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	<title>Presse Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Aug 2022 16:50:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Presse Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<item>
		<title>ICH, ICH, ICH &#8211; 3 Tipps damit dein Kind lernt sich sozial zu verhalten und gleichzeitig einen gesunden Egoismus entwickelt</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/ich-ich-ich-3-tipps-damit-dein-kind-lernt-sich-sozial-zu-verhalten-und-gleichzeitig-einen-gesunden-egoismus-entwickelt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Jun 2020 07:59:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich-zuerst-Kinder“ können nicht warten, nicht zuhören, andere nicht ausreden lassen. Sie können ihre eigenen Bedürfnisse kaum zurückstecken und nicht mit anderen Kindern teilen. Sogenannte „zu -emapthische Kinder“ hingegen zeigen extrem mitfühlende Reaktionen, stecken dabei dauerhaft zurück und vergessen sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse. Beides nicht das, was du dir für dein Kind wünscht, oder? [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/ich-ich-ich-3-tipps-damit-dein-kind-lernt-sich-sozial-zu-verhalten-und-gleichzeitig-einen-gesunden-egoismus-entwickelt/">ICH, ICH, ICH &#8211; 3 Tipps damit dein Kind lernt sich sozial zu verhalten und gleichzeitig einen gesunden Egoismus entwickelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Ich-zuerst-Kinder“ können nicht warten, nicht zuhören, andere nicht ausreden lassen. Sie können ihre eigenen Bedürfnisse kaum zurückstecken und nicht mit anderen Kindern teilen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sogenannte „zu -emapthische Kinder“ hingegen zeigen extrem mitfühlende Reaktionen, stecken dabei dauerhaft zurück und vergessen sich selbst und ihre eigenen Bedürfnisse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Beides nicht das, was du dir für dein Kind wünscht, oder?  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner heutigen Podcastfolge erfährst du, warum das richtige Maß zwischen Egosimus und Empathie so wichtig für dein Kind ist und wie du es dabei unterstützen kannst, es zu finden.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-normal-font-size wp-block-paragraph"><span style="color: #6a8e94;" class="ugb-highlight">Tipp Nr. 1: Kontakt zu anderen Kindern</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ermögliche deinem Sohn/deiner Tochter regelmäßigen Kontakt zu anderen Kindern, denn im gemeinsamen Miteinander lernen Kinder auf spielerische Art und Weise, sich in andere einzufühlen.</p>



<p class="has-normal-font-size wp-block-paragraph"><span style="color: #6a8e94;" class="ugb-highlight">Tipp Nr. 2: Geschichten erzählen</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Schau dir mit deinem Kind Bücher an, lies Geschichten vor und erzähle viel: Kinder entwickeln so Einfühlungsvermögen: das Eintauchen in die Welt anderer, das Teilen ihrer Erlebnisse ist nicht nur spannend, es fördert gleichzeitig das Verständnis für andere und ihr Handeln.  </p>



<p class="has-normal-font-size wp-block-paragraph"><span style="color: #6a8e94;" class="ugb-highlight">Tipp Nr. 3: Sei deinen Kindern ein „gutes“ Vorbild</span></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern, die ihr Kind geduldig trösten, die hilfsbereit sind und die Probleme anderer ernst nehmen, legen einen entscheidenden Grundstein für die Empathiefähigkeit ihrer Kinder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du die einzelnen Tipps im Detail hören willst, dann scroll noch einmal hoch und hör die gesamte Podcastfolge an 😉</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du magst noch mehr lesen oder hören?<br>Dann hör dir doch auch meine anderen Podcastfolgen an. Zum Beispiel zum Thema <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/harmonisches-familienleben-vom-wunsch-zur-realitaet/">&#8222;Harmonisches Familenleben&#8220; </a>und<a href="https://www.beziehungsorientiert.at/entspannt-im-alltag-mit-kindern-so-gelingts/">&#8222;Entspannt im Alltag mit Kindern&#8220; </a>an.<br>oder aboniere meinen Podcast auf <a href="https://podcasts.apple.com/at/podcast/beziehungsorientiert-der-podcast-f%C3%BCr-eltern-mit-mag%C2%AA/id1503375262">Itunes.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich bei Fragen auch <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/wp-admin/office@beziehungsorientiert.at">direkt</a> schreiben und/oder mir Feedback geben.<br>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/ich-ich-ich-3-tipps-damit-dein-kind-lernt-sich-sozial-zu-verhalten-und-gleichzeitig-einen-gesunden-egoismus-entwickelt/">ICH, ICH, ICH &#8211; 3 Tipps damit dein Kind lernt sich sozial zu verhalten und gleichzeitig einen gesunden Egoismus entwickelt</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz&#038; Co 10/2019 zum Thema &#8222;Mama, lass es mich selber machen!&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-10-2019-zum-thema-mama-lass-es-mich-selber-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 02:22:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/?p=5458</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Alleine machen“ zwei Wörter, die unsere beiden Töchter ungefähr im Alter von zwei Jahren zum ersten Mal und eine Zeitlang fast ausschließlich verwendeten. Sie lehnten, wie fast alle Kinder ihres Alters unsere Hilfe komplett ab und wollten zeigen, was in ihnen steckt. Meistens werden die ersten Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern natürlich gefeiert, denn alles, was das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-10-2019-zum-thema-mama-lass-es-mich-selber-machen/">Magª Heike Podek in der Fratz&#038; Co 10/2019 zum Thema &#8222;Mama, lass es mich selber machen!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Alleine machen“ </strong>zwei
Wörter, die unsere beiden Töchter ungefähr im Alter von zwei Jahren zum ersten
Mal und eine Zeitlang fast ausschließlich verwendeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie lehnten, wie fast alle Kinder ihres Alters unsere Hilfe komplett ab und wollten zeigen, was in ihnen steckt. Meistens werden die ersten Selbständigkeitsbestrebungen von Kindern natürlich gefeiert, denn alles, was das Kind ab jetzt alleine kann, müssen die Eltern nicht mehr machen. Trotzdem weiß natürlich auch jede Mama und jeder Papa, was es heißt, wenn die Dinge, die sich unsere Kinder vorgenommen haben, nicht funktionieren – dann ja dann brauchen wir oft starke Nerven, weil die Kinder ihrem Frust nicht selten in heftigen Wutanfällen kundtun. Außerdem gilt es auch immer abzuwägen, dass das, was die Kleinen selber tun wollen und dürfen für sie gefahrlos ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Eltern bedeutet also der Prozess des Selbständigwerdens einerseits, ihrem Kind Freiräume zu geben und es Dinge ausprobieren und machen zu lassen, ihm aber gleichzeitig zu vermitteln, dass sie da sind, wenn sie elterliche Hilfe brauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Je älter Kinder werden, desto weiter
wird der Radius, in dem sich ihre Kinder bewegen wollen. Bereits im
Kindergarten äußern sie zunehmend eigene Ideen und Wünsche und beginnen manchmal
sich mit ersten Freunden zu verabreden, aber: bis zum Schuleintritt brauchen
sie in der Regel noch ihre Eltern dazu, die die nötige Organisation des Ganzen
übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab dem Schuleintritt werden die
meisten Kinder mutiger und wollen immer mehr alleine machen. In diesem Alter
nimmt auch der Einfluss der Freunde und Mitschüler zu und sie sehen, was andere
schon können und/oder dürfen. So äußern viele den Wunsch, alleine zur Schule
gehen zu wollen, andere wollen alleine etwas einkaufen gehen oder ohne Mama und
Papa zum Spielplatz. Eltern sind hier gefordert, weil sie abwägen und
schließlich eine Entscheidung treffen müssen. </p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Aber was und wieviel können Eltern
ihren Kindern überhaupt zutrauen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit Kinder selbstständig werden
können, müssen Eltern bereit sein, loszulassen. Dieses Loslassen ist für einige
Mamas und Papas nicht so einfach und kann auch schmerzhaft sein. Ich erinnere
mich noch gut daran, wie unsere große Tochter in den Kindergarten ging und ich
draußen plötzlich mit völlig gemischten Gefühlen stand: Einerseits stolz und
froh, weil ich wusste, dass ihr das Spielen mit anderen Kindern in der Gruppe
großen Spaß machte, andererseits auch etwas wehmütig und traurig, weil mein
„Baby“ schon so groß war, mich weniger brauchte und ich wusste, dass ich ab
jetzt nicht mehr alle ihre Erfahrung mit ihr teilte&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich wollen alle Eltern, dass
ihr Kind sich weiterentwickelt und aus der elterlichen Abhängigkeit
herauswächst, so dass es, wenn es erwachsen ist, ausziehen, einen Beruf
ergreifen und selbst eine Familie gründen kann. Doch der Weg dahin ist nicht
immer leicht und einfach und manchmal durch kleine Stolpersteine gepflastert. Sind
Eltern zunächst ganz für die Erfüllung kindlicher Bedürfnisse verantwortlich,
können Kinder diese mit zunehmendem Alter immer mehr selbst übernehmen.
Zusammengefasst bedeutet das: Alles, was das Kind noch nicht selber tun kann,
muss von den Eltern getan werden – alles, was ein Kind schon selbst tun kann,
braucht von den Eltern nicht mehr getan zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Regel kennt niemand das
eigene Kind so gut wie die Eltern und hat seine Entwicklung so genau vor Augen.
