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	<title>Wut Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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	<title>Wut Archive - Beziehungsorientiert</title>
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		<title>So kann dein Kind seine Wut rauslassen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2018 06:08:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn unsere Kinder sich ärgern oder wütend sind, trotzen oder richtige Zornanfälle bekommen, hilft es in der Regel am besten, ihre Gefühle zu spiegeln, zu benennen und die Wut mit ihnen gemeinsam (aus-) zu halten. So lernen sie nach und nach dieses übermächtige Gefühl einzuordnen, zu verbalisieren und mit ihm angemessen umzugehen.Das braucht jedoch Zeit. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/so-kann-dein-kind-seine-wut-rauslassen/">So kann dein Kind seine Wut rauslassen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn unsere Kinder sich ärgern oder wütend sind, trotzen oder richtige Zornanfälle bekommen, hilft es in der Regel am besten, ihre Gefühle zu spiegeln, zu benennen und die Wut mit ihnen gemeinsam (aus-) zu halten. So lernen sie nach und nach dieses übermächtige Gefühl einzuordnen, zu verbalisieren und mit ihm angemessen umzugehen.Das braucht jedoch Zeit.</p>
<p>Die Frage ist also, was mache ich in Situiationen, in denen &nbsp;mein Kind so in seinem Zorn und seiner Wut gefangen ist, dass es für meine Worte oder auch für körperlichen Kontakt, wie Umarmungen nicht zugänglich ist? &nbsp;Da brüllt es wie verrückt, schmeißt mit Gegenständen, tut sich selber oder anderen weh oder zerstört sogar Dinge&#8230;</p>
<p>In diesen Situationen kann es hilfreich sein, deinem Kind Alternativen anzubieten, wie es die &nbsp;Wut auf angemessene Art rauslassen kann.&nbsp;Diese Strategien können später auch als sogenannte „Wut-Regulations-Technik“ &nbsp;im Kindergarten oder der Schule verwendet werden, wo ungebremstes Rauslassen des Ärgers nicht mehr möglich ist oder toleriert werden kann.</p>
<p>Diese können gemeinsam mit dem Kind gesucht und gefunden werden. Ideal ist natürlich, wenn sie vom Kind selbst kommen, aber du kannst deinem Kind natürlich auch Alternativen vorschlagen (vor allem bei kleinen Kindern um die 2 Jahre) und ihr vereinbart, sie beim nächsten Mal auszuprobieren. Dazu empfielt es sich, die Dinge in gut erreichbarer Nähe zu haben, damit du sie deinem Kind im Zornanfall direkt und schnell zur Verfügung stellen kannst. Mache Eltern packen eine Wutkoffer, andere haben die Dinge, die benötigt werden einfach im Wohnzimmer an einem extra Platz liegen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline; font-size: 14pt;">Möglichkeiten des Wut-Rauslassens&nbsp;</span></p>
<p><strong>Für Kinder, die gerne schreien:</strong></p>
<ul>
<li>Brülleimer: Das Kind kann seine Wut/ seinen Ärger in einen Plastikkübel schreien. Vorteil: Die Wut kann rausgelassen werden, aber der Schall ist deutlich gedämpft.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wutfigur basteln: Gemeinsam mit dem Kind wird eine Puppe, Wutfigur gebastelt, die bei Bedarf beschimpft werden darf</li>
</ul>
<p><strong>Für Kinder, die es „laut“ brauchen:</strong></p>
<ul>
<li>Topfschlagen: mit einem Kochlöffel wird auf einen bestimmten „Wuttopf“ eingehauen – sollte einen guten Sound machen 😉</li>
</ul>
<p><strong>Für Kinder, die gerne mit Gegenständen werfen</strong></p>
<ul>
<li>Wurfecke: Das Kind darf in eine bestimmte Zimmerecke, leichte Gegenstände, wie z.B. Softbälle, Zeitungspapierbälle o.ä. (sollten bereit liegen) werden</li>
</ul>
<p><strong>Für Kinder, die sich gerne körperlich abreagieren:</strong></p>
<ul>
