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	<title>Mediengewalt Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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	<title>Mediengewalt Archive - Beziehungsorientiert</title>
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		<title>Magª Heike Podek in der All4family 09/2016 zum Thema: „Starke Kinder&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-09-2016-zum-thema-starke-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 18:23:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Aggression]]></category>
		<category><![CDATA[All4family]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gewalt und Aggression scheinen heutzutage an der Tagesordnung – die Medien berichten davon und auch&#160; das Internet ist voll. Wir sehen und hören von Terror, Überfällen und Gewalttaten, aber auch Aggressionen in der Familie, Mobbing in Schulen und sexuelle Gewalt scheinen keine Ausnahme zu sein. Als Mama stellt sich mir da die Frage: Wie kann [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-09-2016-zum-thema-starke-kinder/">Magª Heike Podek in der All4family 09/2016 zum Thema: „Starke Kinder&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Gewalt und Aggression scheinen heutzutage an
der Tagesordnung – die Medien berichten davon und auch&nbsp; das Internet ist voll. Wir sehen und hören
von Terror, Überfällen und Gewalttaten, aber auch Aggressionen in der Familie,
Mobbing in Schulen und sexuelle Gewalt scheinen keine Ausnahme zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Mama stellt sich mir da die Frage: Wie
kann ich meine Tochter davor schützen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In
welchem Umfeld kommt es zu maßgeblich zu Gewalt und welche Kinder sind
besonders gefährdet?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder erfahren weltweit in allen sozialen
Schichten Aggression und Gewalt in unterschiedlichen Formen. Nach dem
österreichischen Institut für Familienforschung der Universität Wien stellt im
Gegensatz zur gesellschaftlichen Idealvorstellung die Familie nach wie vor den
Ort dar, an dem die Kinder am häufigsten Gewalt erfahren. In physischer und
psychischer Form, wie einen Klaps geben, festes Anfassen, Ablehnung, Drohungen
und Alleine lassen, wird sie nach wie vor als „Erziehungsmittel“ eingesetzt. Als
besonders gefährdet gelten Kinder, deren Eltern Probleme durch eigene familiäre
Gewalterfahrungen, psychische Erkrankungen, chronische Überforderung und
Existenzängste haben. Diese verringern bei allen Eltern die Fähigkeit zur
Selbstkontrolle und erhöhen damit die Wahrscheinlichkeit von Gewalthandlungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus bietet heutzutage auch das
Internet, Handy (WhatsApp, Snapchat u.ä.) sowie Social Media eine große
Plattform für unterschiedliche Formen von Gewalt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Normale Konflikte, die Kinder, wenn sie in
einer Gruppe zusammenkommen (z.B. in der Schule) unweigerlich haben, werden
heutzutage nur selten im persönlichen Gespräch gelöst, sondern über soziale
Medien – nicht selten auch unter Einbeziehung der Öffentlichkeit &#8211; ausgetragen.
Gerade in diesem Bereich, in den auch das Mobbing fällt, sind vor allem Kinder
gefährdet, die anders sind und/oder bestimmte Merkmale aufweisen, wie z.B.
Übergewicht, eine Behinderung, eine Krankheit, eine äußerliche Besonderheit
u.ä. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie
können Eltern / Vertrauenspersonen erkennen, wenn das Kind solche Probleme hat?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder, die Opfer von physischen oder psychischen
Gewalteinwirkungen werden, fallen meistens auf, indem sie sich plötzlich anders
als sonst verhalten. Ein Großteil zieht sich zurück und vermeidet Kontakt zu
anderen Kindern. Sie haben zunehmend keine Lust etwas zu unternehmen und zeigen
wechselnde Stimmungen. Nicht selten entwickeln die Kinder körperliche
Beschwerden wie Kopf- und/oder Bauchschmerzen, schlafen schlecht und haben
keinen Appetit. In der Schule äußern sich ihre Probleme dadurch, dass sie sich nicht
konzentrieren können und ihre Leistungen deutlich abfallen. Viele wollen auch
plötzlich nicht mehr in die Schule gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie kannst
du dein Kind sensibilisieren, sich im Notfall einer Vertrauensperson zu öffnen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Solltest du&nbsp;
bei deinem oder einem anderen Kind solche oder ähnliche plötzliche
Veränderungen wahrnehmen, macht es immer Sinn, selbst das Gespräch zu suchen
oder Kinder auf sogenannte Vertrauenspersonen hinzuweisen. Das kann eine gute
Bekannte, aber auch die/der KindergartenpädagogIn, LehrerIn oder eine
BeratungslehrerIn sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die meisten Kinder, die von Gewalt
betroffen sind,&nbsp; unter hohem Druck stehen
und auch Angst davor haben, sich jemanden anzuvertrauen, macht es Sinn, Kinder
frühzeitig mit dem Unterschied zwischen guten Geheimnissen und schlechten
Geheimnissen vertraut zu machen. Gute Geheimnisse sind etwas, wo sich das
Gegenüber freut, wenn es zu einem bestimmten Zeitpunkt von diesem Geheimnis
erfährt, z.B. Geburtstagsüberraschung. Schlechte Geheimnisse gehen immer mit
negativen Empfindungen, Angst oder Druck einher und sollten von daher immer
angesprochen und aufgedeckt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann
ich nicht schon vorher was tun? Wie kann ich mein Kind z.B. vor den aggressiven
Seiten etc. im Internet/ TV/ Social Media schützen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Bezug auf die Medien, wie TV, Internet und
Social Media, die Kinder schon in einem sehr frühen Alter benutzen, scheinen
Eltern nur wenig Einfluss zu haben, aber eine frühe Medienerziehung liegt ganz
klar im Verantwortungsbereich der Eltern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade Computer und Internetspiele, die von
Kindern und Jugendlichen oftmals in Gruppen online gegeneinander gespielt
werden, stellen für Eltern immer wieder eine Herausforderung dar. Wissenschaftlich
gesehen sind Spiele die wirksamste Form des Lernens. Wenn Spiele also vermitteln,
dass Gewalt Konflikte löst und zum Erfolg führt, dann wird das im Gehirn so
gespeichert und in entsprechenden Situationen abgerufen. Dabei spielt natürlich
die Intensität &nbsp;sowie der Realitätssinn eine
Rolle. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, bei der Medienerziehung nicht erst
einzuschreiten, wenn die Jugendlichen in der Pubertät sind und sich nichts mehr
sagen lassen (wollen), sondern von Anfang an, als Vorbild und Beziehungspartner
im Umgang mit Medien zur Verfügung zu stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>So
können Eltern ihre Kinder unterstützen, ihren Selbstwert u stärken, damit sie
zu selbstbewussten und gefestigten, aber auch sozial kompetenten und
hilfsbereiten Erwachsenen werden:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp 1:
Wahrnehmung anstatt Lob oder Kritik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeig Interesse an deinem Kind und an dem, was
es tut, was es denkt und wie es ist. Gerade zu Anfang, wenn unser Kind auf die
Welt kommt, fällt uns das ganz leicht, weil wir das Baby kennenlernen wollen
und versuchen wollen zu verstehen, was seine Signale bedeuten. Ab ca. 3 Jahren glauben
wir unser Kind zu kennen und hören damit auf – zu diesem Zeitpunkt beginnt oft
vermehrte Kritik am Verhalten oder sogar am Kind selbst. Kritik aber
unterstützt unser Kind nicht darin, sich zu einem selbständigen und
selbstbewussten Erwachsenen zu entwickeln, sondern verunsichert es massiv.
Übermäßiges Loben hat übrigens Ähnliches zur Folge. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Selbstgefühl entsteht vor allem dadurch,
dass das Kind durch die Bezugspersonen wahrgenommen, aber nicht bewertet wird.
Ein Beispiel: Das Kind kommt mit einer Zeichnung aus dem Kindergarten nach
Hause und zeigt sie uns. Anstatt in Lobeshymnen auszubrechen oder dem Kind
mitzuteilen, dass es sich schon hätte mehr anstrengen können, sag einfach, wie
dir das Bild gefällt. „Ich finde das Bild schön, besonders gut gefällt mir die
Sonne. Wie findest du es denn? Gefällt es dir?“ oder auch „Hattest du Spaß beim
Malen?“. Und dann hör dir die Meinung deines Kindes an und kommt so in ein
Gespräch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise lernt dein Kind, seine Meinung
zu äußern und seine Gefühle ernst zu nehmen, unabhängig von der Meinung
anderer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp 2:
Vertrauen schenken</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vertrauen ist die größte Ressource, die der
Mensch hat, um mit schwierigen Situationen fertig zu werden. Die Basis dafür
wird beim Menschen im 2- 3 Lebensjahr gelegt. Kinder erleben in dieser Zeit zum
ersten Mal ihre Autonomie, der sie meist mit Sätzen wie „Ich will selber&#8230;“
oder „Ich kann selber&#8230;“ Ausdruck verleihen. Wenn man die Kinder nicht
ernstnimmt, kommt es vermehrt zu Machtkämpfen zwischen ihnen und ihren Eltern. Statt
dich darauf einzulassen, kannst du diese Entwicklung &nbsp;ganz intuitiv unterstützen, indem du an die
Ressourcen deines Kindes anknüpfst. Wenn dein Kind also etwas Neues
ausprobiert, z.B. auf ein Klettergerüst klettern will und herunterfällt,
versuch es nicht zu schonen und etwas zu sagen wie. „Dafür bist du noch zu
klein.“, sondern lass es in Ruhe oder sag etwas wie. „Hast du dir wehgetan?
Guter Versuch – vielleicht klappt es beim nächsten Mal.“&nbsp; Auf diese Weise hilfst du deinem Kind dabei,
Vertrauen in sich und seine Fähigkeiten aufzubauen. Auch wenn unserer Kinder
größer werden sollten wir ihnen in ähnlicher Weise vertrauen, sie in
Situationen in denen sie hinfallen und Fehler machen, trösten und auffangen und
dann wieder weiterschicken, zu forschen und auszuprobieren. Mit dieser Art von
elterlichem Vertrauen gewinnen Kinder mehr und mehr das Gefühl, selbstwirksam
zu sein und trauen sich auch Konflikte zu lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipp 3:
Lernen am Vorbild/ Nachahmung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen durch Nachahmung. Gerade in den ersten sieben Lebensjahren ist das Lernen am Vorbild die wichtigste kindliche Lernmethode und auch später behält das Lernen durch Nachahmung eine hohe Bedeutung. Eltern kommt bei dieser Art von Lernen eine besondere Rolle zu. In der Familie können Kinder durch ihre Eltern lernen, wie man mit Meinungsverschiedenheiten, mit Interessensgegensätzen umgehen kann, wie man Konflikte bewältigt und Kompromisse schließt. Dazu brauchen Eltern keine besonderen Situationen inszenieren, sondern sich einfach ganz „normal“ verhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
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