Wann ein Kind bestimmte Dinge, wie sich das Brot schmieren, auf die Toilette
gehen, ein Glas Wasser einschenken, den Schulweg alleine gehen, für die
Hausübung verantwortlich sein, selbständig kann, lässt sich nicht an einem
bestimmten Alter oder Zeitpunkt festmachen. Auch Vergleiche mit anderen sind
oft nicht ratsam, weil Kinder oft sehr unterschiedlich sind und sich
unterschiedlich entwickeln. Vielmehr sollte man auf sich am Entwicklungsstand
des eigenen Kindes orientieren und auch abschätzen, ob es sich das Kind selbst
zutraut.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Wie entscheide ich, was mein Kind
darf und was nicht?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Patentrezept dafür gibt es
leider nicht, fast immer aber eine gesunde Mischung aus Vertrauen, Abwägen von
Pro und Contra und Bauchgefühl.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vertrauen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft ist es hilfreich, sich die Frage zu stellen: Was traue ich meinem Kind zu?<br>Bei der Beantwortung komme ich zum einen auf den von mir als Elternteil vermuteten Reife- und Entwicklungsstand meines Kindes. Zum anderen bin ich mit meinem Vertrauen in mein Kind konfrontiert.<br>Indem Sie ihrem Kind Vertrauen
schenken, machen sie es nicht länger klein, sondern sehen seine Größe, seine
Stärken und Talente. Muten Sie ihm doch einfach zu, die altersgemäßen
Herausforderungen des Lebens zu meistern und signalisieren Sie ihm, dass sie da
sind, wenn es Hilfe braucht. Natürlich kann es passieren, dass ihr Kind ihr
Vertrauen missbraucht und sie enttäuscht. Gerade dann aber gilt es, ihre Sorgen
zu besprechen, Frieden damit zu machen und neues Vertrauen in ihr Kind zu
investieren. Und zwar, dass das, was sie gesagt und erklärt haben angekommen
ist und ihr Kind in Zukunft daraus lernen wird. Und dann geben sie ihm eine neue
Chance – denn nur so kann es weiterwachsen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abwägen von Pro und Contra</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Stellen Sie sich als nächstes die Frage: Was mute ich meinem Kind zu? Wo glaube ich, braucht es Kontrolle und Fürsorge?<br>Hier geht es vor allem darum Risiken abzuwägen und auch mögliche Gefahrenquellen ausfindig zu machen und gegebenenfalls zu entschärfen.<br>Hier kann es wichtig sein, einen Notfallplan zu entwerfen. Was ist also, wenn ihr Kind z.B. den Hausschlüssel vergessen, verloren hat und zu Hause nicht reinkommt? Die Lösung könnte sein, dass es zur Nachbarin geht, bei der ein Hausschlüssel deponiert ist.<br>Hier können Sie auch Kompromisse finden: Du gehst den Schulweg eine Woche „halballeine“ – und sie als Elternteil gehen einige Meter hinter ihrem Kind, um zu schauen, wie ihr Kind sich beim Überqueren der Straße verhält. Oder sie lassen ihr Kind anfangs nur mit einem Freund gemeinsam gehen.<br>Möglichweise haben sie auch festgestellt, dass sie ihrem Kind seinen Wunsch nicht erfüllen möchten, weil sie den Eindruck haben, dass es noch nicht reif genug dafür ist. Dann gilt es ein Gespräch zu führen, was sie nun aber mit guten Argumenten belegen können, so dass ihr Kind ihre Entscheidung besser nachvollziehen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfahrungen machen lassen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kind braucht Erfahrungen, um seine eigenen Grenzen kennen zu lernen.<br>Es geht also im nächsten Schritt darum, sich zu überlegen: Was lasse ich an kindlicher Autonomie zu?<br>Schaffen sie einen Rahmen, indem das Kind seine eigenen Erfahrungen sammeln kann, ohne es zu bremsen. Natürlich kann es passieren, dass Kinder sich dabei auch mal wehtun: die Kleinen fallen bei ersten Gehversuchen oft einfach um und fangen sich auch mal eine Beule ein, die Größeren verletzen sich bei Stürzen vom Rad oder beim Klettern auf Bäumen. Und auch wenn man sein Kind am liebsten vor Verletzungen schützen und in Watte packen möchte, ist es wichtig, dass Kinder Gefahren kennen lernen, denn nur so können sie entsprechende Vorsicht lernen.<br> Ebenso groß ist die Versuchung, seinem Kind am Spielplatz beim Klettern zu helfen, wenn es frustriert ist, weil es nach dem dritten Anlauf immer wieder abgerutscht ist. Widerstehen Sie dennoch, denn dadurch würden Sie ihrem Kind eine ganz wichtige Lernerfahrung nehmen: nämlich die mit Frust und Niederschlägen umzugehen! <br>Helfen sie Ihrem Kind erst dann, wenn es sie von sich aus darum bittet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ruhe bewahren!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Mein Kind kann schon&#8230;“ – nichts
setzt Eltern mehr unter Druck und Stress als Vergleiche mit anderen Kindern.
Lassen sie sich nicht davon aus der Ruhe bringen, wenn das gleichaltrige Kind
der Freundin schon mehr spricht oder schon windelfrei ist. Jedes Kind
entwickelt sich in seinem eigenen Tempo und mit unterschiedlichen Vorlieben.
Ein paar Monate oder Jahre später, sind diese Vorsprünge bei gesunden Kindern
aufgeholt und die Kinder in wichtigen Kernbereichen nahezu gleich entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zum Abschluss:</strong> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstständig und unabhängig werden Kinder nicht von alleine! Sie benötigen dazu die Unterstützung von uns Eltern: Loslassen und Begleitung!<br>Engen Sie Ihr Kind zu sehr ein, traut es sich selbst wenig zu und verliert irgendwann vielleicht die Lust, Dinge selber machen und sich auszuprobieren zu wollen. Lassen sie es allein, fällt es ihm schwer, seine Kompetenzen und Gefahren einzuschätzen und ist schnell überfordert. <br>Deshalb geben sie ihrem Kind Freiraum und seien sie als sicherer Hafen zur Stelle, wenn ihr Kind ihre Hilfe oder Unterstützung benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-schwierige-phasen-im-laufe-der-kindlichen-entwicklung-meistern/">&#8222;Schwierige Phasen meistern&#8220;</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Aufräumen ohne Stress</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, … ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-10-2019-zum-thema-mama-lass-es-mich-selber-machen/">Magª Heike Podek in der Fratz&#038; Co 10/2019 zum Thema &#8222;Mama, lass es mich selber machen!&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 07/2019 zum Thema: „Was kann Familiencoaching?&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-07-2019-zum-thema-was-kann-familiencoaching/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Sep 2019 08:42:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/?p=5366</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Familie gilt als „sicherer Hafen“, in dem wir uns wohlfühlen und unsere Kinder zu selbständigen und glücklichen Menschen heranwachsen können.Doch die Realität sieht manchmal anders aus, denn Kinder groß zu ziehen stellt uns Eltern tagtäglich vor neue Herausforderungen, die uns manchmal an unsere Grenzen bringen. Im Leben mit Kindern kommt es oft anders als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-07-2019-zum-thema-was-kann-familiencoaching/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 07/2019 zum Thema: „Was kann Familiencoaching?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Familie gilt als „sicherer Hafen“, in dem wir uns wohlfühlen und unsere Kinder zu selbständigen und glücklichen Menschen heranwachsen können.<br>Doch die Realität sieht manchmal anders
aus, denn Kinder groß zu ziehen stellt uns Eltern tagtäglich vor neue
Herausforderungen, die uns manchmal an unsere Grenzen bringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Leben mit Kindern kommt es oft
anders als geplant oder erwartet: Die Kinder schlafen schlecht, wollen sich
nicht anziehen und trödeln. Sie fordern tagsüber ständig die Aufmerksamkeit von
Mama und Papa ein, tägliche Wut- oder Zornanfälle sind nicht selten. Die Kinder
tun sich schwer beim Einhalten von Regeln und akzeptieren von Grenzen, sie
verweigern die Hausübungen oder ihre Schulleistungen sacken stark ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Elternteil ist man dauermüde,
genervt und zweifelt an sich selbst. Die Kommunikation ist geprägt von Streit
und Schreierei und die Hoffnungslosigkeit wird immer größer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Eltern haben Angst, professionelle Hilfe
in Anspruch zu nehmen, weil sie nicht als schlechte Eltern bewertet werden
wollen. „Erziehung kann schließlich jeder und da sollte man sich auch von
niemanden in die Karten schauen lassen“, so die Meinung, die sich
gesellschaftlich schon über Generationen hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also werden „heimlich“ unzählige
Erziehungsratgeber gelesen, das Internet durchforstet nach Möglichkeiten und
Ideen, die Lösungen anbieten. Oftmals funktionieren die beschriebenen Tipps
nicht, weil das eigene Kind einfach anders reagiert oder man selbst in eigenen
Mustern der Vergangenheit feststeckt. Frust macht sich breit.
Hoffnungslosigkeit steigt und Eltern denken sich, sich müssen diese „Phase“
ihres Kindes einfach aushalten und irgendwann wird es wieder besser. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gegenteil ist meistens der Fall. Denn wenn sich destruktive Muster erstmal eingeschlichen haben, ist es in der Regel viel schwieriger diese, wieder neu zu organisieren, als von Anfang an, etwas zu verändern. Außerdem ist es schade, weil es die ganze Familie viel Kraft und Energie kostet, oder den Kindern sogar ungewollt Schaden zugefügt wird. <br>Kinder brauchen Eltern, die sie führen und die ihnen Sicherheit geben, nicht Erwachsene, die abwarten und sich von ihrer Ohnmacht und Hilflosigkeit überrollen lassen.<br>Und genau an diesem Punkt setzt Familien-Coaching an&#8230;</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Familien-Coaching, die Lösung? – was genau ist das eigentlich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Familien-Coaching ist ein
kurzfristiges, zeitlich begrenztes, individuelles, ziel- und
lösungsorientiertes Unterstützungsangebot für Familien. Egal ob klassische
Familie, Patchwork-Familie, Paare mit
Kind(ern), Paare allein, Ein-Eltern Familie, Adoptiv- oder Pflegefamilie &#8211; die
Familienstruktur spielt für ein Familien-Coaching keine Rolle.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Familien oder einzelne
Familienmitglieder, die an einem Coaching teilnehmen, befinden sich in einer für
sie schwierigen Situation und wünschen sich Veränderung. Die Anlässe können
hierfür so vielfältig sein, wie die Familien selbst. Häufig geht es um
Erziehungsprobleme, Schulschwierigkeiten, Wut- und Aggressionsthemen,
Geschwisterstreitigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten, sowie um immer
wiederkehrende Konflikte, die den Familienalltag oder einzelne Mitglieder
belasten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal macht es Sinn, dass zur
Lösung des Problems alle Familienmitglieder am Coaching teilnehmen, oft aber
reicht es aus, dass nur die Eltern an einer neuen Art der Beziehungsgestaltung
mit ihren Kindern arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Familien-Coaching wird meist von
PädagogInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen und auch Lebens- und
SozialberaterInnen angeboten. Je nach Ausbildung, Praxiserfahrung und
Fortbildungen des jeweiligen Coaches, arbeiten diese mit unterschiedlichen
Ansätzen und Methoden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mein beziehungsorientierter Ansatz
arbeitet nach der von mir entwickelten „Se-Au-We Methode“. Demnach basiert elterliche
Führung auf einem Zyklus aus drei Komponenten: Selbsterkenntnis, Authentizität
und Wertschätzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Selbsterkenntnis</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das was Kinder in ihrer Entwicklung
brauchen ist ein Erwachsener, der klar ist, was seine eigenen Werte,
Einstellungen und Bedürfnisse angeht – der bereit ist, sich selbst immer wieder
kritisch zu hinterfragen und seine Selbsterkenntnis dadurch steigert.&nbsp;<br>
Dich selber zu kennen und zu wissen, was du willst und was du nicht willst ist
ein wesentlicher Bestandteil für eine gute Beziehung. Und zwar, weil du klar
formulieren kannst, was dir wichtig ist und was für dich überhaupt nicht passt.