<li>Papier zerreißen: Hierfür kann spezielles Wutpapier oder kleine Hefte (Werbeprospekte) bereitgelegt werden, die bei einem Zornanfall zerrissen werden können.</li>
<li>Körperliche Bewegung, wie Laufen, Rennen, Hüpfen, mit den Füßen aufstampfen</li>
<li>Polster/ Boxsack hauen: Für Kinder, die gerne mit den Händen schlagen, empfiehlt es sich, einen speziellen Wutpolster auszusuchen oder sogar zu gestalten, an dem sie ihre Emotionen auslassen können.</li>
<li>Luftpolsterfolie: Für Kinder, die gerne stampfen, bietet Luftpolsterfolie eine gute Möglichkeit, sich abzureagieren</li>
</ul>
<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>
<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>
<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>
<p>Deine Heike</p>
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		<title>Magª Heike Podek in der Fratz und Co 01/2017 zum Thema &#8222;Was ist bloß mit unseren Kindern los?&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/was-ist-bloss-mit-unseren-kindern-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 09:41:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Beißen]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
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		<category><![CDATA[Umgang mit Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hauen, beißen, treten, schimpfen, schreien&#8230; Aggression hat viele Gesichter und scheint in unserer Gesellschaft inzwischen alltäglich geworden zu sein. Im Kindergarten werden Kinder gebissen, in der Schule gemobbt und auch zu Hause werden Eltern von ihrem Nachwuchs gehauen. Aber nicht nur bei unseren Kindern beobachten wir Wutausbrüche und Gewalt, sondern auch in unserem Erwachsenenleben scheint [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Hauen,
beißen, treten, schimpfen, schreien&#8230;</em></p>



<p>Aggression hat viele Gesichter und scheint in unserer Gesellschaft inzwischen alltäglich geworden zu sein. Im Kindergarten werden Kinder gebissen, in der Schule gemobbt und auch zu Hause werden Eltern von ihrem Nachwuchs gehauen. Aber nicht nur bei unseren Kindern beobachten wir Wutausbrüche und Gewalt, sondern auch in unserem Erwachsenenleben scheint sich immer mehr eine „Ellbogengesellschaft“ auszubreiten. Da wird im Straßenverkehr gehupt und gestikuliert, an der Bushaltestelle gerempelt, in Partnerschaften gestritten und geschrien und gedroht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum
wird Aggression bekämpft?</strong></h3>



<p>Obwohl Konflikte in den meisten Familien an der Tagesordnung stehen und Wutszenen für die meisten Menschen nichts Ungewöhnliches sind, gilt aggressives Verhalten in unserer Gesellschaft als unerwünscht. Gerade Eltern und PädagogInnen streben vielfach nach einem möglichst harmonischen Zusammenleben ohne Wut und Gewalt und versuchen daran zu arbeiten, Kinder zu netten, höflichen und angepassten Menschen zu erziehen – auch wenn sie selbst dazu &nbsp;widersprüchlicherweise manchmal aggressive und gewalttätige Methoden anwenden. Aggressionen gehören zu unserem Leben. Ihre Auslöser sind so vielfältig wie das Leben selbst. Ein Leben ohne Konflikte und Aggression ist nicht möglich. Leider wird Aggression allerdings sehr negativ besetzt, obwohl das Wort von seiner Ursprungsbedeutung (agrere) eigentlich etwas Positives meint, nämlich „an etwas herangehen“. Der Grund warum Aggression so massiv abgelehnt wird, liegt tief begründet in unserer Angst vor ihr.&nbsp; Wir glauben, dass Aggression unweigerlich zu Gewalt und diese dann schließlich zu antisozialem Verhalten und in Folge zu emotionalen und körperlichen Verletzungen (sogar zu Krieg) führt. Deshalb distanzieren wie uns gleich zu Beginn von der Aggression und machen aus ihr ein Tabu. Dabei übersehen wir allerdings ihre konstruktive Seite. Denn ohne Aggression wären wir nicht dazu in der Lage, uns Ziele zu setzen und diese zu verfolgen, wir könnten keinen guten Sex haben, würden nicht den Kampf gegen schwere Krankheiten auf uns nehmen, unsere Kinder beschützen, unsere eigenen Grenzen bestimmen und unsere Träume verwirklichen. Destruktiv ist Aggression nur dann, wenn wir sie in Form von Gewalt an anderen und/oder deren Eigentum auslassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel
Aggression ist normal und wann ist es zu viel?</strong></h3>



<p>Aggression ist also genauso wie Liebe ein ganz normaler Bestandteil unseres Lebens, der unsere Beziehungen und unsere Lebensqualität entscheidend bereichern kann. Dazu ist es notwendig, sie in unser Leben zu integrieren und sie konstruktiv zu nutzen. In meiner Praxis erlebe ich oft Eltern, die sich in der sogenannten „Trotzphase“ ihres Kindes Sorgen machen, weil die heftigen Wutanfälle einhergehen mit Beißen, Zwicken oder Hauen. In der Regel hat dieses Verhalten aber nichts mit Aggressionen im engeren Sinne zu tun sondern ist Ausdruck der Frustration die Kinder in dieser Zeit erleben und mit Worten noch nicht ausdrücken können.</p>



<p>Eines der Grundbedürfnisse von uns Menschen ist es, im Leben anderer wertvoll zu sein. Aus diesem Grund werden aggressive Emotionen immer dann mobilisiert, wenn wir uns nicht als so wertvoll für den anderen Menschen empfinden, wie wir das gerne hätten. So zuckt die kleine Maria (5) z.B. jedes Mal aus, schreit und beschimpft ihre Mutter, wenn diese sie in einer Konfliktsituation beim Sprechen unterbricht. Das „Nicht-Ausreden-Lassen“ führt bei Maria zu einem Gefühl für ihre Mama nicht wertvoll zu sein, denn wer wertvoll ist, dem wird auch zugehört und in Folge zu einer aggressiven Reaktion. Die Frage, wann Aggression zu viel ist, lässt sich nur schwer beantworten, gerade auch deshalb, weil Menschen mit unterschiedlichem Temperament ausgestattet sind. Wenn aber Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern keine Wege aus der destruktiven Aggression finden oder beginnen sich selbst und andere zu verletzen, kann es häufig hilfreich sein, sich Unterstützung zu suchen. Ebenso ist es ein zu viel an Aggressionen, wenn Eltern auf kindliches Verhalten zunehmend aggressiv reagieren, denn die Verantwortung für einen angemessenen Umgang mit Konflikten liegt immer zu 100% bei den Eltern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann
sollten Eltern aktiv werden und welche Möglichkeiten gibt es, mit kindlicher
Aggression umzugehen?</strong></h3>



<p>Für Kinder ist es wichtig, dass ihre Eltern Aggressionen von Anfang an zulassen, ohne sie als „böse“ oder „schlimm“ zu bewerten. In jeder Situation, in der ein Kind wütend ist, weint, schreit, haut, tritt oder beißt, macht es von daher Sinn, hinzuschauen und hinzuhören, denn Kinder geben ihren Eltern damit in der Regel zu verstehen, dass es ihnen gerade nicht gut geht und sie Unterstützung brauchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie du
dein Kind im Umgang mit Aggressionen unterstützen kannst:</strong></h3>



<p>Von zentraler Bedeutung im Umgang mit
Aggressionen ist, sie in Beziehung zu setzen, d.h.&nbsp; schicke dein Kind nicht weg und lass es mit
seinen Emotionen allein, sondern bleib da und biete dich als Gegenüber an. Die
folgenden Tipps unterstützen dich und dein Kind dabei, wenn du sie über einen
längeren Zeitraum konsequent anwendest. Sie sind nicht als „Tricks“ misszuverstehen
, um dein Kind dazu zu bringen unerwünschtes Verhalten abzulegen, sondern um
eure Beziehung zu verbessern und auf diese Weise Aggression in eine
konstruktive Richtung zu lenken</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 1:
Zeig Interesse an deinem Kind und seinen Gefühlen</strong></h4>



<p>Gerade in Gesprächen über Aggressionen und Gewalt, verfallen viele Eltern ihren Kindern gegenüber in das Muster einer Anklage: Sie stellen Fragen, wie z.B.: „Warum hast du das gemacht? Warum haust du deinen Freund? Warum schimpfst du den Lehrer?“ und erwarten Antworten. Entweder erhalten wir als Reaktion darauf nur ein „Weiß ich nicht“ oder bestenfalls eine Antwort, die uns nicht wirklich dabei hilft, zu erfahren, was im Kopf des Kindes vor sich geht. Anstatt also Fragen zu stellen, versuch diese durch persönliche&nbsp; Aussagen zu ersetzen, wie z.B.: „Mir ist aufgefallen, dass du im Kindergarten die Julia öfter ärgerst. Ich glaube, dass dich irgendwas stört und ich würde gerne wissen, was das ist.“  Auf diese Weise lädst du dein Kind ein, dir zu erklären, was los ist ohne sein Verhalten als negativ zu bewerten. Darüberhinaus schenkst du deinem Kind das Gefühl, dass sich jemand wirklich interessiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 2:
persönliche Klarheit</strong></h4>



<p>Wenn du mit deinem Kind sprichst, vermeide von Anfang an Sätze zu verwenden, die mit „Du“ oder „Man“ beginnen. Schnell sagen wir etwas, wie: „Das tut man nicht.“ „Du sollst nicht hauen.“ „Man darf andere Kinder nicht beißen.“ Diese Sätze aber bewerten das kindliche Verhalten als schlecht und stellen keine Beziehung zwischen dir und deinem Kind her. Die ist aber wichtig, damit dein Kind lernt, was sein Verhalten auf andere Menschen – in diesem Fall auf dich für Auswirkungen hat, was dir gefällt und was nicht, was dir wichtig ist und was nicht. Bleib ihm gegenüber authentisch und drücke dich persönlich aus. Verwende Sätze, die mit „Ich“ beginnen und deine persönliche Reaktion beinhalten, wie z.B.: „Ich will nicht, dass du mich haust, das tut mir weh. Hör auf damit.“ Deinem Kind wird auf diese Weise klar, wer du bist und welches deine persönlichen Grenzen sind – das schafft eine vertrauensvolle Beziehung zueinander und weckt die Fähigkeit das eigene Handeln zu reflektieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 3:
Empathie</strong></h4>



<p>„Empathie ist das Gegengift zur Aggression“ so die Wissenschaft. Die Fähigkeit zur Empathie ist zwar angeboren, aber sie muss sich erst entwickeln, bis sie ca. im Altern von 4-5 Jahren in Kraft tritt. Um sie zu fördern kannst du als Elternteil einiges machen: Sei deinem Kind ein Vorbild, indem du ihm geduldig zuhörst, es tröstest und in seinen Emotionen begleitest. Erlaube deinem Kind zudem, seine Gefühle zu erfahren und sie auszudrücken. Letztendlich unterstützt es dein Kind, Emotionen und Reaktionen von unterschiedlichen Menschen (Verwandte, Freunde) kennenzulernen, so dass es die Erfahrung macht, dass andere Menschen dieselben Gefühle oder eben auch andere haben, wie es selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann
sollte man einen Experten zu Rate ziehen?</strong></h3>



<p>Immer dann, wenn sich Fronten verhärten und ein Gespräch schwierig ist, kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung von einer/einem ExpertIn zu holen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Mütter oder Vater eine steigende Wut und Aggression gegenüber ihren Kindern empfinden und merken, dass sie dadurch oft unfair und unangemessen auf kindliches Verhalten reagieren. Das hat dann nicht selten mit eigener Überforderung, Ohnmacht oder einem nicht konstruktiven Umgang mit den eigenen Aggressionen zu tun. Ein guter Anhaltspunkt, um rauszufinden, ob dies der Fall ist, ist sich zu überlegen, ob ich in der gleichen Art und Weise auf mein Kind reagiert hätte, wenn ich in der Situation gelassen und ruhig gewesen wäre. Ist dies nicht der Fall, macht es Sinn, an seinen eigenen Gefühlen zu arbeiten.