<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trotzphase Archive - Beziehungsorientiert</title>
	<atom:link href="https://beziehungsorientiert.at/tag/trotzphase/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://beziehungsorientiert.at/tag/trotzphase/</link>
	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Aug 2022 20:24:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://beziehungsorientiert.at/wp-content/uploads/2022/05/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>Trotzphase Archive - Beziehungsorientiert</title>
	<link>https://beziehungsorientiert.at/tag/trotzphase/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Alles nur &#8217;ne Phase</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/alles-nur-ne-phase/</link>
					<comments>https://beziehungsorientiert.at/alles-nur-ne-phase/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 07:57:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[auffälliges Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsphase]]></category>
		<category><![CDATA[Phasen]]></category>
		<category><![CDATA[Schub]]></category>
		<category><![CDATA[Trotzphase]]></category>
		<category><![CDATA[Vorpubertät. Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Zahnlückenpubertät]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.beziehungsorientiert.at/?p=473</guid>

					<description><![CDATA[<p>„ Maja ist so zuwider im Moment, ich kenn sie gar nicht wieder – ist halt ne Phase.“ „ Peter nässt wieder ein, obwohl er schon trocken war – ist halt ne Phase.“ „Lea verweigert Gemüse und würde am liebsten nur Naschen. – ist halt ne Phase.“ „Ist nur ne Phase“ ist wohl einer der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/alles-nur-ne-phase/">Alles nur &#8217;ne Phase</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„ Maja ist so zuwider im Moment, ich kenn sie gar nicht wieder – ist halt ne Phase.“</p>
<p>„ Peter nässt wieder ein, obwohl er schon trocken war – ist halt ne Phase.“</p>
<p>„Lea verweigert Gemüse und würde am liebsten nur Naschen. – ist halt ne Phase.“</p>
<p>„Ist nur ne Phase“ ist wohl einer der meist benutzen Sätze in der Kommunikation zwischen Müttern.“</p>
<p>Und ja in gewisser Weise haben sie natürlich Recht. Das Leben unser Kinder verläuft in sogenannten Phasen uns jede davon hat ihre Zeit, in der die Kinder körperliche und/oder seelische Entwicklungsschritte meistern. Eigentlich etwas Tolles, aber das Wort „Phase“ ist in unserer Gesellschaft eher negativ besetzt, weil es eine Zeit beschreibt, die Eltern als sehr anstrengend und herausfordernd erleben.</p>
<p>Der vielgehörte Satz von Freunden und Bekannten, die schon ältere Kinder haben, lautet: „Ja, das kennen wir auch. Das ist ne Phase, die geht vorbei“ wirkt einerseits beruhigend, beinhaltet aber meiner Meinung nach auch die Gefahr, einfach abzuwarten und in eine passive Rolle zu geraten.</p>
<p>Mit einem „Ist ja „nur“ ne Phase“ stempeln wir unser Kind und sein Verhalten ab und schieben es in eine „Schublade“: 8Wochen Schub, Zähne, Warum Phase, terrible Two, Pubertät&#8230;</p>
<p>Wenn das jemand mit uns machen würde, reagieren wir entsprechend ärgerlich, gereizt oder entsetzt. Und ich denke, viele Frauen wurden bei schlechter Laune zumindest einmal mit dem Satz konfrontiert: „Du hast wohl deine Regel, oder was? Na dann&#8230;“</p>
<p>Aber bei unseren Kindern gehen wir selbstverständlich davon aus, dass das Verhalten einfach zur Phase dazugehört, nach dem Motto: wahllos ordentlich toben und wütend sein – bis es nicht mehr geht.</p>
<p>Dabei ist es alles andere als das. Nehmen wir als Beispiel die sogenannte Trotzphase, in der das Kind den eigenen Willen entdeckt, eigene Bedürfnisse kennenlernt und autonom sein will. Gerade in dieser Entwicklungsphase erlebt das Kind irrsinnig viel Frust, weil ihm noch nicht gelingt, was es so gerne schaffen möchte, weil seine Eltern Nein sagen, weil es alles selber machen will und teilweise noch scheitert. Diesen Frust äußert es durch Schreien, Weinen und um sich hauen&#8230;</p>
<p>Wenn du als Elternteil nun dieses Verhalten lediglich als Phase abtust, verlierst du den Kontakt zu deinem Kind. Und das ist schade, weil es so viel gibt, was du tun kannst:</p>
<p>Du kannst auf das Verhalten deines Kindes eingehen, ihm helfen, seine Gefühle in Worte zu fassen oder es einfach nur begleiten und so diese Phasen mit ihm gemeinsam durchleben.&nbsp;Denn ein Kind, was sich in diesen schwierigen Lebensabschnitten verstanden und begleitet fühlt, kann die Phasen besser und leichter durchleben.&nbsp;Abgesehen davon profitiert es auch im nächsten Entwicklungsschritt davon, weil nicht noch etwas nicht Integriertes von der letzten Phase mitnehmen muss.</p>
<p>Und selbst wenn du dich so ohnmächtig fühlst, dass du keine Unterstützung für dein Kind sein kannst, kannst du ihm einfach etwas sagen wie: „ Ich kenn mich gerade nicht aus, was du jetzt brauchst. Ich kann dir gerade überhaupt nicht helfen und ich brauche jetzt ein paar Minuten, um wieder durchzuatmen“ – das zeigt deinem Kind, dass du trotzdem da bist und es nicht alleine lässt.</p>
<p>Die meisten von uns wollen, wenn es uns nicht gut geht, ernst genommen werden, egal, wie sie sich gerade fühlen – unsere Kinder wollen das auch!!!</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>
<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>
<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>
<p>Deine Heike</p>
<p><em>&nbsp;</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/alles-nur-ne-phase/">Alles nur &#8217;ne Phase</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beziehungsorientiert.at/alles-nur-ne-phase/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz und Co 01/2017 zum Thema &#8222;Was ist bloß mit unseren Kindern los?&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/was-ist-bloss-mit-unseren-kindern-los/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2017 09:41:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Alternativen]]></category>
		<category><![CDATA[Beißen]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[hauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Trotzphase]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Wut]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/2019/?p=2153</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hauen, beißen, treten, schimpfen, schreien&#8230; Aggression hat viele Gesichter und scheint in unserer Gesellschaft inzwischen alltäglich geworden zu sein. Im Kindergarten werden Kinder gebissen, in der Schule gemobbt und auch zu Hause werden Eltern von ihrem Nachwuchs gehauen. Aber nicht nur bei unseren Kindern beobachten wir Wutausbrüche und Gewalt, sondern auch in unserem Erwachsenenleben scheint [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/was-ist-bloss-mit-unseren-kindern-los/">Magª Heike Podek in der Fratz und Co 01/2017 zum Thema &#8222;Was ist bloß mit unseren Kindern los?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Hauen,
beißen, treten, schimpfen, schreien&#8230;</em></p>