Dabei sind diese Dinge nicht starr und für immer in Stein gemeißelt, sondern
flexibel und veränderbar. Dinge, die bei einem Kleinkind passen, sind bei einem
größeren Kind vielleicht völlig überholt.&nbsp;<br>
Je klarer du dir also bist, wer du bist und für was du stehst, umso präsenter
kannst du für dein Kind sein. Und dieser Weg führt dich dann weiter zur
Authentizität.&nbsp;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Authentizität</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Authentizität ist die Grundlage für
echte Wertschätzung. Oft verstecken wir Eltern uns hinter bestimmten Rollen, die
wir für richtig halten, also z.B. die “verständnisvolle Mutter” oder der
“konsequente Vater”.&nbsp;<br>
Wenn du aber aufgrund deiner Selbsterkenntnis weißt, was du willst und was
nicht, was dir wichtig ist und was nicht, kannst du beginnen, deinem Kind
dieses auch ehrlich zu zeigen. Es geht also darum, zur eigenen Kraft zu kommen
und dann deinen Kindern gegenüber genau so zu sein, wie du bist. Und da Kinder
ja am meisten durchs Vorbild lernen, kannst du ihnen auch so am besten
vermitteln, dass es ok ist, zu sein, wie man ist.&nbsp;<br>
Diese Authentizität führt dann zu einer Beziehung, die wirklich wertschätzen
kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wertschätzung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wertschätzung ist eine Haltung, in
der der Beziehungspartner (hier das Kind) mit all seinen Gedanken,
Bedürfnissen, Reaktionen, Gefühlen und Handlungen genauso ernst genommen wird,
wie man selbst. Das bedeutet nicht, alles zu tun, was dein Kind will, aber es
bedeutet die individuellen Eigenschaften zu respektieren und die Wünsche und
Bedürfnisse in deine elterliche Entscheidung einfließen zu lassen und zu
berücksichtigen.&nbsp;<br>
Diese Anerkennung des Kindes wiederum gibt dir Feedback und führt so zu
weiterer Selbsterkenntnis, so dass ein Kreislauf von elterlicher Führung
entstehen kann, der sich immer an den aktuellen Bedürfnissen von Eltern und
Kindern orientiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Grundlage ist es mir
schnell möglich, den Ansatzpunkt zu finden, wo in der Familie, die zu mir
kommt, Veränderung leicht und einfach möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Familien-Coaching kann live, also im
direkten Kontakt mit der Familie in der Praxis oder bei ihnen zu Hause
stattfinden, aber auch Online &#8211; per Video-Telefonat oder per Email.</p>



<p class="has-medium-font-size wp-block-paragraph"><strong>Familien-Coaching ganz konkret</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Familien-Coaching beginnt immer
mit einem kostenloses telefonischen Erstgespräch. Dieses dient zum einen dem
ersten gegenseitigen Kennenlernen, zum anderen auch dazu, herauszufinden, ob
ich der passende Coach für das Problem der Familie bin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der ersten Sitzung schildert die
Familie Familie schildert ihr persönliches Anliegen detailliert und erhält von
mir bereits in der ersten Sitzung eine auf die Bedürfnisse aller
Familienmitglieder maßgeschneiderte Handlungsstrategie. In den nächsten drei
Wochen – solange braucht es im Durchschnitt bis ein neues Muster sich etabliert
hat – geht es darum, diese neue Strategie in den Familienalltag zu integrieren.
Danach beginnt dann die eigentliche Coachingarbeit. Funktioniert die mit der
Familie erarbeitete Strategie nicht wie geplant, werden Gründe hierfür
ermittelt und anschließend effektive Methoden aus der Kurzzeittherapie z.B. zum
Auflösen negativer Emotionen angewandt, um leicht und einfach wieder in eine
positive und gute Beziehung mit den Kindern treten zu können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier zu ein Beispiel: </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein Elternpaar kommt zu mir ins Coaching, weil ihre Kinder (6 und 8 Jahre) heftige Geschwisterkonflikte miteinander austragen, die teils auch körperlich werden. Für die Kinder war stellte sich die Situation als weniger schlimm heraus, als für die Mutter, die tagtäglich mit den Streitereien ihrer Kinder konfrontiert war und als Schiedsrichterin hineingezogen wurde. Gemeinsam mit ihr entwickelten wir auf der Grundlage der Se Au WE Methode eine Strategie, wie die Mama aus ihrer Hilflosigkeit und Genervtheit in aktives Tun kommen und die Kinder dabei unterstützen konnte, zukünftig ihre Streitigkeiten selbständig untereinander zu lösen. </em><br><em>Nach drei Wochen kam sie wieder mit dem Argument, dass die Strategie zwar zum Teil funktioniere, aber an einem Punkt immer scheitere und zwar da, wo sie STOP sagen sollte. Wir kamen schnell drauf, dass es ein grundsätzliches Problem von ihr war, sich anderen Personen gegenüber abzugrenzen und Nein zu sagen. Das Gefühl, von dem sie dann überwältigt wurde, war Angst. Mit Hilfe einer effektiven Technik zum Auflösen negativer Emotionen arbeiteten wir an der Angst und drei Wochen später konnten wir das Coaching beenden.</em><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich funktioniert
Familiencoaching nicht immer so schnell, wie im Beispiel beschrieben, denn
gerade wo mehrere Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen
aufeinandertreffen, sind Konflikte vorprogrammiert. Im Schnitt kommen Familien
jedoch nicht öfter als sechs Mal zu mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das meist genutzte Angebot von
Familien ist nicht mehr das direkte Coaching, sondern Email Coaching – bei dem
kein Babysitter und keine Fahrtstrecke nötig ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Leben von Kindern tauchen so
viele Situationen auf, in denen man als Eltern unsicher ist, sich überfordert
fühlt oder einfach eine Perspektive von einer außenstehenden Person hilfreich
sein kann, so dass viele Eltern Email Coaching als eine Art ständige Begleitung
nutzen. Email Coaching lässt sich im 5er Block oder als Monats Abo nutzen, so
dass ein niedrigschwelliger Zugang gewährleistet ist, bei dem Eltern bei Bedarf
sogar anonym bleiben können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich möchte am Ende noch mal ein Pläydoyer für Familien-Coaching schreiben: </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Eltern, scheut euch nicht, die oder den für euch passenden Coach für eure Familie zu finden. Kaum einer würde auf die Idee kommen, Reparaturen an seinem Auto selbst vorzunehmen, bei Gesundheitsproblemen an sich selbst herumzudoktern oder sich jedes Expertenwissen selbst anzueignen – ganz im Gegenteil nehmen wir gerne die Hilfe von Fachleuten in Anspruch. In nahezu jedem Beruf ist inzwischen eine Form der Reflexion durch Coaching, Supervision oder Begleitung völlig natürlich dabei und ich finde es eine tolle Entwicklung, dass junge Eltern zunehmend auch diese Angebote für die Beziehung zu ihren Kindern annehmen, weil ich glaube, dass man Kindererziehung nicht einfach „können“ muss, sondern sich auch hier, wie in den meisten anderen Bereichen auch, jederzeit Unterstützung holen darf. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> Meld dich gerne bei  mir für ein kostenloses telefonisches <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/erstgespraech/">Erstgespräch</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-07-2019-zum-thema-was-kann-familiencoaching/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 07/2019 zum Thema: „Was kann Familiencoaching?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 06/2019 zum Thema: „Die neuen Großeltern&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-06-2019-zum-thema-die-neuen-grosseltern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2019 03:59:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/?p=5245</guid>

					<description><![CDATA[<p>Meine Oma hieß Maria und ist 94 Jahre alt geworden. Sie war Mittelpunkt der Familie und kochte mit Leidenschaft, hatte immer Zeit und liebte mich bedingungslos. Ich war ihr jüngstes Enkelkind und ihre Liebe und Fürsorge hat mein ganzes Leben geprägt. Auch heute noch kümmern sich allein in Österreich etwa die Hälfte aller Omas und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-06-2019-zum-thema-die-neuen-grosseltern/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 06/2019 zum Thema: „Die neuen Großeltern&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Meine Oma hieß Maria und ist 94 Jahre
alt geworden. Sie war Mittelpunkt der Familie und kochte mit Leidenschaft,
hatte immer Zeit und liebte mich bedingungslos. Ich war ihr jüngstes Enkelkind
und ihre Liebe und Fürsorge hat mein ganzes Leben geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch heute noch kümmern sich allein in
Österreich etwa die Hälfte aller Omas und Opas um ihre Enkelkinder, während
Mama und Papa arbeiten gehen. Sie stehen nicht selten auf Abruf bereit, wenn
sie gebraucht werden, reisen an, wenn ein Kind krank geworden ist oder der
Kindergarten oder die Schule geschlossen sind. Sie kommen am Wochenende, damit
die Eltern fortgehen oder mal wieder ausschlafen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dennoch hat sich etwas verändert zu
damals. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heutzutage stehen Großeltern oftmals
noch mitten im Leben, üben teilweise noch ihren Beruf aus und sind damit
zeitlich nicht so flexibel. Sie wohnen oft nicht mehr im gleichen Haus, sondern
im Nachbarort oder sogar mehrere Kilometer entfernt, vielleicht sogar im
Ausland. Und sie sind viel aktiver in ihrer Freizeitgestaltung: sie treiben
Sport, haben Hobbys und reisen gerne und viel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie haben also ihre eigenen Bedürfnisse
viel mehr im Blick als dies früher der Fall war und müssen entsprechend erst
einmal für sich selbst abklären, inwiefern sie sich an der Betreuung ihrer
Enkelkinder beteiligen können und wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ist der Kontakt zu Oma und Opa
so wichtig?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Omas und
Opas spielen eine ganz besondere Rolle im Leben ihrer Enkelkinder. Dadurch,
dass sie die Eltern der eigenen Eltern sind, stellen sie eine natürliche und
oftmals sehr frühe zusätzliche Bezugsperson für die Enkelkinder dar. Die Kinder
lernen, dass es neben ihren Eltern noch andere Menschen gibt, die sie lieben
und denen sie vertrauen können. Kinder erleben, dass nicht alle Erwachsenen
gleich sind. Oftmals machen gerade Großeltern vieles ganz anders als Mama und
Papa und das erweitert das kindlichen Erfahrungsfeld ungemein. Auch von der
großelterlichen Ruhe und Geduld, die vielen Eltern im Alltag manchmal abhandenkommt,
profitieren die Kinder sehr. So sehen Omas und Opas viele Dinge mit Abstand und
mehr Gelassenheit, bei denen sich Eltern und Kinder leicht in die Haare
kriegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Großeltern
lieben ihre Enkel meist ohne Wenn und Aber, schenken den Kleinen
uneingeschränkt ihre Aufmerksamkeit und Zeit. Die positiven Gefühle und das
liebvolle Umsorgen führen zu einem Gefühl völliger Geborgenheit. Und so werden
Großeltern gerade in Konfliktsituationen und/oder Trennung oder Scheidung zu
einer stabilen Konstante, indem sie emotionale und soziale
Unterstützungsfunktion übernehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ganz
besondere Rolle aber kommt den Großeltern auch zu, weil sie Familientraditionen
und Geschichten bewahren und am Leben erhalten. Durch das Weitergeben von
Geschichten und Routinen tragen sie maßgeblich zum Zusammenhalt und familiärer
Geborgenheit bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind die
Großeltern bei den Kleinen zunächst beliebte Spielpartner, werden sie später zu
wichtigen Gesprächs- und Diskussionspartnern. Die meisten Jugendlichen, so die
Ergebnisse zahlreicher Studien, sehen ihre Großeltern als Menschen an, von
denen sie maßgeblich und im positiven Sinne beeinflusst worden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber von der Begegnung
zwischen Jung und Alt profitieren nicht nur die Kleinen. Auch die Großeltern
erleben einen positiven Einfluss ihrer Enkel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder halten jung und
verlängern nachweislich das Leben. Nicht nur, dass Enkelkinder ihre Omas und
