegen auf einen Machtkampf mit deinem Kind ein und/oder
drängst es dazu, etwas zu probieren, wirst du diesen in der Regel verlieren.
Dein Kind wird dir hier sehr deutlich machen, dass es sich von dir nicht
wertgeschätzt fühlt und entweder mit Aggression reagieren und/oder seinen Mund
einfach nicht mehr öffnen. Dieses Spiel verlieren wir Eltern allzu oft, weil
wir uns doch irgendwann Sorgen darüber machen, dass unser Kind nichts mehr
isst.</p>



<p><strong>Tipp 2:
Lebensmittel wiederholt anbieten</strong></p>



<p>Experimente haben gezeigt, dass kleine Kinder,
die ein Nahrungsmittel zunächst ablehnen, dieses doch annehmen, wenn man es
ihnen an aufeinanderfolgenden Tagen noch etwa zehn weitere Male angeboten wird.
Kinder essen also bestimmte Nahrungsmittel nicht, weil sie ihnen nicht
schmecken, sondern sie schmecken Ihnen, weil sie immer wieder davon essen. Dies
tun sie in der Regel, indem sie vorsichtig, d.h. anfangs nur kleine Bissen
kosten. Nettes Herrichten der Nahrung kann dabei durchaus den Spaßfaktor beim
Essen erhöhen, muss aber in keinster Weise übertrieben werden. </p>



<p><strong>Tipp 3:
Vorbild</strong></p>



<p>Sei deinem Kind beim Essen ein liebevolles
Vorbild. Studien haben gezeigt, dass Kinder doppelt so häufig ein neues
Nahrungsmittel kosten, wenn ein freundlicher Erwachsener am Tisch zuerst davon
nimmt. </p>



<p><strong>Tipp 4:
Mitentscheidung beim Einkauf</strong></p>



<p>Frisch Gekochtes sollte allen Fertigprodukten
vorgezogen werden (auch weil hier oft Geschmacksverstärker verwendet werden,
die die kindliche Geschmacksentwicklung negativ beeinträchtigen können). Nimm
dein Kind mit zum Einkaufen und sucht gemeinsam das Obst und Gemüse aus,
welches mit nach Hause kommen darf. Die anschließende gemeinsame Zubereitung
und das Kosten während des Kochens oder Herrichtens macht Kindern Spaß und
ermöglicht einen unkomplizierteren Zugang zum Essen.</p>



<p><strong>Tipp 5:
Hunger</strong></p>



<p>Hungrige Kinder sind mutiger und dehnen damit
ihren Geschmackshorizont aus. Sorge also dafür, dass dein Kind nicht halb satt
zum Tisch kommt. Das machst du am besten, in dem du ca. 1 Stunde vorm Essen nur
noch kalorienarme Getränke – am besten Wasser – anbietest, denn gerade die
sättigende Wirkung von gesüßten Getränken, wie Tee oder Saft wird oft deutlich
unterschätzt. Wenn dein Kind unbedingt noch etwas essen will, so stelle ihm als
Zwischenmahlzeit Obst und Gemüseschnitze zur Verfügung, da diese den Appetit
deines Kindes nicht dämpfen.</p>



<p>Als Trost für alle besorgten Eltern gilt es
noch zu erwähnen, dass die meisten wählerischen Kinder nicht weniger gesund
sind, als andere Kinder und auch nicht langsamer wachsen.</p>



<p>Solltest du dennoch
unsicher sein, weil dein Kind sich trotz allem nur sehr eingeschränkt ernährt
und/ oder an starkem Untergewicht oder Übergewicht leidet, dann scheu dich
nicht davor, dir Unterstützung zu suchen. Manchmal reicht schon ein email, ein
Telefonat oder ein paar Coaching Sitzungen aus, um Sorgen zu nehmen oder wieder
handlungsfähig zu werden.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>