<p>Aggression hat viele Gesichter und scheint in unserer Gesellschaft inzwischen alltäglich geworden zu sein. Im Kindergarten werden Kinder gebissen, in der Schule gemobbt und auch zu Hause werden Eltern von ihrem Nachwuchs gehauen. Aber nicht nur bei unseren Kindern beobachten wir Wutausbrüche und Gewalt, sondern auch in unserem Erwachsenenleben scheint sich immer mehr eine „Ellbogengesellschaft“ auszubreiten. Da wird im Straßenverkehr gehupt und gestikuliert, an der Bushaltestelle gerempelt, in Partnerschaften gestritten und geschrien und gedroht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Warum
wird Aggression bekämpft?</strong></h3>



<p>Obwohl Konflikte in den meisten Familien an der Tagesordnung stehen und Wutszenen für die meisten Menschen nichts Ungewöhnliches sind, gilt aggressives Verhalten in unserer Gesellschaft als unerwünscht. Gerade Eltern und PädagogInnen streben vielfach nach einem möglichst harmonischen Zusammenleben ohne Wut und Gewalt und versuchen daran zu arbeiten, Kinder zu netten, höflichen und angepassten Menschen zu erziehen – auch wenn sie selbst dazu &nbsp;widersprüchlicherweise manchmal aggressive und gewalttätige Methoden anwenden. Aggressionen gehören zu unserem Leben. Ihre Auslöser sind so vielfältig wie das Leben selbst. Ein Leben ohne Konflikte und Aggression ist nicht möglich. Leider wird Aggression allerdings sehr negativ besetzt, obwohl das Wort von seiner Ursprungsbedeutung (agrere) eigentlich etwas Positives meint, nämlich „an etwas herangehen“. Der Grund warum Aggression so massiv abgelehnt wird, liegt tief begründet in unserer Angst vor ihr.&nbsp; Wir glauben, dass Aggression unweigerlich zu Gewalt und diese dann schließlich zu antisozialem Verhalten und in Folge zu emotionalen und körperlichen Verletzungen (sogar zu Krieg) führt. Deshalb distanzieren wie uns gleich zu Beginn von der Aggression und machen aus ihr ein Tabu. Dabei übersehen wir allerdings ihre konstruktive Seite. Denn ohne Aggression wären wir nicht dazu in der Lage, uns Ziele zu setzen und diese zu verfolgen, wir könnten keinen guten Sex haben, würden nicht den Kampf gegen schwere Krankheiten auf uns nehmen, unsere Kinder beschützen, unsere eigenen Grenzen bestimmen und unsere Träume verwirklichen. Destruktiv ist Aggression nur dann, wenn wir sie in Form von Gewalt an anderen und/oder deren Eigentum auslassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie viel
Aggression ist normal und wann ist es zu viel?</strong></h3>



<p>Aggression ist also genauso wie Liebe ein ganz normaler Bestandteil unseres Lebens, der unsere Beziehungen und unsere Lebensqualität entscheidend bereichern kann. Dazu ist es notwendig, sie in unser Leben zu integrieren und sie konstruktiv zu nutzen. In meiner Praxis erlebe ich oft Eltern, die sich in der sogenannten „Trotzphase“ ihres Kindes Sorgen machen, weil die heftigen Wutanfälle einhergehen mit Beißen, Zwicken oder Hauen. In der Regel hat dieses Verhalten aber nichts mit Aggressionen im engeren Sinne zu tun sondern ist Ausdruck der Frustration die Kinder in dieser Zeit erleben und mit Worten noch nicht ausdrücken können.</p>