Opas körperlich fit halten und diese schneller, beweglicher und kraftvoller
sind als Altersgenossen, die ohne Kontakt zu Kindern leben. Großeltern sind
auch geistig fitter, weil sie den Umgang mit ihren Enkelkindern oftmals als
Möglichkeit sehen, etwas Neues dazuzulernen. So zeigen ihnen die Kleinen den
Umgang mit dem Smartphone genauso wie den Einstieg in soziale Medien. Sich um
die jungen Menschen kümmern zu könne, gibt Omas und Opas oftmals einen
wichtigen Sinn in ihrem Leben und ganz nebenbei bringen Kinder einfach eine
Menge an Lachen, Leichtigkeit und Fröhlichkeit ins Erwachsenenleben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rundum sind, so eine
Studie des Max-Planck. Instituts in Berlin, Großeltern, die einen regelmäßigen
Kontakt zu ihren Enkelkindern haben, glücklicher und haben eine längere
Lebenserwartung als ältere Menschen, die einsam sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konfliktfrei läuft es trotzdem nicht immer</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern, die ihre Kinder von den
Großeltern betreuen lassen, machen allerdings auch die Erfahrung, dass nicht
immer alles reibungslos funktioniert. Erziehungsmethoden unterliegen immer einem
Wandel der Zeit, so dass verschiedene Vorstellungen von Alt und Jung
aufeinanderprallen können, weil beide andere Ideen davon haben, wie es
„richtig“ geht, Kinder zu erziehen. Reagieren Omas und Opas dann anders als von
den Eltern erwünscht, kann es zu Konflikten kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus haben beide Seiten
teilweise falsche Erwartungen aneinander:</p>



<p class="wp-block-paragraph">So gehen Eltern häufig davon aus,
dass Großeltern ihre Enkel jederzeit gerne betreuen und immer zur Verfügung
stehen. Sie vergessen dabei manchmal, dass diese auch ihr eigenes Leben haben,
möglicherweise noch berufstätig sind oder anderweitig eingespannt sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Großeltern hingegen erwarten
vielleicht ständige Dankbarkeit dafür, dass sie die Enkel betreuen oder
glauben, durch die Zeit, die sich mit ihren Enkeln verbringen, das Recht zu
haben, ihre Erziehungsvorstellungen auf die Enkel übertragen zu dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt sind Probleme, Missverständnisse und Konflikte zwischen Eltern und Großeltern meist das Ergebnis von zu wenig oder unklarer Kommunikation zwischen den beiden Parteien. Damit also die Kinderbetreuung durch Oma und Opa ohne gröbere Probleme gelingt, braucht es eine gute Abklärung von Wünschen und Bedürfnissen, sowie gegenseitigem Respekt und Wertschätzung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipps für eine konfliktfreie Betreuung durch die Großeltern:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1.) Betreuungszeit und Umfang festlegen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern sollten den Großeltern klar mitteilen, in welchem zeitlichen Ausmaß sie sich Unterstützung in der Betreuung ihrer Kinder wünschen. Dabei sollte auch vorab gleich die Möglichkeit eingeräumt werden, dass es in Ordnung ist, wenn die Großeltern „Nein“ sagen. Denn nur wenn Oma und Opa ihre Enkelkinder mit Freude und Spaß beaufsichtigen kann eine Win- Win -Situation für alle Beteiligten entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2.) Klärung über Verantwortlichkeit<br><br>Eltern und Großeltern sollten darüber sprechen, wer in der Erziehung der Kinder wofür verantwortlich ist. Dabei ist es sinnvoll, dass Eltern ihre Grenzen, z.B. bei Themen wie Ernährung inkl. Naschen, Fernsehkonsum, Schlafen usw. klar äußern. Diese sollten von den Großeltern respektiert und berücksichtigt werden. Darüber hinaus ist es aber auch wirklich wichtig, den Großeltern ein großes Maß an Freiraum zuzugestehen. Großeltern sind bei ihren Enkeln aus der klassischen Erziehungsverantwortung raus und dürfen verwöhnen – das tut beiden gut: den Kindern und Oma und Opa!</p>



<p class="wp-block-paragraph">3.) Eine liebevolle Basis</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schauen Sie ab und an darüber hinweg, wenn die Großeltern etwas anders machen als Sie es für richtig halten. Die Kinder können das gut auseinanderhalten und schaffen es Unterscheidungen zu treffen. Solange sie die Liebe zu den Kindern in Omas und Opas Augen und Handlungen erkennen, fügen sie ihren Kindern sicher keinen Schaden zu. Und wenn sie doch das Gefühl haben, dass irgendwas für Sie überhaupt nicht in Ordnung war, dann sprechen sie es einfach an. Sagen Sie ihren Eltern oder Schwiegereltern, dass es für sie nicht gepasst hat, was sie da gesagt oder getan haben und dass sie das in Zukunft nicht mehr möchten und dann lassen sie es einfach stehen und wenden sich den Großeltern wieder freundlich zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und was können Familien tun, in denen es keine
Großeltern mehr gibt? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt zahlreiche
Gründe dafür, dass einer Familie keine Großeltern zur Verfügung stehen, sei es,
weil die Familie viele hundert oder sogar tausend Kilometer auseinanderwohnen,
weil die Eltern bereits gestorben sind, es unüberwindbare Konflikte gibt, oder
kein Interesse an den Enkelkindern zeigen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Fällen kann
es Sinn machen, sich zu öffnen für zufällige Kontakte mit älteren Menschen –
vielleicht aus der Nachbarschaft oder durch die Organisation einer Leihoma/
eines Leihopas. Vielleicht finden auch in ihrer Gemeinde oder Ortschaft
organisierte Begegnungen zwischen Jung und Alt statt, durch die sich die
Möglichkeit ergibt, Kontakte zu knüpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nutzen sie jede Chancen, die sich ergibt, dass ihr Kind Kontakt zu älteren Menschen hat – denn beide Seiten profitieren davon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="https://www.beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-schwierige-phasen-im-laufe-der-kindlichen-entwicklung-meistern/">Schwierige Phasen in der kindlichen Entwicklung meistern</a> und &#8222;<a href="https://www.beziehungsorientiert.at/montagsinspiration-hilfe-wir-haben-einen-konflikt/">Hilfe, wir haben einen Konflikt</a>&#8222;. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-06-2019-zum-thema-die-neuen-grosseltern/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 06/2019 zum Thema: „Die neuen Großeltern&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 04/2019 zum Thema: „Ethikunterricht für alle?&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-04-2019-zum-thema-ethikunterricht-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 May 2019 02:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.beziehungsorientiert.at/?p=5076</guid>

					<description><![CDATA[<p>Morgens 10:30 Uhr im Kaffeehaus – eine kleine Truppe von Oberstufenschülern genießt hier gerade ihre Freistunde bei einem Kaffee und einer Jause.Wenn es nach unserer Regierung geht, wird es das ab Herbst 2020 nicht mehr geben, denn alle Schüler, die sich bislang vom konfessionellen Religionsunterricht abgemeldet haben und in dieser Zeit eine Freistunde hatten, sollen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-04-2019-zum-thema-ethikunterricht-fuer-alle/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 04/2019 zum Thema: „Ethikunterricht für alle?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Morgens 10:30 Uhr im Kaffeehaus – eine kleine Truppe von Oberstufenschülern genießt hier gerade ihre Freistunde bei einem Kaffee und einer Jause.<br>Wenn es nach unserer Regierung geht, wird es das ab Herbst 2020 nicht mehr geben, denn alle Schüler, die sich bislang vom konfessionellen Religionsunterricht abgemeldet haben und in dieser Zeit eine Freistunde hatten, sollen dann verpflichtend Ethikunterricht erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was soll da denn eigentlich
unterrichtet werden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ethik beschäftigt sich mit der Vermittlung von Wissen über Werte, Religionen und Weltanschauen, sowie philosophischen Fragestellungen. Darüber hinaus sollen Schüler aber auch angeregt werden, im Ethikunterricht über diese Dinge zu diskutieren, um so zu differenzierten Beurteilungs- und Handlungsmodellen zu gelangen. Dabei orientiert sich der Ethikunterricht an den Grund- und Menschenrechten, auf denen auch die österreichische Bundesverfassung und das Bildungswesen basieren.<br>Ganz konkret bedeutet das, dass mit Schülerinnen und Schülern über viele grundsätzliche Fragen und Verhaltensweisen des gesellschaftlichen Zusammenlebens diskutiert und reflektiert wird, wie z.B.: „Warum sollte man niemanden Gewalt antun?“ „Wie handle ich in bestimmten Situationen „richtig“?“ „Was ist Glück?“ „Wie kann ich Konflikte lösen?“ usw..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz
neu ist das Fach Ethik im Schulwesen nicht, denn bereits seit 1997 gibt es
dieses Fach an 211 AHS Oberstufen bzw. berufsbildenden mittleren und höheren
Schulen (BMHS) mit bislang positivem Feedback. Diskutiert wird nach wie vor
über die Art und Weise und auch ab welchem Alter dieses Fach eingeführt werden
soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unabhängig
davon, ob Ethik nun zukünftig als Ersatzfach für Religionsunterricht, als
Wahlpflichtfach oder als Pflichtfach angeboten wird, ist kaum abzustreiten,
dass interkulturelle Konflikte in unserer Gesellschaft zunehmen. Täglich lesen
wir in den Nachrichten über teils heftige Konflikte, über Gewalttätigkeit bis
hin zu Terroranschlägen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der
Grund: Durch die Globalisierung agieren immer mehr unterschiedliche Kulturen
miteinander – teils durch berufliche Interessen, teils durch das gemeinsame
Zusammenleben in Dörfern und Städten. Die dadurch bedingte „neue“ Vielzahl von
Lebensformen, Traditionen und Überzeugungen im Hinblick auf verschiedene
Lebensbereiche, liefern eine große Wertevielfalt. Nicht nur Religion ist davon
betroffen, sondern auch das Verhältnis zwischen den Generationen (Emanzipation)
und Vorstellungen über zwischenmenschliche Beziehungen. War es früher in
unserer christlichen Vorstellung vorgesehen, dass Mann und Frau zusammenleben
und eine Familie gründen, in der sich der Mann um die Arbeit und die Frau um
das Haus und die Kinder kümmert, sind heute Patchworkfamilien, in denen beide
Eltern arbeiten und unterschiedliche religiöse Vorstellungen haben, an der
Tagesordnung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch
Schulklassen, die früher gefüllt waren mit Schülern, deren Eltern ähnliche
Vorstellungen und Werte hatten, haben sich heute sehr verändert. Kinder aus unterschiedlichen
Ländern, mit unterschiedlichem sozialem Hintergrund und unterschiedlichen
Traditionen und Wertvorstellungen sitzen gemeinsam in einem Klassenraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werte von Anfang an</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle
diese Kinder wuchsen in einer bestimmten Gruppe bzw. Gesellschaftsschicht auf
und lernten somit von Anfang an, deren Werte und Normen im Alltag kennen. Diese
verfestigten sich nach und nach, so dass die Kinder bestimmtes Verhalten
und/oder Einstellungen als richtig empfinden und auch ausüben. Dazu gehören
z.B. bestimmte Höflichkeitsformen, wie eine Begrüßung und Verabschiedung oder
auch Bitte und Danke sagen, traditionelle Feste, Feiertage, Respekt,
Hilfsbereitschaft, Umgang mit Konflikten u.ä..</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben
diesen allgemeingültigen Werten aber hat auch jeder Mensch eigene, persönliche
und individuelle Bedürfnisse. Und auch diese sollten erkannt, akzeptiert und
berücksichtigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Einfluss der Familie</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da
die meisten Kinder, die ersten Lebensjahre hauptsächlich in ihrer Kernfamilie
verbringen, kommt dieser natürlich ein besonders hoher Stellenwert zu. Die
Überzeugungen der Eltern und deren familiäre Werte beeinflussen das Kind und
seine Persönlichkeitsentwicklung gleich von Anfang an. Da Kinder vorwiegend
durch Nachahmung und Wiederholung lernen, übernehmen sie die Verhaltensweisen
ihrer Eltern und lernen so auch den Umgang mit anderen Menschen. Leben ihnen