<p><br></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-04-2016-zum-thema-warum-kinder-kein-gruen-moegen-und-trotzem-zu-gesunden-essern-werden/">Magª Heike Podek in der All4family 04/2016 zum Thema: „Warum Kinder kein Grün mögen und trotzem zu gesunden Essern werden.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der All4family 02/2016 zum Thema: „Trotzphase überleben &#8211; Autonomie fördern&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-02-2016-zum-thema-trotzphase-ueberleben-autonomie-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 19:33:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[All4family]]></category>
		<category><![CDATA[Autonomie Trotzphase]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfälle]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Julian (3) schmeißt sich im Supermarkt auf den Boden, brüllt mit hochrotem Kopf oder schlägt um sich, weil etwas nicht so läuft, wie er sich das vorstellt&#8230;“ Er ist, wie alle Kinder seines Alters in der Trotzphase. Nachdem sie ihre Gefühle in diesem Altern noch nicht mit Worten ausdrücken können, zeigen die meisten Kinder uns [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-02-2016-zum-thema-trotzphase-ueberleben-autonomie-foerdern/">Magª Heike Podek in der All4family 02/2016 zum Thema: „Trotzphase überleben &#8211; Autonomie fördern&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Julian (3) schmeißt sich im Supermarkt auf den Boden,
brüllt mit hochrotem Kopf oder schlägt um sich, weil etwas nicht so läuft, wie
er sich das vorstellt&#8230;“</em></p>



<p>Er ist, wie alle
Kinder seines Alters in der Trotzphase.</p>



<p>Nachdem sie
ihre Gefühle in diesem Altern noch nicht mit Worten ausdrücken können, zeigen
die meisten Kinder uns ihr Unwohlsein, indem sie hauen, kratzen, kneifen,
treten, beißen und schreien. </p>



<p>Einige
begnügen sich damit, lediglich zu Hause bei den Eltern aufzufahren, andere
ziehen regelmäßig auf der Straße, beim Einkaufen oder im Kindergarten durch
ihre heftigen „Zornanfälle“ die Blicke anderer Leute auf sich.</p>



<p><strong>Aber dürfen Kinder das?</strong></p>



<p>Früher war man der Ansicht, dass man das Verhalten dem Kind keinesfalls durchgehen lassen dürfe. Man sprach davon, dass Kinder in der Trotzphase mit diesen Anfällen bewusst Grenzen austesten wollen. Um dem Entgegenzuwirken wurde zu Konsequenz und Autorität geraten.</p>



<p>Später ging
man dazu über, diese Anfälle bewusst zu ignorieren und mit Nichtbeachtung oder
Auszeiten zu bestrafen.</p>



<p>Mittlerweile jedoch wurde erkannt, dass die Trotzphase einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von Kindern kennzeichnet. </p>



<p><strong>Die Autonomiephase</strong></p>



<p>Die
sogenannte Trotzphase ist eine natürliche Entwicklung innerhalb der Autonomieentwicklung
von zwei bis dreijährigen Kindern, in der sie sich aus der kompletten
Abhängigkeit ihrer Eltern befreien und sich zu einem unabhängigen Individuum
entwickeln. </p>



<p>Der Beginn
dieser Phase macht sich meist dadurch bemerkbar, dass Kinder die Hilfe ihrer
Eltern und anderer Personen deutlich abwehren mit Worten wie: „Ich kann das
alleine&#8230;“, „Selber machen“ o.ä..  Darüber hinaus zeigen sie ihre täglichen
Frustrationen über Dinge, die sie noch nicht können, darüber nicht verstanden
zu werden oder etwas nicht zu dürfen, das sie unbedingt wollen mit heftigen
Wutanfällen. </p>



<p>Und genau
diese Wut ist auch das zentrale Gefühl eines Kindes, dass sich in der
Autonomiephase befindet: äußerlich und innerlich steht das Kind unter
„Hochspannung“.</p>