<p>Eines der Grundbedürfnisse von uns Menschen ist es, im Leben anderer wertvoll zu sein. Aus diesem Grund werden aggressive Emotionen immer dann mobilisiert, wenn wir uns nicht als so wertvoll für den anderen Menschen empfinden, wie wir das gerne hätten. So zuckt die kleine Maria (5) z.B. jedes Mal aus, schreit und beschimpft ihre Mutter, wenn diese sie in einer Konfliktsituation beim Sprechen unterbricht. Das „Nicht-Ausreden-Lassen“ führt bei Maria zu einem Gefühl für ihre Mama nicht wertvoll zu sein, denn wer wertvoll ist, dem wird auch zugehört und in Folge zu einer aggressiven Reaktion. Die Frage, wann Aggression zu viel ist, lässt sich nur schwer beantworten, gerade auch deshalb, weil Menschen mit unterschiedlichem Temperament ausgestattet sind. Wenn aber Kinder mit Unterstützung ihrer Eltern keine Wege aus der destruktiven Aggression finden oder beginnen sich selbst und andere zu verletzen, kann es häufig hilfreich sein, sich Unterstützung zu suchen. Ebenso ist es ein zu viel an Aggressionen, wenn Eltern auf kindliches Verhalten zunehmend aggressiv reagieren, denn die Verantwortung für einen angemessenen Umgang mit Konflikten liegt immer zu 100% bei den Eltern.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann
sollten Eltern aktiv werden und welche Möglichkeiten gibt es, mit kindlicher
Aggression umzugehen?</strong></h3>



<p>Für Kinder ist es wichtig, dass ihre Eltern Aggressionen von Anfang an zulassen, ohne sie als „böse“ oder „schlimm“ zu bewerten. In jeder Situation, in der ein Kind wütend ist, weint, schreit, haut, tritt oder beißt, macht es von daher Sinn, hinzuschauen und hinzuhören, denn Kinder geben ihren Eltern damit in der Regel zu verstehen, dass es ihnen gerade nicht gut geht und sie Unterstützung brauchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie du
dein Kind im Umgang mit Aggressionen unterstützen kannst:</strong></h3>



<p>Von zentraler Bedeutung im Umgang mit
Aggressionen ist, sie in Beziehung zu setzen, d.h.&nbsp; schicke dein Kind nicht weg und lass es mit
seinen Emotionen allein, sondern bleib da und biete dich als Gegenüber an. Die
folgenden Tipps unterstützen dich und dein Kind dabei, wenn du sie über einen
längeren Zeitraum konsequent anwendest. Sie sind nicht als „Tricks“ misszuverstehen
, um dein Kind dazu zu bringen unerwünschtes Verhalten abzulegen, sondern um
eure Beziehung zu verbessern und auf diese Weise Aggression in eine
konstruktive Richtung zu lenken</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 1:
Zeig Interesse an deinem Kind und seinen Gefühlen</strong></h4>



<p>Gerade in Gesprächen über Aggressionen und Gewalt, verfallen viele Eltern ihren Kindern gegenüber in das Muster einer Anklage: Sie stellen Fragen, wie z.B.: „Warum hast du das gemacht? Warum haust du deinen Freund? Warum schimpfst du den Lehrer?“ und erwarten Antworten. Entweder erhalten wir als Reaktion darauf nur ein „Weiß ich nicht“ oder bestenfalls eine Antwort, die uns nicht wirklich dabei hilft, zu erfahren, was im Kopf des Kindes vor sich geht. Anstatt also Fragen zu stellen, versuch diese durch persönliche&nbsp; Aussagen zu ersetzen, wie z.B.: „Mir ist aufgefallen, dass du im Kindergarten die Julia öfter ärgerst. Ich glaube, dass dich irgendwas stört und ich würde gerne wissen, was das ist.“  Auf diese Weise lädst du dein Kind ein, dir zu erklären, was los ist ohne sein Verhalten als negativ zu bewerten. Darüberhinaus schenkst du deinem Kind das Gefühl, dass sich jemand wirklich interessiert.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 2:
persönliche Klarheit</strong></h4>



<p>Wenn du mit deinem Kind sprichst, vermeide von Anfang an Sätze zu verwenden, die mit „Du“ oder „Man“ beginnen. Schnell sagen wir etwas, wie: „Das tut man nicht.“ „Du sollst nicht hauen.“ „Man darf andere Kinder nicht beißen.“ Diese Sätze aber bewerten das kindliche Verhalten als schlecht und stellen keine Beziehung zwischen dir und deinem Kind her. Die ist aber wichtig, damit dein Kind lernt, was sein Verhalten auf andere Menschen – in diesem Fall auf dich für Auswirkungen hat, was dir gefällt und was nicht, was dir wichtig ist und was nicht. Bleib ihm gegenüber authentisch und drücke dich persönlich aus. Verwende Sätze, die mit „Ich“ beginnen und deine persönliche Reaktion beinhalten, wie z.B.: „Ich will nicht, dass du mich haust, das tut mir weh. Hör auf damit.“ Deinem Kind wird auf diese Weise klar, wer du bist und welches deine persönlichen Grenzen sind – das schafft eine vertrauensvolle Beziehung zueinander und weckt die Fähigkeit das eigene Handeln zu reflektieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Tipp 3:
Empathie</strong></h4>