also die Eltern Höflichkeit, Hilfsbereitschaft und Respekt vor und gehen auch
mit ihrem eigenen Kind auf diese Art und Weise um, wird das Kind mit hoher
Wahrscheinlichkeit auch anderen Menschen höflich, respektvoll und hilfsbereit
begegnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wertevermittlung in Kindergärten </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit
Eintritt in den Kindergarten wird das Kind Mitglied in einer neuen Gruppe und
lernt auch die dort geltenden Werte und Regeln kennen. Diese werden in einigen
Bereichen mit den zu Hause gelernten übereinstimmen, sich aber auch in einigen
Punkten unterscheiden, d.h. das Kind erfährt, dass bei „Anderen“ andere Werte
und Regeln gelten können. Klassische Themen sind „Teilen“ genauso wie Regeln
beim „Essen“ oder „Aufräumen“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben
die Kinder bereits zu Hause gelernt, die Bedürfnisse anderer zu respektieren,
werden sie sich schnell und problemlos in die Gruppe einfügen. Fehlt dem Kind dieses
Verständnis noch und es versucht auf dem ihm bekannten Werten und Regeln zu
beharren, kann es zu Schwierigkeiten kommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Einfluss durch Freunde und
Umfeld</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zunehmendem Alter beginnt das Kind immer
selbständiger zu werden, eigene Wege zu gehen und mehr Zeit mit seinen Freunden
zu verbringen. Ihre Ansichten und Einstellungen fließen natürlich ebenso in die
Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ein und formen dessen Werteempfinden. Im
Freundeskreis spielt nicht selten der Kleidungsstil, der Musikgeschmack, die
Freizeitgestaltung und das Verhalten eine große Rolle – wer anders ist, wird
häufig abgelehnt. Es geht also auch darum, soziale Anerkennung zu erhalten und
dazuzugehören. Haben die Freunde andere Werte vermittelt bekommen, als man
selbst, führt das spätestens im Teenageralter zu einem inneren Konflikt, mit
dem sich der Jugendliche auseinandersetzen muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Rolle der Schule</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Spätestens
ab dem Schulalter verbringen die Kinder eine recht lange Zeit außerhalb der
Familie, so dass der Einfluss der Schule bedeutend größer wird. Hier spielt
sich der Alltag der Kinder gemeinsam mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern,
sowie Lehrerinnen und Lehrern ab. Hier bereiten sie sich auch auf ihr späteres
Arbeitsleben vor, lernen den Umgang mit Frust und Druck, mit Konflikten unter
Gleichaltrigen und „Vorgesetzten“, und auch mit einem vorgegebenen
„gesellschaftlichen“ System.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab
dem Schulalter ist auch die kognitive und emotionale Entwicklung soweit
ausgereift, dass Kinder eigene Werte definieren und sich sprachlich so gut
damit auseinandersetzen können, dass ein Austausch darüber gut möglich ist. &nbsp;Kinder können ab ca. sechs Jahren in der Regel
gut ausdrücken, was sie wollen und dies auch begründen, Sie sind darüber hinaus
dazu in der Lage, sich ausreichend gut in das Gegenüber mit seinen Bedürfnissen
hineinzuversetzen, so dass eine gemeinsame Reflexion darüber gelingt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und
genau dort sollte Ethikunterricht in der Schule ansetzen.Lehrerinnen
und Lehrer sollten an dieser Stelle mit ihren Schülerinnen und Schülern über
die verschiedenen Bedürfnisse sprechen. Sie sollten ihnen einen Umgang mit
Unterschiedlichkeit vorleben und anbieten, so dass sie früh in der Lage sind
Toleranz und Akzeptanz von Andersartigkeit zu lernen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie
sollten sich Zeit nehmen, die Fragen der Kinder zu beantworten und gemeinsam
mit ihnen darüber diskutieren, warum ein bestimmtes Verhalten in Ordnung oder
nicht in Ordnung ist – welche Auswirkungen es hat, wenn man mit Menschen
freundlich oder unfreundlich umgeht – wie man Konflikte angemessen und auf
friedvolle Art und Weise lösen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf
diese Art und Weise können Kinder lernen, auch mit anderen Werten, Bedürfnissen
und Ansichten respektvoll und friedlich umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alleine werden Lehrerinnen und Lehrer diese große Aufgabe, aber wohl kaum bewältigen können. Eine Unterstützung durch die Eltern und ein ständiger Austausch auch darüber, was den Eltern wichtig ist, ist dafür unabdingbar. Nur mit einer guten Kooperation zwischen Schule und Elternhaus kann es gelingen, unseren Kindern den Meta-Wert Toleranz, der für mehr Frieden zwischen den Menschen sorgen kann, näherzubringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-04-2019-zum-thema-ethikunterricht-fuer-alle/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 04/2019 zum Thema: „Ethikunterricht für alle?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 02/2019 zum Thema: „Hilfe, es ist mir zu viel&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-02-2019-zum-thema-hilfe-es-ist-mir-zu-viel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Feb 2019 19:40:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz& Co]]></category>
		<category><![CDATA[Hüther]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsdruck]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang mit Stress]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/2019/?p=4620</guid>

					<description><![CDATA[<p>Leistungsdruck und Stress bei Kindern</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-02-2019-zum-thema-hilfe-es-ist-mir-zu-viel/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 02/2019 zum Thema: „Hilfe, es ist mir zu viel&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Markus ist 5 Jahre alt und im Kindergarten.
Nicht nur, dass hier bereits Englisch und musikalische Früherziehung
inbegriffen sind, hat er zusätzlich noch ein umfangreiches Nachmittagsprogramm
zu absolvieren: dreimal wöchentlich Leistungssport, am Wochenende Wettbewerbe,
Flötenunterricht und Schwimmkurs. Für Freunde oder freie Spielzeit bleibt da
kaum Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der 9 jährigen Anna geht es nicht anders.
Nicht nur, dass sie in der Schule unter Leistungsdruck steht, sieht ihr Nachmittagsprogramm
ganz ähnlich aus: Sport, Gitarrenunterricht und Nachhilfe – Hausaufgaben und
Lernen sowieso. Die wenige Zeit, die ihr bleibt, verbringt sie an ihrem neuen
Handy.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zeitpläne wie diese, sind für viele Kinder zum
Alltag geworden und bedeuten bereits in frühen Jahren puren Stress. Dabei
beginnt der Leistungsdruck auf unsere Kinder oft bereits direkt nach der
Geburt. Kaum ist das Baby auf der Welt, kommen die neugierigen Fragen von
Außen: Klappt es eh mit dem Stillen, nimmt es ausreichend zu? Schläft es
eigentlich schon durch? Kann sie denn schon sitzen? Was??? er läuft noch immer
nicht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Vorstellungen und Tabellen, was ein
Baby in welchem Alter können sollte und die Eltern betrachten kritisch, ob sich
ihre Kinder dort einfügen lassen. Teilweise lassen sich regelrechte Wettbewerbe
unter den Müttern beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein Elternteil kann sich davon frei
machen, sein Kind optimal auf seine Zukunft vorbereiten zu wollen. Anstatt sich
darüber zu freuen, was das Kind bereits kann, wird ständig auf den nächsten
Entwicklungsschritt, die nächste Fähigkeit gewartet, die die Kleinen erwerben.
Eltern vergleichen ihre Kinder und schauen im Internet, wie sie ihre Kinder
noch besser und schneller machen können. Bei Bedarf wird den Kindern gleich
geholfen, unterstützt und „gefördert“. Gerne werden Babys dabei unterstützt,
sich auf den Bauch zu drehen oder sich hinzusetzen, noch bevor sie selbst dazu
in der Lage sind, damit sie die Hände frei haben zum Spielen und nicht länger
frustriert weinen müssen, weil sie merken, dass sie das Sitzen noch nicht
alleine schaffen. Darüber hinaus suchen wir nach Babykursen, die unsere Kinder
optimal in ihrer Sprachförderung, Motorik und Entwicklung unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>
Im&nbsp; Kindergarten wird weiter darauf
geschaut, was das Kind schon jetzt alles für die Schule und sein späteres Leben
an Fähigkeiten erwerben muss. Da wird die korrekte Stiftehaltung, das
selbständige An-und Ausziehen und Schnürsenkel binden trainiert. Auch eine
Fremdsprache, ein Instrument und die ersten Schritte in Richtung Lesen,
Schreiben und Rechnen werden vermittelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch im Schulalter sind es häufig die
Eltern, die zu hohe Ansprüche an ihre Kinder stellen. Aus Sorge um die
Zukunftschancen der Kinder setzten immer mehr Eltern den Nachwuchs einem
ungeheuren Leistungsdruck aus. Da werden Kinder bereits vor der eigentlichen
Schulreife eingeschult, Hausübungen am Wochenende und Ferienblöcke eingefordert,
damit die Kinder sich ausreichend Wissen aneignen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Kinder aber ist nicht der
Leistungsdruck selbst das Schlimmste, sondern ihr eigener Wunsch, es den Eltern
und Lehrern recht zu machen, sie glücklich zu machen, indem sie ihre
Forderungen erfüllen wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auswirkungen
von Leistungsdruck</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Laut einer deutschen Studie der Universität
Bielefeld leidet jedes 6 Kind unter massiven Stress. Diese Kinder stammen nicht
aus „schwierigen“ Familienverhältnissen, sondern aus der ganz „normalen“
Mittelschicht. Ihre Eltern kümmern sich und machen sich viele Gedanken über
ihre Entwicklung und die Kinder werden scheinbar über alles geliebt. &nbsp;Trotzdem fühlen sie sich nicht gut&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder wachsen mit dem permanenten Gefühl
auf, nicht zu genügen: in der Konzentration, beim Sport, in der Schule, bei,
Lernen und zu Hause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich äußern sie dies nicht verbal, wie
wir Erwachsenen und sagen etwas wie: „Mama, heute bin ich aber gestresst“,
sondern werden auffällig durch körperliche oder psychische Beschwerden. Symptome
des Stresses und Leistungsdrucks zeigen sich in Form von &nbsp;Wutanfällen, Einschlafproblemen,
Konzentrationsschwierigkeiten, Erschöpfung, Müdigkeit, Kopf- und/oder Bauchweh
– alles Anzeichen, die auch bei einem klassischen Burnout auftreten. Das Fatale
ist: Die Eltern bemerken den Zustand ihrer Kinder häufig gar nicht und führen
die Symptome ihrer Kinder auf andere Ursachen zurück. Laut Studie sorgen sich
40% dieser Eltern eher im Gegenteil darum, dass sie ihr Kind nicht genug
fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gegenteil aber ist der Fall: Eltern und
PädagogInnen verlangen zu viel von unseren Kindern, anstatt Rücksicht zu nehmen
auf deren eigenes und individuelles Tempo. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Gerald Hüther, einer der
bekanntesten Hirnforscher aktuell zeigt sich über die aktuelle Entwicklung mehr
als entsetzt: „<em>Man kann Kinder durch
Druck zwingen, sich bestimmtes Wissen anzueignen, aber man zerstört dadurch
genau das, worauf es beim Lernen ankommt: eigene Entdeckerfreude und
Gestaltungslust. Durch Fördermaßnahmen, die die Lernprozesse noch zusätzlich
vorantreiben sollen, bleibt dem Kind, so der Hirnforscher, gar keine Ruhe mehr
etwas aus eigenem Antrieb zu leisten. Kinder brauchen Zeit und Raum zum eigenen
Entdecken und Gestalten – das geschieht zum Beispiel beim Spielen!“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunehmend bedürfen bereits Kinder in der
Volksschule therapeutische Unterstützung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir den Selbstwert eines Menschen an
seine Leistung knüpfen dann vermitteln wie dem Menschen: Du bist nur wertvoll,
wenn du viel leistest.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was können
Eltern tun?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Kinder haben ein Recht auf eine
glückliche und unbeschwerte Kindheit. Alles, was die Beziehung zum Kind stört
ist falsch. Statt also unsere Kinder nur aufgrund ihrer Leistung zu bewerten,
sollten wir sie bedingungslos lieben und unterstützen, ohne Druck und Stress.