<p>Tränen und
Gebrüll sind ein Ventil, diese Spannung auszuhalten. </p>



<p>Die
Entstehung von Wut wird durch ein Hormonchaos begünstigt, ein veränderter
Stoffwechsel sorgt dazu für Stimmungsschwankungen. Kinder ermüden schneller,
lassen in der Konzentration nach und sind launenhaft.</p>



<p>Je mehr
Eltern in dieser Zeit Widerstand leisten, ebenfalls mit Trotz reagieren,
Grenzen setzen und versuchen einzugreifen, umso mehr Machtkämpfe wird es
geben. Es ist ziemlich einfach ein zweijähriges Kind zu „brechen“, um es nett,
sanft und gehorsam bzw. brav zu machen – den Preis dafür aber zahlen ALLE. </p>



<p><strong>Wie also damit umgehen, wenn mein Kind, wie im
oben genannten Beispiel schreit, tobt und „auszuckt“?</strong></p>



<p>Kinder
brauchen in dieser Zeit vor allem eins: Eltern, die sie wertschätzen und anleiten. Betrachte
die wachsende Unabhängigkeit deines Kindes als Geschenk – nicht als Problem! Kinder
möchten in dieser Phase sicher sein dass sie von ihren Eltern noch immer
geliebt und angenommen werden – besonders wenn sie durch ihre erlebte
Frustration aus der Bahn geworfen werden. Deine wichtigste Botschaft an dein
Kind sollte sein: „Du bist o.k., so wie du bist und ich liebe dich.“ </p>



<p><strong><em>Tipp 1: Nimm das Verhalten deines Kindes nicht persönlich!</em></strong></p>



<p>Sei dir
gewiss: die Wut und das damit verbundene Verhalten ist nicht gegen dich als
Mutter oder Vater gerichtet – selbst dann nicht, wenn dein Kind in einem
Trotzanfall nach dir haut oder tritt. Es ist seine noch nicht vorhandene
Fähigkeit mit dem Gefühl der Frustration umzugehen, die dein Kind so zornig
macht. </p>



<p><strong><em>Tipp 2: Mehr Zeit einplanen</em></strong></p>



<p>Weil die
Kinder in dieser Zeit nahezu alles alleine machen und bestimmen wollen, dauert
es oft deutlich länger, bis man das Haus verlassen kann. Gerade die
Morgensituation verlangt Eltern einiges an Geduld ab (Aufstehen, Zähneputzen,
Gewand selber aussuchen und anziehen, Frühstück etc.). Deshalb macht es Sinn
für jeden Termin grundsätzlich eine viertel, besser noch eine halbe Stunde mehr
einzuplanen. Das reduziert den Druck massiv, der sonst dazu führt, dass wir
nervös werden und beginnen unser Kind anzutreiben. Dieses spürt die Anspannung
und nicht selten eskaliert die Situation. Schon 15 Minuten mehr wirken hier oft
wahre Wunder und verhelfen uns, entspannt bei unserem Termin, bei der Arbeit,
im Kindergarten anzukommen. </p>



<p><strong><em>Tipp 3: Verbalisieren</em></strong></p>



<p>Da Kinder
ihre Wut im Alter von 2-3 Jahren generell noch nicht in Worte fassen können,
benutzen sie die für sie beste Möglichkeit, ihren Zorn auszudrücken – ihre
Stimme, Fäuste und Füße. Das Hauen, Schreien, zwicken oder treten deines Kindes
bedeutet also in der Regel nicht anderes, als, dass es ihm in dem Moment nicht
gut geht, frustriert ist und/oder sich nicht geliebt fühlt, so wie es ist.</p>