<p>„Empathie ist das Gegengift zur Aggression“ so die Wissenschaft. Die Fähigkeit zur Empathie ist zwar angeboren, aber sie muss sich erst entwickeln, bis sie ca. im Altern von 4-5 Jahren in Kraft tritt. Um sie zu fördern kannst du als Elternteil einiges machen: Sei deinem Kind ein Vorbild, indem du ihm geduldig zuhörst, es tröstest und in seinen Emotionen begleitest. Erlaube deinem Kind zudem, seine Gefühle zu erfahren und sie auszudrücken. Letztendlich unterstützt es dein Kind, Emotionen und Reaktionen von unterschiedlichen Menschen (Verwandte, Freunde) kennenzulernen, so dass es die Erfahrung macht, dass andere Menschen dieselben Gefühle oder eben auch andere haben, wie es selbst.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wann
sollte man einen Experten zu Rate ziehen?</strong></h3>



<p>Immer dann, wenn sich Fronten verhärten und ein Gespräch schwierig ist, kann es sinnvoll sein, sich Unterstützung von einer/einem ExpertIn zu holen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn Mütter oder Vater eine steigende Wut und Aggression gegenüber ihren Kindern empfinden und merken, dass sie dadurch oft unfair und unangemessen auf kindliches Verhalten reagieren. Das hat dann nicht selten mit eigener Überforderung, Ohnmacht oder einem nicht konstruktiven Umgang mit den eigenen Aggressionen zu tun. Ein guter Anhaltspunkt, um rauszufinden, ob dies der Fall ist, ist sich zu überlegen, ob ich in der gleichen Art und Weise auf mein Kind reagiert hätte, wenn ich in der Situation gelassen und ruhig gewesen wäre. Ist dies nicht der Fall, macht es Sinn, an seinen eigenen Gefühlen zu arbeiten.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Außerdem kann ich dir mein kostenloses Webinar zum Thema &#8222;Wutanfälle gelassen meistern&#8220; sehr ans Herz legen!<br>Meld dich gleich an: ???????? <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/webinar01/">kostenloses Webinar</a></p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>



<p></p>



<p></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/was-ist-bloss-mit-unseren-kindern-los/">Magª Heike Podek in der Fratz und Co 01/2017 zum Thema &#8222;Was ist bloß mit unseren Kindern los?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co zum Thema: „Schwierige Phasen im Laufe der kindlichen Entwicklung meistern&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-schwierige-phasen-im-laufe-der-kindlichen-entwicklung-meistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Mar 2016 18:20:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungsschritte]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklungssphase]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Phase]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Schulalter]]></category>
		<category><![CDATA[Trotzphase]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/2019/?p=4643</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Unser Sohn Tim bringt uns zur Zeit zur Verzweiflung! Kurz zusammengefasst, bedeutet das, dass er seit ca. zwei Monaten nicht mehr wirklich hört. Es macht den Eindruck, als nehme er uns überhaupt nicht ernst. Anstatt die Dinge zu machen, die wir ihm auftragen oder um die wir ihn bitten, ignoriert er uns oder lacht einfach. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-schwierige-phasen-im-laufe-der-kindlichen-entwicklung-meistern/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co zum Thema: „Schwierige Phasen im Laufe der kindlichen Entwicklung meistern&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Unser
Sohn Tim bringt uns zur Zeit zur Verzweiflung! Kurz zusammengefasst, bedeutet
das, dass er seit ca. zwei Monaten nicht mehr wirklich hört. Es macht den
Eindruck, als nehme er uns überhaupt nicht ernst. Anstatt die Dinge zu machen,
die wir ihm auftragen oder um die wir ihn bitten, ignoriert er uns oder lacht
einfach. Teilweise wird er sogar richtig wütend und schimpft. So extrem war es
nie&#8230;“</em></p>



<p><em>„Unsere
Mia hat sich in den letzten Wochen total verändert. Sie ist zu einer richtig
frechen, verwöhnten Göre geworden. Ich schäme mich teilweise für ihr Verhalten.“</em></p>



<p>Viele Eltern kennen solche oder ähnliche Situationen
mit ihren Kindern nur allzu gut. Plötzlich scheint das Kind wie ausgewechselt
und nichts funktioniert mehr. Konflikte und Streitigkeiten stehen an der
Tagesordnung und bringen uns dazu nachzudenken und zu zweifeln:</p>



<p>Habe ich etwas falsch gemacht? Habe ich mein
Kind vielleicht nach der falschen Methode erzogen? Hätte ich strenger/
konsequenter sein sollen? </p>



<p>Sie machen sich Vorwürfe und fürchten versagt
zu haben.</p>



<p>Soll ich mir Unterstützung suchen oder ist es
doch „nur“ wieder eine dieser Phasen?</p>



<p><strong>Schwierige
Phasen der Entwicklung </strong></p>



<p>Im Laufe des Lebens durchlaufen Kinder
unterschiedliche Entwicklungsphasen, die von ihren Eltern zeitenweise als sehr
„schwierig“ oder mühsam empfunden werden.</p>