Das beinhaltet auch, die Persönlichkeit des Kindes so anzunehmen, wie sie ist.
Das ist es, was Kinder selbstbewusst macht, wenn sie merken, sie werden so
akzeptiert und geliebt, wie sie sind und nicht für das was sie können oder tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Zeit für Freiraum</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst einmal sollten Eltern sich kritisch,
aber ohne eigene Schuldzuweisung den Terminkalender ihres Kindes anschauen.
Nehmen sie alle Termine unter die Lupe und schaffen sie Zeit für Freiraum! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Übertragen sie ruhig ihrem Kind die
Verantwortung seine freie Zeit selbst zu gestalten, und zwar mir Dingen, die
ihm Spaß machen. Und sollte ihr Kind über Langeweile klagen, verzichten sie
darauf, irgendetwas vorzuschlagen und es mit Ideen zu überhäufen, sondern muten
sie ihm die Langeweile zu und lassen sie sich überraschen, welche
Bewältigungsstrategie ihr Kind wählen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Raus in die Natur </em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gehen sie mit ihrem Kind raus in die Natur und
geben sie dem Entdeckerdrang Raum zur Selbstentfaltung und zur Verarbeitung von
Lerninhalten. &nbsp;Durch ausreichende
körperliche Bewegung wird das Immunsystem gestärkt und die körperliche,
geistige und seelische Gesundheit unsere Kinder wird unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die selbständige Auseinandersetzung mit der
Umgebung und sich selbst, führt dazu, dass Kinder die Erfahrung machen, selbst
etwas zu bewirken und ihre Grenzen kennen zu lernen. Darüber hinaus wird im
freien Spiel in der Natur die Kreativität auf natürliche Art und Weise
gefördert, die Menschen hilft, sich auf wechselnde Gegebenheiten einzustellen,
flexibel zu handeln und Veränderungen zu meistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Vertrauen ins Kind</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Haben Sie Vertrauen in ihr Kind, dass es sich
aus eigenem Antrieb entwickelt. Alle Kinder wollen lernen und die Welt
erforschen. Gerade wenn wir kleine Kinder beobachten, können wir erkennen, mit
was für einer Neugier sie allem Neuen begegnen, wie aufmerksam sie die vielen
Dinge beobachten, innehalten, ausprobieren und solange weitermachen, bis sie
zufrieden sind. Denken Sie allein an die Tatsache des Laufen Lernens. Aus
eigenem Antrieb lernen Kinder trotz zahlreicher Frustrationserlebnisse, weil
sie anfänglich immer wieder hinfallen, laufen. Sie stehen auf und machen
solange weiter, bis es ihnen schließlich gelingt. Machen wir ihnen diesen
inneren Antrieb nicht kaputt, indem wir uns ständig einmischen, sondern lassen
wir sie tun und schenken ihnen das Vertrauen, dass sie ihren eigenen Weg in
ihrem Tempo gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Selbstbeurteilung stärken</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in unserer Gesellschaft wird Leistung
in der Regel von außen beurteilt. Die Mama und der Papa, die sagen, dass das
Bild schön ist, dass das Kind schon toll klettern kann und die LehrerInnen, die
mit Hilfe von Noten bewerten, wie gut unsere Kinder in der Schule sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade diese Bewertungen aber erzeugen Druck
und machen auf bestimmter Art und Weise abhängig – nämlich von der Meinung der
anderen Menschen und ihrer Beurteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel wichtiger ist es aber, dass das Kind
lernt, sich selbst einzuschätzen. Anstatt also die Leistungen des Kindes, z.B.
ein gemaltes Bild mit gut oder schlecht zu bewerten, kann ich mein Kind fragen:
Wie findest du dein Bild? Und ich kann mich dann mit ihm auf ein echtes
Gespräch einlassen. Natürlich können sie in diesem Zusammenhang auch ihre
persönliche Meinung äußern, aber viel wichtiger ist es, ihr Kind darin zu
unterstützen, sich selbst zu überlegen, ob es mit seinem Ergebnis zufrieden
ist. Wenn dies nicht der Fall sein sollte, wird die eigene Motivation es dazu
antreiben, sich beim nächsten Mal mehr anzustrengen. Der Unterschied zu einer
Bewertung von außen, wie einer schlechten Note, liegt darin, dass das Kind es
dann für sich selbst tut. Auf diese Weise erhält es sich die Lust und Begeisterung,
die für Lernen so unsagbar wichtig ist und die es als Erwachsener dabei
unterstützt, ein zufriedenes und glückliches Leben zu führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammengefasst mein Tipp als Fachfrau: Gas
raus, Beziehung rein! Gutes Gelingen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>



<p class="wp-block-paragraph">.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-02-2019-zum-thema-hilfe-es-ist-mir-zu-viel/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 02/2019 zum Thema: „Hilfe, es ist mir zu viel&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 10/2018 zum Thema: „Strafe muss sein, oder?&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-10-2018-zum-thema-strafe-muss-sein-oder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 17:27:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Belohnung]]></category>
		<category><![CDATA[elterliche Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Empathie]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Konsequenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Strafen]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/2019/?p=4648</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Wenn du nicht aufhörst mit Sand zu schmeißen, gehen wir sofort nach Hause.“ – „Wenn du dein Zimmer nicht aufräumst, packe ich alles in einen Müllsack und schmeiße es weg.“ – „Wenn du deine Hausübung nicht machst, bekommst du eine Woche Fernsehverbot.“ So und ähnlich klingt es in vielen Familien, auf Spielplätzen und an anderen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Wenn
du nicht aufhörst mit Sand zu schmeißen, gehen wir sofort nach Hause.“ – „Wenn
du dein Zimmer nicht aufräumst, packe ich alles in einen Müllsack und schmeiße
es weg.“ – „Wenn du deine Hausübung nicht machst, bekommst du eine Woche
Fernsehverbot.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">So
und ähnlich klingt es in vielen Familien, auf Spielplätzen und an anderen
Orten, an denen Kinder und Erwachsene miteinander in Konflikt geraten. Zeigen
Kinder hier sogenanntes „unerwünschtes“ oder „unangemessenes“ Verhalten, halten
sie sich nicht an Regeln oder Grenzen, versuchen Eltern einzugreifen: &nbsp;Zunächst meist durch Reden, Erklärungen und
Bitten, irgendwann dann, indem sie ihren Kindern drohen&#8230; nicht um sie zu
verletzen oder zu demütigen, sondern weil sie sie zu anständigen Menschen
erziehen wollen – und dazu gehört es auch Kinder zu strafen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder???</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind eigentlich Strafen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die
Grundidee einer Strafe ist: Zeigt mein Kind ein Verhalten, welches ich als
Elternteil für unangemessen halte, muss ich ihm beibringen, dieses in Zukunft
zu unterlassen. Das erreiche ich entweder dadurch, dass ich ihm etwas
„Unangenehmes“ zufüge oder etwas „Positives“ wegnehme – immer mit dem Ziel, das
Verhalten in eine von mir gewünschte Richtung zu verändern. Mit Hilfe einer Strafe
sollen Kinder also letztendlich lernen, sich in die Gemeinschaft einzufügen und
Regeln und Grenzen zu akzeptieren. Außerdem sollen Strafen zur Einsicht,
Abschreckung und letztlich zu einer Verbesserung des Verhaltens führen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geht es nach dem Gesetz, wachsen Kinder in Österreich gewaltfrei auf.
1989 wurde das „absolute Gewaltverbot“ in der Erziehung in der Verfassung
verankert. Dennoch werden immer noch zu viele Kinder durch die „gesunde
Watsch’n“ der Eltern sanktioniert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Viel verbreiteter aber sind inzwischen Strafen in Form von Liebesentzug,
ins Zimmer schicken, Verbote sämtlicher Art und sogenannte „logische“ Konsequenzen.
Letztere versuchen einen Zusammenhang zwischen dem Verhalten und der
angekündigten Bestrafung (Konsequenz) herzustellen, wie z.B. „Wenn du nicht
aufräumst, können wir am Nachmittag nicht auf den Spielplatz gehen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nüchtern
betrachtet besteht zwischen beiden aber kein Unterschied, denn sowohl bei
Strafen, als auch bei logischen Konsequenzen missbrauchen Eltern ihre Macht und
üben Kontrolle aus auf eine Art und Weise, die ihren Kindern Angst macht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strafen verletzten unsere Kinder
und zerstören unsere Beziehung zu ihnen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Immer
dann, wenn Kindern von ihren Eltern gedroht wird und/oder Strafen angewendet
werden wird bei ihnen das Gefühl ausgelöst, abgelehnt und gedemütigt zu werden.
Anstatt Vertrauen zu seinen engsten Bindungspersonen haben, erlebt es Angst und
fühlt sich ungeliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem
könnte man jetzt damit argumentieren, dass es in unserer Gesellschaft ja auch
Strafen gibt, wie z.B. für zu schnelles Fahren, falsch Parken, stehlen u.ä. und
Eltern somit ihre Kinder durch den Einsatz von Konsequenzen ja auch ein Stück
weit auf das wirkliche Leben da draußen vorbereiten. Der Unterschied aber ist
ein ganz Wesentlicher: zu dem Polizisten, der uns eine Strafe für zu schnelles
Fahren aufbrummt, haben wir keine „Beziehung“ oder „Bindung“ und erst recht
keine, die von Liebe und Vertrauen getragen wird. Und wenn wir ehrlich sind,
ärgern wir uns auch meistens über den zugeschickten Strafzettel anstatt zu
denken: „Ja, das war wirklich richtig, ich hätte halt langsamer fahren sollen
und die Polizei meint es ja bloß gut mit mir.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Strafen
oder sogenannte Konsequenzen zerstören also eher die Beziehung und sind vor
allem aus folgenden drei Punkten problematisch:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Vorbildfunktion</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Als
Eltern sind wir die ersten und stärksten Vorbilder für unsere Kinder. Sie
orientieren sich an unserem Handeln und an dem wie wir es tun maßgeblich und
ahmen uns nach. Durch das Einsetzen von Strafen und damit verbundener Macht leben
wir ihnen vor, dass „Gewalt, Angst oder Unterdrückung“ eine angemessene Form
ist, mit Konflikten umzugehen und Probleme zu lösen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Wirksamkeit</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei
Kindern zwischen 1 und 5 Jahren funktioniert es noch recht gut, ihnen Angst zu
machen und sie mit Strafen dazu zu bringen, erwünschtes Verhalten zu zeigen.
Mit zunehmendem Alter jedoch wird es immer schwieriger, etwas ausreichend
„Unangenehmes“ zu finden. Das ist neben wissenschaftlichen Studien auch die
häufigste Erkenntnis von Eltern selbst – den Kindern wird es „egal“, wenn sie
eine Konsequenz erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber
hinaus verringert der Einsatz von Strafen die Wahrscheinlichkeit massiv, dass
Kinder darüber nachdenken, welche Auswirkungen ihr Verhalten auf andere
Menschen hat, da sie viel zu sehr mit ihrer Traurigkeit und Wut über die Strafe
beschäftigt sind. Und genau das ist es ja, was wir uns wünschen: eine Einsicht
und ein „daraus lernen“, was leider durch Strafen kaum erfolgen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Beziehung</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztlich
können Kinder, die von ihren Eltern bestraft werden, diese kaum als liebevolle
Führungspersonen erleben und annehmen. Gerade das ist für eine gesunde
Entwicklung unserer Kinder aber besonders notwendig, weil es ihnen Schutz und
Sicherheit garantiert, sich auszuprobieren und sich frei entwickelt zu können.