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Außerdem kann ich dir mein kostenloses Webinar zum Thema &#8222;Wutanfälle gelassen meistern&#8220; sehr ans Herz legen!<br>Meld dich gleich an: ???????? <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/webinar01/">kostenloses Webinar</a></p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/was-ist-bloss-mit-unseren-kindern-los/">Magª Heike Podek in der Fratz und Co 01/2017 zum Thema &#8222;Was ist bloß mit unseren Kindern los?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie du in 6 Schritten deinen Ärger loswerden kannst</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/wie-du-in-6-schritten-deinen-aerger-loswerden-kannst/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2015 04:40:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Ärger]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<category><![CDATA[Zorn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ertappst du dich dabei, dass du dein Kind hin und wieder im Zorn anschreist, Drohungen in Form von „Wenn du nicht&#8230;, dann&#8230;“ formulierst oder ihm sogar Strafen androhst? Fühlst du dich manchmal von Konflikten erschlagen, bist hilflos und gestresst und weißt einfach nicht, wie du mit deinem Ärger umgehen sollst? Hast du manchmal auch das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/wie-du-in-6-schritten-deinen-aerger-loswerden-kannst/">Wie du in 6 Schritten deinen Ärger loswerden kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ertappst du dich dabei, dass du dein Kind hin und wieder im Zorn anschreist, Drohungen in Form von „Wenn du nicht&#8230;, dann&#8230;“ formulierst oder ihm sogar Strafen androhst?</p>
<p>Fühlst du dich manchmal von Konflikten erschlagen, bist hilflos und gestresst und weißt einfach nicht, wie du mit deinem Ärger umgehen sollst?</p>
<p>Hast du manchmal auch das Gefühl, eine furchtbare Mutter/ ein furchtbarer Vater zu sein?</p>
<p>Du bist damit<strong> nicht allein</strong>! Viele Eltern kämpfen damit ihre eigenen Emotionen im Hinblick auf Wut und Ärger in den Griff zu bekommen.</p>
<p><em>Zum Beispiel die 31 jährige Sabine:</em></p>
<p><em>„Meine 3 jährige Tochter Leonie bringt mich zwischendurch zur Weißglut. Immer wenn ich es besonders eilig habe und zur Arbeit oder einem wichtigen Termin muss, scheint sich absichtlich zu trödeln. Sie lässt sich dann nicht anziehen, beginnt zu malen oder zu spielen und ich kann sie kaum bewegen, ins Auto einzusteigen. Ich hab es schon im positiven versucht und ihr etwas Nettes für den Nachmittag versprochen, wenn sie nur weitertut – ohne Erfolg. Je später es wird, umso nervöser werde ich und dann beginne ich irgendwann damit, mit ihr zu schimpfen oder sie anzuschreien. Ich drohe ihr und beleidige sie oder werfe ihr böse Absichten vor. Hinterher tut mir das unendlich leid – so eine Mutter wollte ich nie sein&#8230;“</em></p>
<p><strong>In diesem Artikel erfährst du, wie du in 6 Schritten dauerhaft deinen Ärger in den Griff bekommst und in Konflikten ruhig und entspannt reagierst.</strong></p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;">Nimm 3 tiefe Atemzüge:</span></li>
</ul>
<p>Ja, diese Methode klingt ziemlich abgedroschen und du denkst vielleicht, dass hilft mir in der Situation auch nicht weiter, aber es ist in der Tat wirklich sinnvoll, innezuhalten und bewusst zu atmen. Selbst mitten in einer Diskussion mit deinem Kind, ja sogar mitten in einem Satz, den du vielleicht eh gar nicht sagen willst, brems sich ein und nimm dir die Zeit, die mit drei tiefen Atemzügen zu beruhigen. Besonders sinnvoll ist es beim Ausatmen die Lippen zusammenzupressen und die Luft durch den entstandenen Spalt rausfließen zu lassen. Durch die Sauerstoffversorgung deines Körpers, die während du dich aufregst, viel geringer ist, spürst du sofort, wie du dich nachweislich beruhigst. Atmen ist also der erste wichtige Schritt, seinen Ärger unter Kontrolle zu bekommen.</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;">Finde deine persönlichen Wut-Auslöser</span></li>