<p>Das Babyalter:</p>



<p>Wenn Säuglinge auf die Welt kommen, müssen sie
sich zunächst einmal zurecht finden. Sie haben noch keinen Rhythmus in Bezug
auf Essen und Schlafen, sondern sind lediglich damit beschäftigt, dafür zu
sorgen, dass ihre Grundbedürfnisse erfüllt werden. Auch müssen sich in dieser
Zeit erst das sogenannte Urvertrauen und die Bindung zu Mutter, die bereits im
Mutterleib begonnen haben, festigen.</p>



<p>Das Kleinkind:</p>



<p>Ab ca. 18 Monaten beginnen Kinder zunehmend
die Welt auf eigenen Beinen zu erforschen und sich mit diesem
Explorationsverhalten aus dem Nahebereich ihrer Eltern zu lösen.</p>



<p>Das Kleinkind – die Trotzphase:</p>



<p>Zwischen 2,5 und 5 Jahren erleben viele Kinder
den Höhepunkt der sogenannten Autonomiephase, die besser bekannt ist als
„Trotzphase“. Die Trotzphase ist eine natürliche Entwicklung in der
Autonomieentwicklung in der sich die Kinder aus der Abhängigkeit ihrer Eltern
befreien und sich zu einem unabhängigen Individuum entwickeln. Kinder versuchen
in dieser Zeit mit allen Mitteln ihren Kopf durchzusetzen und äußern zudem
ihren Frust über Dinge, die sie noch&nbsp;
nicht können oder dürfen mit heftigen Wutanfällen. Da sie ihre Gefühle
noch nicht mit Worten ausdrücken können, benutzen sie ihre Fäuste und Füße
dazu.</p>



<p>Schulalter:</p>



<p>Ab ca. 6 Jahren beginnt das Schulalter, in dem
die Kinder (gerade im aktuellen Schulsystem) mit massiven Leistungsansprüchen
konfrontiert werden. Außerdem gewinnen Freunde und verschiedene Gruppen mehr
und mehr an Interesse.</p>



<p>Pubertät:</p>



<p>Schließlich folgt mit ca. 13 Jahren dann die
Pubertät – ein Ausnahmezustand, der unsere Kinder in eine große Identitätskrise
stürzt – Wer bin ich eigentlich und wo gehöre ich hin sind zentrale Fragen, die
unsere Kinder in dieser Zeit beschäftigen.</p>



<p>Allen Phasen gemeinsam ist, dass unsere Kinder
sich anders verhalten als sonst, oftmals sind sie anhänglich, weinerlich oder
launisch. Sind unsere Kinder noch sehr klein, fällt es und leicht, Verständnis
für diese „schwierigen Phasen“ zu haben, weil wir wissen, dass sie nichts dafür
können und es ihnen ja auch nicht gut geht.</p>



<p>Ab der sogenannten „Trotzphase“ ändert sich
das allerdings insofern, als dass Eltern durch die teils massiven Zornanfälle
ihres Kindes verunsichert sind. Sie beginnen sich zu fragen, ob der bisher
gewählte Weg der „richtige“ ist. In dieser Phase kommen oft auch Sorgen oder
Ängste dazu, das Kind nicht mehr im Griff zu haben oder zu bekommen, nicht
konsequent genug zu sein und keine ausreichenden Grenzen gesetzt zu haben.</p>



<p>Was du tun kannst, damit dich diese Phasen
weniger aus dem Gleichgewicht bringen und wie du dein Kind angemessen begleiten
kannst, dass erfährst du hier:</p>



<p><strong>Tipp 1:
Kinder wollen gesehen werden</strong></p>



<p>Für Kinder, wie auch für jeden Erwachsenen ist
es ganz wichtig, das Gefühl zu haben wertvoll zu sein. Wir wollen spüren, dass
wir das Leben der Menschen, mit denen wir zusammenleben, bereichern. Gerade
aber in diesen Phasen, in denen Kinder „schwierig“ erscheinen kommt ihnen
dieses Gefühl oft abhanden. </p>



<p>Nehmen wir z.B. ein Baby, was weder krabbeln
noch laufen kann. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo es erkennt, dass es ein
Objekt, welches sich in seinem Umfeld befindet (z.B. ein buntes Spielzeug) erreichen
möchte. Da es körperlich aber noch nicht dazu in der Lage ist, erlebt es Frust
und wird anfangen zu schreien. Sobald es auch motorisch den Schritt gemacht hat
und sich selbständig fortbewegen kann, ist diese „anstrengende“ Phase wieder
vorüber.</p>



<p>Auch bei älteren Kindern vollzieht sich die
Entwicklung in ähnlichen Schritten. In der Regel kommt zuerst ein kognitiver
Schub, durch den die Kinder Zusammenhänge begreifen, diesem folgt anschließend
die benötigte motorische Fähigkeit. Und genau in dem Raum dazwischen erleben
wie bei unseren Kinder oftmals eine „schwierige“ Phase. </p>



<p>Wir Eltern neigen in vielen Situationen dazu,
zu beschwichtigen und unsere Kinder beruhigen zu wollen, indem wir etwas sagen
wie: „Ist doch nicht so schlimm“ o.ä.. Damit geben wir ihnen unabsichtlich das
Gefühl, dass sie nicht wertvoll sind oder wir uns nicht interessieren für das,
was in ihnen vorgeht. </p>