Durch den Einsatz von dieser Art von Macht hingegen, erleben Kinder ihre Eltern
eher als Menschen, denen man aus dem Weg gehen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum
also nicht einfach den Spieß umdrehen und positives Verhalten verstärken,
sprich <strong>belohnen, anstatt negatives zu
bestrafen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das
Konzept der Belohnung wird schon längere Zeit nicht nur in Familien, sondern auch
in pädagogischen Einrichtungen, wie Kindergärten und Schulen praktiziert. Es
beruht auf dem Prinzip der positiven Verstärkung. Durch den Einsatz von
Belohnungen, wie Zuckerl‘n, Geld, Sternchen auf Listen o.ä. wird versucht, die
Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass ein gewünschtes Verhalten wiederholt
auftritt. Beim Loben werden von den Nervenzellen im Belohnungszentrum des
Gehirns das Glückshormon Dopamin, sowie körpereigene Opiate und Oxytocin
ausgeschüttet – diese sorgen für Entspannung, Glücksgefühle und
Lebensfreude&#8230;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ABER:
sie machen auch „süchtig“!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die
Folgen sind: Kinder verlieren den Spaß an vielen Dingen und tun diese nur noch,
um mehr Süßigkeiten, Sternchen oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Und weil das
Gehirn eine Sättigung erreicht, wollen sie auch hier immer mehr, und das bringt
Eltern oft in verzwickte Lagen, denn auch wenn sich z.B. die Pickerl oder die
Zeitschrift, die sie als Belohungn bekommen, &nbsp;noch steigern lässt, wird es bei einem
größeren Ausflug als Anreiz immer schwerer, etwas noch Attraktiveres zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber
hinaus schafft das Loben genau, wie die Bestrafung ein Machtgefälle zwischen
Eltern und Kindern, denn Eltern sind diejenigen, die entscheiden, was gewünscht
und lobenswert ist – eine wirkliche Nähebeziehung kann so kaum entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Letztlich
verlangt ein solches System logischerweise irgendwann dann doch nach
Bestrafung, nämlich genau dann, wenn Belohnung nicht länger funktioniert – und
führt dann zu einer „Zuckerbrot – und – Peitsche – Methode“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicht strafen, nicht loben – was ist
aber dann die Alternative?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das
Fatale daran, wenn Kinder für schlechtes Verhalten bestraft und für gutes
gelobt werden, ist, dass die Beziehungsqualität zwischen Eltern und Kindern
stark belastet wird. Beide Seiten sind nach einem Machtkampf unzufrieden und
beide gehen eigentlich als Verlierer aus der Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>
<strong>3 Tipps, wie du mit unerwünschtem
Verhalten umgehen kannst, ohne die Beziehung zu deinem Kind zu belasten</strong></p>



<ol class="wp-block-list"><li><strong>Elterliche
Führung</strong></li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Die
große Befürchtung, wenn ich Eltern dazu ermuntere, ohne Lob und ohne Strafe zu
erziehen, ist immer die, dass ihnen das Kind irgendwann auf der Nase rumtanzt
und sie sich alles gefallen lassen müssen. Aber um das geht es in keinster
Weise und wäre auch nicht im Sinne des Kindes. Kinder brauchen Eltern, die
stark sind und die sie führen und anleiten &#8211; aber auf eine liebevolle und
kindgerechte Art und Weise. Dafür ist es wichtig, sich als Eltern Zeit zu
nehmen und zu überlegen: <em>Was will ich und
was will ich nicht? Was sind meine persönlichen Werte, Ziele und Grenzen? </em>Diese
müssen den Kindern dann natürlich auch klar mitgeteilt werden. Und natürlich
darf auch die andere Seite nicht zu kurz kommen. Es gilt also ebenso
herauszufinden: <em>Was will mein Kind, was
mag es und was mag es nicht?</em> um es angemessen und kindgerecht begleiten zu
können.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Vertrauen
und Empathie</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder
wollen mit uns Eltern kooperieren und zusammenarbeiten – immer. Wenn sie das
trotzdem einmal nicht tun, macht es Sinn, sich auf die Suche nach dem Grund dafür
zu machen. Manchmal sind diese Gründe nämlich ganz leicht zu finden. Da geht es
z.B. darum, dass das Kind noch etwas fertig machen möchte, bevor es sich
anzieht, um in den Kindergarten zu fahren oder noch mit etwas anderem
beschäftigt ist, bevor es aufräumt. Also hören wir doch einfach mal auf, darauf
zu bestehen, dass das was wir sagen, sofort gemacht werden muss, sondern fragen
wir unser Kind mal, warum es das gerade nicht tun will. Lassen sie sich
überraschen, wie oft sich Situationen entschärfen lassen, wenn wir unseren
Kindern ein bisschen Vertrauen schenken und Vereinbarungen ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei
Kindern ab etwa 5 Jahren kann man allmählich beginnen, die Empathie, also das
Einfühlungsvermögen zu aktivieren und zu stärken. In einem früheren Alter ist
das Gehirn noch nicht so weit entwickelt, dass sich das Kind ausreichend in
sein Gegenüber einfühlen kann. Anstatt zu strafen ist also viel hilfreicher,
ihr Kind dabei zu unterstützen die Konfliktsituation aus Sicht des Anderen zu
sehen und sich zu überlegen, wie es diesem wohl geht. Auf diese Weise entsteht
Mitgefühl und das Kind wird sein Verhalten ändern, weil es versteht, nicht weil
es Angst hat und entwickelt dabei gleichzeitig moralische Grundwerte.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Eltern
Kind Gespräch auf Augenhöhe</strong></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn
es zu Konflikten kommt, weil Kinder unerwünschtes Verhalten zeigen oder nicht
tun, was wir ihnen sagen, fühlen wir Eltern uns oftmals so ohnmächtig, dass wir
unsere Machtposition ausspielen und versuchen unsere Kinder zu regulieren. Bei unserem
Kind kommst dann allerdings die Botschaft an: „Ich vertraue nicht drauf, dass
du dich angemessen verhältst, es sei denn ich bestrafe dich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich
möchte Sie an dieser Stelle auf ein Gedankenexperiment einladen: <em>Stellen Sie sich vor, sie kommen am Abend
heim und ihr Partner/ ihre Partnerin hat sich nicht, wie vereinbart um das
Abendessen gekümmert. Sie haben großen Hunger und ärgern sich – vielleicht zu
Recht.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie reagieren sie nun? Drohen sie
ihren Partner/ ihre Partnerin damit, dass er sie sicher am nächsten Tag nicht
seinem/ ihrem Hobby nachgehen darf?</em> – vermutlich zeichnet sich jetzt ein Grinsen auf
ihrem Gesicht ab, denn selbstverständlich würden wir nicht auf die Idee kommen.
Stattdessen würden sie ihren Ärger oder ihre Enttäuschung klar machen und nach
einer Lösung suchen, wie sie die Situation jetzt retten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum
also versuchen sie genau das nicht das nächste Mal auch bei ihrem Kind?</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sprechen sie mit ihm (und ja, das geht auch schon mit kleinen Kindern) und erklären sie in kurzen und klaren Sätzen, wie sie sich fühlen. Sagen sie, was sie wollen und warum und lassen sich auch ihr Kind formulieren, was es will. Dann suchen sie gemeinsam nach einer Lösung oder einem Kompromiss. Und dabei können sie darauf vertrauen, dass Kinder oftmals tolle und einfache Lösungsvorschläge bringen, weil sie mit uns und nicht gegen uns arbeiten wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-10-2018-zum-thema-strafe-muss-sein-oder/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 10/2018 zum Thema: „Strafe muss sein, oder?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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		<title>Hilfe meine Kinder streiten nur&#8230;. was tun bei Geschwisterstreit?</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/hilfe-meine-kinder-streiten-nur-was-tun-bei-geschwisterstreit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 04:54:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt unter Geschwistern]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Streiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Geschisterstreit mit Handgreiflichkeit</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/hilfe-meine-kinder-streiten-nur-was-tun-bei-geschwisterstreit/">Hilfe meine Kinder streiten nur&#8230;. was tun bei Geschwisterstreit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Ich will die Schaufel haben&#8230;“ „Nein, ich hatte sie zuerst&#8230;.“ „Mama, der Kevin lässt mich nicht in Ruhe&#8230;.“</em></p>
<p>Kinder streiten im&nbsp; Durchschnitt alle 12 Minuten&#8230;.</p>
<p>Und auch wenn dir diese Zahl vielleicht ein bisschen hoch vorkommen mag, belastet wohl kaum ein Thema den Familienalltag mehr, als das ewige Streiten zwischen den Geschwistern. Dies bestätigt auch eine Studie des österreichischen Instituts für Familienforschung.</p>
<p>Wenn ein Paar sich entschließt Eltern zu werden, nicht nur einmal, sondern zweimal, oder dreimal oder mehr&#8230; haben sie meist das Bild einer harmonischen Familie vor Augen. Wir sehen die Kleinen miteinander spielen, haben die Vorstellung, dass sie sich gegenseitig helfen und unterstützen – kurz gesagt: zusammenhalten. Und wenn es mal zu Streit kommt, soll dieser schnell geklärt werden.</p>
<p>Das ständig die Fetzen fliegen, noch dazu in einer teils heftigen Lautstärke und wir immer wieder als „Schiedsrichter“ miteinbezogen werden, treibt Eltern oft an den Rand ihrer Kräfte.</p>
<p>Gefühle wie Genervtheit oder Hilflosigkeit kennen die meisten Eltern und fragen sich: „Soll ich mich einmischen oder nicht und wenn ja, was soll ich tun?“</p>
<p>Aber bevor man diese Frage beantworten kann, macht es Sinn sich darüber klar zu werden:</p>
<h2><strong>Warum streiten Geschwister eigentlich?</strong></h2>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;">Rangordnung:</span></em></h4>
<p>Bei Geschwisterstreit geht es den Kindern oft darum, sich ihres Platzes innerhalb der Familie zu versichern.</p>
<p>Jedes Familienmitglied hat seinen festen Platz im Familiensystem, der sich aus der Reihenfolge des Hinzukommens ergibt. So sind als erstes die Eltern da, anschließend kommen die Kinder in der Reihenfolge ihrer Geburt. Daraus ergibt sich für jedes Kind sein spezieller Platz mit dazugehörigen (unterschiedlichen) Rechten und Pflichten.</p>
<p>In der Praxis passiert es oft, dass Eltern dazu neigen, diese Ordnung nicht einzuhalten, vor allem wenn die Kinder keinen großen Altersunterschied und/oder das gleiche Geschlecht haben. So wird gerade in diesem Fall sehr auf Gerechtigkeit geschaut, indem den Kindern zum Beispiel genau die gleichen Dinge gekauft, beiden Kindern gleiche Rechte zum Beispiel im Bezug auf Schlafengehen zugestanden werden. Dadurch jedoch wird die natürliche Ordnung gestört und Streitigkeiten provoziert, weil Kinder die Rangordnung dann vermehrt unter sich klären müssen.</p>