</ul>
<p>Jeder Mensch hat unterschiedliche „Wut-Auslöser“, die dazu führen, dass er/sie mit Ärger reagiert.&nbsp;Welche sind deine?&nbsp;Ist es das Verhalten deines Kindes? Ärgert dich die Weigerung, das zu tun, was du sagst? Ist es ein bestimmtes Wort oder ein Satz, der dich dazu bringt, auszuzucken?&nbsp;Je genauer du diese sogenannten „Trigger“ ausfindig machen kannst, umso eher gelingt es dir auch, sie zu entschärfen.</p>
<ul>
<li><span style="text-decoration: underline;">Achte auf deine Gedanken und Gefühle</span></li>
</ul>
<p>Dieser Schritt ist nicht ganz so einfach, aber umso wichtiger. Während es oft so wirkst, als würdest du dich in einer solchen Situation einzig Ärgern, kann es sehr hilfreich sein, die versteckten Gedanken und Gefühle dahinter zu identifizieren.&nbsp;In vielen Situationen fühlen sich wütende Eltern, ebenso hilflos, ängstlich oder einfach ohnmächtig. Sie haben nicht selten das Gefühl, die Situation nicht mehr im Griff zu haben.&nbsp;Hier wird schön deutlich, dass wir ebenso wie unsere Kinder, oftmals Wut zeigen, obwohl ein anderes Gefühl vordergründig ist. Wenn ich an diesem Gefühl arbeite und es verändere oder eine Lösung finde, brauche ich auch meinen Ärger nicht mehr.</p>
<ul>
<li>Beobachte deinen Körper</li>
</ul>
<p>Achte das nächste Mal darauf, wie dein Körper bei Ärger reagiert?&nbsp;Üblicherweise kann es sein, dass deine Schultern angespannt sind, du schneller atmest, dein Herz schneller schlägt, du vielleicht deine Fäuste ballst, die Gesichtsmuskeln angespannt sind u.ä..&nbsp;Wenn du dir darüber klar wirst und im Ärger dann gegensteuerst und z.B. deine Schultern ganz bewusst entspannst, kann dir das in der Situation helfen, deine Wut abzukühlen und ruhiger zu werden.</p>
<ul>
<li>Reflektiere die Situation im Nachhinein</li>
</ul>
<p>Wenn du dich beruhigt und wieder in einem guten Zustand bist, führe dir die Situation, in der du dich geärgert hast, nochmals vor Augen und überlege dir, wie du beim nächsten Mal besser reagieren, was du beim nächsten Mal anders machen könntest. Es kann auch Sinn machen, dies gemeinsam mit deinem Kind zu tun und zusammen nach alternativen Lösungen zu suchen.</p>
<ul>
<li>Wiederholung</li>
</ul>
<p>Eine Veränderung ist immer ein Prozess. Manchmal gelingen uns Dinge ganz schnell und leicht und manchmal brauchen wir länger, bis sich das neue Muster eingelebt hat.&nbsp;Nicht selten haben wir die Muster, wie wir mit Emotionen, wie Ärger und Wut umgehen, bereits in unserer Kindheit gebildet oder erlernt und wenden sie über Jahre oder sogar Jahrzehnte an. Es bedarf also auch ein bisschen an Übung und Wiederholung diese lang gehegten Gewohnheiten abzulegen und sich neue Strategien und Muster anzueignen.</p>
<p>Grundsätzlich aber ist gerade Ärger und Wut eine sehr heftige Emotion und es ist kein Zeichen von Schwäche, sich während des Prozesses Unterstützung zu holen.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>
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<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>
<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/wie-du-in-6-schritten-deinen-aerger-loswerden-kannst/">Wie du in 6 Schritten deinen Ärger loswerden kannst</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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