<p>Begleite dein Kind in diesen Zeiten, indem du
dir Zeit nimmst und wirklich hinschaust und es verbal unterstützt. Sag ihm, was
du siehst und sprich über die Gefühle, die dein Kind dabei empfindet. Das kann
etwas sein, wie: „Ich sehe, dass du die Wasserflasche noch nicht alleine
aufkriegst, obwohl du das so gerne können willst – und das ärgert dich. Ich
verstehe das, mich würde das auch ärgern.“ (oder mich ärgert es auch, wenn ich
Dinge nicht hinkriege, die ich wirklich gerne möchte.) </p>



<p>Oder wenn ein Kind von der Schule frustriert
nach Hause kommt, weil es sich über seinen Lehrer geärgert hat, setzt dich zu
ihm und sag einfach etwas wie: „Puhhh, du ärgerst dich aber wirklich über
deinen Lehrer. Erzähl mal, was war denn eigentlich los&#8230;“ </p>



<p>Denn genau das ist es, was auch wir
Erwachsenen uns von Freunden/ dem Partner wünschen, wenn es uns nicht gut geht.</p>



<p><strong>Tipp 2:
Klarheit über eigene Grenzen</strong></p>



<p>Ab ca. 18 Monaten beginnen die Kinder die Welt
auf ihren eigenen Beinen zu erkunden und sich allmählich aus dem Nahbereich
ihrer Eltern zu entfernen. Dieses Explorationsverhalten können wir nutzen und
ab diesem Zeitpunkt (wieder) beginnen, uns über unsere eigenen Bedürfnisse,
Wünsche, Vorstellungen und Grenzen klarzuwerden.</p>



<p>Denn, wenn wir Eltern wissen, was wir wollen
und was o.k. ist und was nicht, können wir unser Kind auch in schwierigen
Phasen authentisch und klar gegenübertreten.</p>



<p>Da geht es z.B. in Bezug auf das Thema Wut und
Aggression, was ab der „Trotzphase“ viele Eltern beschäftigt darum, sich zu
überlegen, wo die eigene Grenze genau liegt: Ist es in Ordnung, wenn mein Kind
schreit und tobt, aber bestimmte Kraftausdrücke will ich nicht hören. Oder: Es
ist in Ordnung, wenn mein Kind sich auf den Boden schmeißt und mit den Fäusten
trommelt, aber Gegenstände durch die Gegend schmeißen will ich nicht.</p>



<p>Je konkreter du dir deiner eigenen Grenzen
bewusst bist, um so klarer kannst du diese deinem Kind gegenüber auch
kommunizieren – das gibt dir und vor allem deinem Kind die notwendige
Sicherheit und Orientierung in „schwierigen“ Phasen.</p>



<p><strong>Tipp 3:
Klare Kommunikation</strong></p>



<p>Eine Möglichkeit mit deinen Grenzen sichtbar
zu werden ist zu einer persönlichen Sprache zu wechseln. Diese ist gerade in
„schwierigen“ Phasen, die ja nicht selten mit Konflikten und Streitereien
einhergehen unumgänglich.</p>



<p>Viele Mütter übernehmen die Sprache ihrer
kleinen Kinder und sprechen von sich in der 3. Person, d.h. sagen Sätze, wie:
„Die Mama hätte gerne&#8230;“. Hör damit auf und sprich nur mehr von dir als ICH!</p>



<p>Darüber hinaus neigen wir dazu unseren Kindern
im Sinne eines liebevollen Umgangs viele Fragen zu stellen und tun dies gerade
in schwierigen Phasen, um unnötig weitere Schwierigkeiten zu vermeiden.
Problematisch wird es dann, wenn unser Kind auf die Frage: „Möchtest du dir
jetzt die Schuhe anziehen?“ (in einer Situation in der wir los müssen, weil wir
einen Termin haben) mit „Nein“ antwortet.</p>



<p>In Situationen also, wo klar ist, dass das
Kind nicht entschieden kann/sollte, benutze klare Aussagen: „Wir ziehen jetzt
die Schuhe an. Wir müssen los.“</p>



<p>Letztlich verwenden viele Eltern in der
Kommunikation mit ihrem Kind sogenannte „soziale“ Sprache, die
Höflichkeitsformen, wie „bitte“ u.ä. einschließen. Diese Sprache ist im Umgang
mit anderen Menschen natürlich grundsätzlich sehr empfehlenswert, aber in der
Kommunikation zwischen Eltern und Kind teilweise hinderlich. Hier ist es
ratsam, wenn du dir von deinem Kind abschaust, wie es geht, ein Bedürfnis klar
zu kommunizieren, nämlich mit den Wörtern: „Ich will/ will nicht“.</p>



<p>Diese Worte überzeugen nicht nur mit Klarheit
und Kraft, sondern vermeiden auch jegliche Verletzung unseres Gegenübers. In
Bezug auf die Anziehsituation oben, sagst du also am besten: „Ich will, dass du
deine Schuhe jetzt anziehst. Wir müssen los und ich will pünktlich sein.“</p>