<p>In solchen
Momenten ist es hilfreich, dein Kind dabei zu unterstützen, seine Wut in Worte
zu fassen. Auf diese Weise lernt es nach und nach, über seine Gefühle zu
sprechen, anstatt sie mit Händen und Füßen auszuagieren. Du kannst also
entweder den Grund für den Ärger offen ansprechen, z.B.: „Du ärgerst dich
gerade, weil dein Turm schon wieder umgefallen ist&#8230;“ oder, „Ich kann
verstehen, dass du traurig bist. Du wolltest so gerne noch länger Fernsehen,
aber es geht wirklich nicht.“ oder wenn der Grund nicht so offensichtlich ist,
kannst du einfach etwas sagen, wie: „ Oje, du bist aber wütend. Ich wüsste
gern, was dich so zornig gemacht hat. Kannst du mir das sagen?“<br>
<br>
</p>



<p>Auf diese
Art und Weise signalisierst du deinem Kind, dass du da bist, egal, worüber es
sich gerade geärgert hat. Gleichzeitig gibst du dem erlebten Frust einen Namen
und deinem Kind dadurch Orientierung innerhalb seiner heftigen Gefühlswelt. Es
wird in Zukunft seine Gefühle einordnen und benennen und somit auf
„Zornanfälle“ verzichten können</p>



<p><strong><em>Tipp 4: eigene Grenzen klarmachen</em></strong></p>



<p>Verständnis
aufzubringen und für sein Kind in dieser Zeit besonders da zu sein, es zu
begleiten und zu unterstützen, bedeutet jedoch nicht, deinem Kind alle Wünsche
zu erfüllen, um nur ja einen Wutanfall zu verhindern.</p>



<p>In meiner
Praxis erlebe ich es immer wieder, dass Eltern bewusst auf etwas verzichten
oder Dinge tun, die sie eigentlich nicht machen wollten, nur um das Schreien,
Hauen oder den bekannten „Auftritt im Supermarkt“ ihres Kindes zu vermeiden.</p>



<p>Wenn dein
Kind dich haut, tritt oder beißt, überschreitet es ganz klar deine Grenze und
das musst du weder tolerieren noch aushalten. In diesem Moment ist es ganz
wichtig, dass du dich selber abgrenzt.</p>



<p>Wichtig
dabei ist, dass du das auf eine Art und Weise tust, die dein Kind nicht in
seinem Wert verletzt. Gleichzeitig kannst du deinem Kind Alternativen für sein
Verhalten anbieten. Das Ganze könnte also z.B. so aussehen: „Aua, das hat mir
wehgetan. Ich will nicht, dass du mich&nbsp;
haust. Versuch bitte das nächste Mal mich zu schieben oder laut zu
rufen, wenn du den Eindruck hast, ich habe dich nicht gehört.“</p>



<p><strong><em>Tipp 5: Dabei bleiben</em></strong></p>



<p>Schick dein
Kind nicht weg, wenn es zornig und wütend bist, denn damit signalisierst du
ihm, dass seine Gefühle nicht in Ordnung sind. Bleib dabei und zeig ihm, dass
du seine Emotionen verstehst. Hilf ihm, Worte zu finden und unterstütze dein
Kind dabei, Wege aus dem Ärger zu finden.</p>



<p>Letztendlich
kann es natürlich auch passieren, dass du als Elternteil die Fassung verlierst,
weil dich dein Kind gerade in der Trotzphase oft genug an deine Grenzen bringt.
Dann kann es passieren, dass du dein Kind anschreist. Das ist völlig normal und
geht auch anderen Eltern so. Wichtig in einer solchen Situation ist es,
anschließend die Verantwortung zu übernehmen, deinem Kind zu sagen, dass du
überreagiert hast, es dir leid tut und dann Vergib dir selber!</p>



<p>Solltest du merken, dass es dir öfter passiert, dass du dein Kind anschreist, du dich überfordert und/oder hilflos und ohnmächtig fühlst, dann scheu dich nicht davor, dir Unterstützung zu suchen. Manchmal reicht schon ein email, ein Telefonat oder ein paar Coaching Sitzungen aus.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-02-2016-zum-thema-trotzphase-ueberleben-autonomie-foerdern/">Magª Heike Podek in der All4family 02/2016 zum Thema: „Trotzphase überleben &#8211; Autonomie fördern&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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