<p>Solltest du dennoch in einer dieser Phasen das Gefühl haben, anzustehen und nicht weiter zu wissen, bedeutet das noch lange nicht, dass du als Mutter oder Vater versagt hast. Es ist vollkommen in Ordnung und auch ratsam, sich in solchen Situationen Unterstützung zu suchen, weil, wenn gerade wenn es „feststeckt“ ein Blick von außen hier oft sehr hilfreich sein und gute Lösungsvorschläge bieten kann.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-schwierige-phasen-im-laufe-der-kindlichen-entwicklung-meistern/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co zum Thema: „Schwierige Phasen im Laufe der kindlichen Entwicklung meistern&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hilfe, mein Kind beißt!</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/hilfe-mein-kind-beisst/</link>
					<comments>https://beziehungsorientiert.at/hilfe-mein-kind-beisst/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Feb 2016 06:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[Beißen]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdverletzung]]></category>
		<category><![CDATA[Trotzphase]]></category>
		<category><![CDATA[Wutanfälle]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.beziehungsorientiert.at/?p=402</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Marius (2,5 J.) beißt auf dem Spielplatz den Burschen, der ihm gerade die Sandschaufel weggenommen hat.“ &#160;„Marie (2 J.) beißt ihre Mama, weil sie nicht das bekommt, was sie sich gerade wünscht.“ „Jonas (3 J.) geht im Kindergarten zu einem anderen Burschen in die Bauecke und beißt ihn ohne Vorwarnung in den Arm.“ So, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/hilfe-mein-kind-beisst/">Hilfe, mein Kind beißt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><em>„Marius (2,5 J.) beißt auf dem Spielplatz den Burschen, der ihm gerade die Sandschaufel weggenommen hat.“</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>&nbsp;</em><em>„Marie (2 J.) beißt ihre Mama, weil sie nicht das bekommt, was sie sich gerade wünscht.“</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>„Jonas (3 J.) geht im Kindergarten zu einem anderen Burschen in die Bauecke und beißt ihn ohne Vorwarnung in den Arm.“</em></p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">So, wie die Eltern der Kinder in den oben genannten Beispielen, erleben nicht wenige Eltern, dass ihr Nachwuchs in bestimmten Situationen sie oder ein anderes Kind beißt.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Aber warum beißen Kinder eigentlich?</strong></p>
<p style="text-align: left;">Kleinkinder, die jünger als zwei Jahre sind, beißen oft aus unterschiedlichen Gründen, wie Müdigkeit, Hunger, Frustration oder Überreizung. Manche wollen auch im Sinne des sogenannten Explorationsverhaltens einfach mal ausprobieren, was passiert, wenn sie die Mama oder den Papa beißen (Ursache-/ Wirkungsverhalten). Bei dieser Art des Beißens handelt es sich um altersgerechtes Verhalten.</p>
<p style="text-align: left;">Auch ein zweijähriges Kind kann noch nicht verstehen, dass es jemand anderem wehtut. Sie beißen oder hauen, um sich auszudrücken, um Unabhängigkeit zu erlangen oder um ihrer Frustration Luft zu machen. Da es noch nicht gelernt hat, sich sprachlich auszudrücken, wenn es sich ärgert oder wütend ist, benutzt es seinen Körper, um sich mitzuteilen und sich Luft zu machen.</p>
<p style="text-align: left;">Erst am dem Kindergartenalter (ab ca 3-4 Jahren) könnens ich gesunde Kinder in der Regel in andere hineinversetzen und mit anderen mitfühlen. Sie wissen dann auch, dass Beißen bei ihrem Gegenüber Schmerzen verursacht. In vielen Fällen hört damit und auch mit der Fähigkeit, seinen Frust in Worte zu fassen, das Beißen von alleine auf.</p>
<p style="text-align: left;">Manche Kinder reagieren auch auf Veränderungen in ihrem Leben, wie zum Beispiel einem Umzug und die neue Umgebung, der Trennung der Eltern, dem Tod eines Verwandten, der Geburt eines Geschwisterchens o.ä. mit Beißen. So versuchen sie die neuen Umstände zu verarbeiten und ihre Gefühle auszudrücken.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Was du bei kindlichem Beißen auf jeden Fall unterlassen solltest</strong></p>
<p style="text-align: left;">Beiß dein Kind auf keinen Fall zurück! Denn denke immer daran, dass du Vorbild für dein Kind bist und ihm auf diese Weise vermittelst, dass es o.k. ist Gewalt anzuwenden. Kleine Kinder verstehen nicht, warum sie nicht beißen dürfen, wenn Mama es doch auch tut.</p>
<p style="text-align: left;">Halte ihm auch keinen Vortrag!&nbsp;Für dein Kind ist es nur wenig hilfreich, wenn du ihm einen Vortrag darüber hälst, warum Beißen nicht in Ordnung ist und dass es weh tut etc., denn das Kind hört in der Regel nur „Mama oder Papa mag mich nicht. Ich bin böse/schlimm“. In Folge beginnt es an sich selbt zu zweifeln und die Wahrscheinlichkeit, dass es mehr beißt steigt.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><strong>Aber, was kann ich denn dann tun, wenn mein Kind beißt?</strong></p>
<p style="text-align: left;"><u>Ursache- Wirkungs- Beißen:</u></p>
<p style="text-align: left;">Will dein Kind einfach ausprobieren, wie sein Gegenüber, also in dem Fall du reagierst, wenn es dich beißt, versuche zunächst einmal ruhig zu bleiben. Vielen Eltern wird geraten, in einem solchen Fall das Beißen (nicht das Kind) zu ignorieren. Ich halte das im Sinne des beziehungsorientierten Umgangs für wenig sinnvoll, weil ich glaube, dass es deinem Kind nicht beim Verstehen der Situation hilft.</p>
<p style="text-align: left;">Sei also ruhig authentisch und sage deinem Kind so etwas wie: „Aua, das tut mir weg. Ich will nicht, dass du mich beißt.“ und dann belasse es dabei und mache weiter mit dem, was du vor dem Beißen getan hast.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><u>Kontakt aufnehmen</u></p>
<p style="text-align: left;">Wie im anfangs angeführten Beispiel von Jonas verdeutlicht, hauen oder beißen Kinder oft ein anderes Kind, wenn sie noch nicht gelernt haben, wie sie Kontakt mit anderen aufnehmen können. Sie wollen ihm damit signalisieren: „Hey, ich will mit dir spielen.“ Natürlich wird es auf diese Art und Weise niemanden finden, der mit ihm spielt, sondern eher im Gegenteil, werden ihn andere Kinder eher meiden. Das ist natürlich für Jonas besonders schlimm, weil er einfach nicht versteht, warum kein Kind seine Einladung zum spielen annehmen will.</p>
<p style="text-align: left;">Wenn es deinem Kind auch schwer fällt, Kontakt zu anderen Kindern ohne beißen oder hauen zu knüpfen, unterstütze es, indem du sobald es sich auf ein anderes Kind zubewegt, an seiner Seite bist. Erkläre ihm, wie man Kontakt knüpft. Dazu kannst du etwas sagen wie: „Du magst mit dem Mädchen gerne spielen, oder? Geh doch einfach mal zu ihr hin und sag ihr, wie du heißt und/ oder frag sie, ob sie mit dir spielen mag.“ Du kannst auch anfangs für dein Kind sprechen, solange bis es gelernt hat, auf diese Weise Kontakt zu knüpfen.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;"><u>Mangelnde Ausdrucksmöglichkeiten:</u></p>
<p style="text-align: left;">Die Mehrzahl aller Kinder beißt in der Regel, weil ihnen bis zu einem gewissen Alter einfach die sprachliche Fähigkeit fehlt, ihre Bedürfnisse oder Emotionen auszudrücken. Meistens reagieren sie dann mit Aggression, die sich in Form von Hauen, Kratzen oder eben Beißen zeigt. Auch im Fall von Marius (sie Anfangsbeispiel), der beißt, weil ihm das Spielzeug weggenommen wird, wird deutlich, dass er verbal seinen Frust noch nicht ausdrücken kann, und sich aus diesem Grunde mit seinen Zähnen verteidigt.</p>
<p style="text-align: left;">In diesem Fall kannst du dein Kind dabei unterstützen, deutlich „Nein“ zu sagen und dem anderen Kind klarzumachen „Ich möchte das nicht.“</p>
<p style="text-align: left;">Aber auch wenn dein Kind beißt, weil es sich ärgert oder wütend ist, unterstütze es dabei, seine Gefühle in Worte zu fassen. Darüberhinaus kannst du ihm Alternativen anbieten, denn dein Kind weiß nicht, wie es aus seiner Situation rauskommen kann. Biete ihm Alternativen an, wie es seinem Ärger/Frust Luft machen kann, z.B. auf ein „Wutkissen“ zu hauen, Papier zu zerreißen, fest mit einem Stift auf’s Papier zu kritzeln, sich zu bewegen. Vertrau da ruhig auf die Kreativität deines Kindes. Wichtig ist nur, dass du das Finden einer Alternativen machst, wenn ihr beide ruhig und entspannt seid.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Insgesamt macht es bei allen beißenden Kindern Sinn, ruhig, aber entschlossen mit dem Kind zu sprechen und die konkreten Ursachen des Ärgers/ der Frustration zu erkunden. Darüber hinaus finde ich es wichtig, auch die eigenen Gefühle zu benennen. „Ich will nicht, dass du beißt, das tut mir weh und ärgert mich/macht mich traurig. Ich will, dass du damit aufhörst!“</p>
<p style="text-align: left;">Danach kannst du fragen: „Aber was hat dich so wütend gemacht? Ich würde es gerne verstehen.“</p>
<p style="text-align: left;">Auf diese Art und Weise machst du deine eigene persönliche Grenze gegenüber deinem Kind deutlich und zeigst dennoch Interesse an seiner Person und seinen Gefühlen. Dein Kind wird sich auf diese Weise weiterhin wertvoll und wertgeschätzt fühlen und gerne mit dir kooperieren, in Zukunft eine andere Möglichkeit zu suchen.</p>
<p style="text-align: left;">Die Phase des extremen Beißens ist oft mit dem Spracherwerb und der damit verbundenen Fähigkeit, eigene Gefühle zu benennen, vorbei. Sollte dein Kind auch danach noch dauerhaft Probleme mit dem Beißen haben, ist es durchaus sinnvoll, wenn du dir Unterstützung holst.</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>
<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>
<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>
<p>Deine Heike</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/hilfe-mein-kind-beisst/">Hilfe, mein Kind beißt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://beziehungsorientiert.at/hilfe-mein-kind-beisst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