<p>Hilfreich kann es in diesem Fall sein, bewusst Unterschiede zwischen den Kindern zu machen: Der/dem Erstgeborenen können mehr Rechte gestattet werden, indem es länger aufbleiben darf, andere Dinge spielen oder im Fernsehen schauen darf.</p>
<h4><span style="text-decoration: underline;"><em>Konfliktpotential:</em></span></h4>
<p>Wo Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissenaufeinandertreffen sind Auseinandersetzungen unvermeidbar, gerade innerhalb der Familie. Jeder will seine Ziele durchsetzen und trifft dabei oft auf den Widerstand der anderen. Über das Austragen von Konflikten und die emotionale Intensität wird die Wichtigkeit der eigenen Bedürfnisse und Grenzen kommuniziert. Da Geschwister &nbsp;kaum eine Chance haben sich aus dem Weg zu gehen passiert das sehr oft. Trotzdem müssen sie irgendwie miteinander auskommen.</p>
<p>Oft wird von ihnen erwartet, dass sie sich lieben und teilen – sogar ihre Eltern. Und so sehr wir uns auch ein harmonisches Familienleben wünschen, es ist nicht realistisch und auch nicht fair, dies von unseren Kindern zu erwarten. Auch wenn die Streitereien und Konflikte unangenehm sind, bietet die Geschwisterbeziehung in all ihren Höhen und Tiefen für Kinder eine echte Chance, in die Beziehungserfahrung mit einem anderen Menschen einzutauchen.</p>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;">Fehlende Strategien:</span></em></h4>
<p>Viele Kinder, vor allem bis zum 4. Lebensjahr sind in Streitsituationen massiv überfordert. Aufgrund mangelnder Sprachfähigkeit kommt es bei Konflikten entsprechend oft zu körperlichen Auseinandersetzungen. Und obwohl auch die meisten Eltern sich in solchen Situationen hilflos und ohnmächtig fühlen, erwarten sie von ihren Kindern, dass diese die Situation ruhig im Gespräch lösen – ganz schön viel verlangt!</p>
<h2><strong>Was aber können Eltern nun tun, um ihre Kinder bei Streitsituationen sinnvoll zu unterstützen?</strong></h2>
<p>Entscheidend für die Entwicklung einer gesunden Konfliktfähigkeit ist die elterliche Reaktion auf Geschwisterstreit. Durch Vorleben können Sie ihren Kindern folgende Strategie an die Hand geben:</p>
<h2><strong>Strategie bei Streit</strong></h2>
<ol>
<li>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;"> Begleitung notwendig und erwünscht?</span></em></h4>
</li>
</ol>
<p>Es gibt Eltern, die&nbsp;sich immer direkt einmischen oder sich aus allem “raushalten” und es die Kinder “selbst regeln lassen”. Beides führt nicht zum erwünschten Ergebnis: Einer gesunden und positiven Beziehung der Geschwister untereinander. Aus diesem Grund macht es zuallererst mal Sinn, sich bewusst darüber klar zu werden, ob die Kinder mich gerade brauchen oder ob sie selber einen Weg finden, mit der Situation zurechtzukommen. Denn oftmals geschieht das Einmischen eher aus dem elterlichen Gefühl, sich nützlich machen oder erziehen zu wollen. Solltest du also das Gefühl haben, es nicht ertragen zu können, wenn deine Kinder miteinander streiten, versuch einfach die Szenerie zu verlassen (in Abhängigkeit des Alters der Kinder, zum Beispiel in einen anderen Raum gehen, die Türe schließen, spazieren gehen) In vielen Fällen lernen die Kinder besser, je weniger wir uns einmischen.</p>
<p>Wenn du jedoch feststellst, dass es den Kindern ohne Unterstützung nicht gelingt, ihren Konflikt konstruktiv zu lösen oder sie sogar gewalttätig werden, dann misch dich ein und biete den Kindern deine Hilfe an.</p>
<ol start="2">
<li>
<h4><span style="text-decoration: underline;"><em> Bewusstwerden der eigenen Rolle</em></span></h4>
</li>
</ol>
<p>Wenn du die Ausgangssituation nicht mit eignen Augen gesehen hast, wirst du auch nicht sagen können, wer angefangen hat. Und selbst wenn du es gesehen hast: Vorsicht vor der Position des Schiedsrichters!</p>
<p>Wenn du eine Entscheidung triffst, z.B. wer das Spielzeug um das gestritten wird, haben darf – so fühlt sich der, der es nicht bekommt ungerecht behandelt und sinnt bald auf Rache.</p>
<p>Auch solltest du dir darüber bewusst sein, dass wir Erwachsenen oft gar nicht den Kern des Problems erkennen und es somit auch nicht gerecht lösen können. Oder kannst du verstehen, warum um das eine rote Auto gestritten wird, wenn rundherum noch 50 andere Autos, natürlich auch weitere rote liegen? Wie sollst du also ein Problem lösen können, was für dich gar keines ist?</p>
<p>Vielmehr empfehle ich die Rolle eines „Mediators/ einer Mediatorin“ einzunehmen und so zwischen den Kindern zu vermitteln.</p>
<ol start="3">
<li>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;"> Stoppen</span></em></h4>
</li>
</ol>
<p>Erspare dir halbherzige Bemerkungen wie „Wollt ihr jetzt einmal aufhören. Ich kann das bald nicht mehr aushalten oder könnt ihr nicht Rücksicht aufeinander nehmen?“</p>
<p>Wenn du stattdessen bemerkst, dass der Konflikt sehr unkonstruktiv und verbissen ist, warte einen Augenblick und stoppe dann den Konflikt!</p>
<ol start="4">
<li>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;"> Bedürfnisse erkennen</span></em></h4>
</li>
</ol>
<p>Wenn der Konflikt gestoppt ist, kannst du den Kindern dabei behilflich sein, die „richtigen“ Worte zu finden, die hinter „ Idiot“ oder „Blödmann“ stecken.</p>
<p>Zunächst macht es Sinn die Bedürfnisse beider Streithähne zu erkennen. Warum streiten sie gerade und was will jeder einzelne? </p>
<p>Hör dir die Antworten von beiden an und verzichte darauf diese zu bewerten.</p>
<ol start="5">
<li>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;"> Bedürfnisse kommunizieren + Lösung</span></em></h4>
</li>
</ol>
<p>Überprüfe ob die Kinder die Antwort des anderen gehört haben und bitte sie eventuell darum, das Ergebnis nochmal zu wiederholen.</p>
<p>Dann ermutige die Kinder dazu, eine Lösung für ihren Konflikt zu finden.<br>Meiner Erfahrung nach, sind Kinder jeden Alters unglaublich kompetent darin, Lösungsstrategien zu finden, wenn man sie lässt.</p>
<h4><em><span style="text-decoration: underline;"><strong>6. Abschluss</strong></span></em></h4>
<p>Wenn dieser Vorgang abgeschlossen wurde, ist die Aufgabe des Erwachsenen zu Ende.</p>
<p>Die Kinder sind nun mehr selbst und einander bewusst geworden.</p>
<p>Auch wenn diese Art der Konfliktlösung dir vielleicht aufwändig und im Alltag nicht ganz so leicht umsetzbar erscheint, ist es äußerst lohnend, sie in den Familienalltag zu integrieren. Denn auf diese Weise wird nicht nur die Selbständigkeit und Konfliktfähigkeit der Kinder massiv unterstützt, sondern du als Elternteil kannst Begleiter für alle Beteiligten sein, ohne dabei übergriffig zu werden.</p>


<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 08/2017 zum Thema: „Mobbing&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-08-2017-zum-thema-mobbing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Aug 2017 17:05:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgrenzung]]></category>
		<category><![CDATA[Beleidigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mobbing]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der 13 jährige J. legt sich auf die Bahngleise und nimmt sich auf dieses Weise das Leben. Grund dafür: Der Bursche wurde von seinen Mitschülern gemobbt und war schlussendlich so verzweifelt, dass er diesem Druck nicht mehr standhalten konnte. Dieser Fall ereignete sich 2010 in Kärnten. Die Mutter des Jugendlichen berichtete später in mehreren Interviews [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-08-2017-zum-thema-mobbing/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 08/2017 zum Thema: „Mobbing&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong><em>Der 13 jährige J. legt sich auf die Bahngleise und nimmt
sich auf dieses Weise das Leben. Grund dafür: Der Bursche wurde von seinen
Mitschülern gemobbt und war schlussendlich so verzweifelt, dass er diesem Druck
nicht mehr standhalten konnte.</em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Fall ereignete sich 2010 in Kärnten.
Die Mutter des Jugendlichen berichtete später in mehreren Interviews von
Beschimpfungen und Ängsten, denen ihr Sohn ausgesetzt war, von Beleidigungen in
der Schule, am Handy und im Internet – für alle sichtbar&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich sollte die
Schule ein Ort sein, an dem man sich wohlfühlt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Leider gilt das nicht
für alle Schüler. Manchen geht es schon am Wochenende oder in der Früh schlecht
wenn sie an die nächste Schulstunde denken. Der Grund hierfür sind nicht etwa schlechte
Noten, oftmals werden einzelne Schüler von ihren Klassenkameraden zunächst
immer mal wieder gehänselt und dann massiv schikaniert. Meist stehen sie dann
ganz alleine da, weil ihnen niemand hilft. Andere Kinder trauen sich nicht
einzuschreiten und Lehrer merken oft nichts von diesen Vorgängen oder wollen
sich nicht einmischen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mobbing ist nicht einfach Schwierigkeiten mit Klassenkameraden
zu haben oder in der Schule gehänselt zu werden oder die Schultasche versteckt
zu bekommen. Mobbing ist ein ernstes Problem und kann im schlimmsten Fall zum
Suizid führen, weil die Kinder dem Druck und der sozialen Ausgrenzung nicht
mehr standhalten. Es kann zu psychischen Erkrankungen mit Dauerfolgen führen
oder im gelinderen Fall ihre Entwicklung und das ganze Leben beeinträchtigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb ist es wichtig, dass Eltern erste Anzeichen
frühzeitig erkennen und ihrem Kind Strategien an die Hand geben, um Mobbing
keine Chance zu geben.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Was ist eigentlich Mobbing?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Mobbing kommt vom
englischen &#8222;mob&#8220; für Meute, randalierender Haufen; &#8222;to mob&#8220;
heißt pöbeln. Aber nicht jede Streiterei, Ungerechtigkeit oder Hänselei ist
Mobbing. Der Begriff „Mobbing“ bezeichnet vielmehr eine Art Psychoterror, also
ein Prozess systematischer Ausgrenzung und Erniedrigung eines anderen Menschen,
der in einer gewissen Regelmäßigkeit, also mindestens einmal pro Woche über
eine bestimmte Dauer, mindestens ein halbes Jahr erfolgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei werden
verschiedene Arten des Mobbings unterschieden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Körperliches Mobbing:</em> Hierunter fallen gewalttätige Handlungen, wie
Hauen, Schlagen, Bein stellen bis hin zu Verprügeln, aber auch Diebstahl oder
Beschädigung von Gegenständen des Opfers , Schulsachen verstecken,&nbsp; Erpressung usw..</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Verbales Mobbing:</em> Das Opfer wird durch gemeine Bemerkungen,
Spott, ungerechtfertigte Anschuldigungen, Beleidigungen oder Lästern hinterm
Rücken in einer gut hörbaren Lautstärke unter Druck gesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Stummes Mobbing: </em>Hier wird das Opfer bewusst durch Ignorieren
links liegen gelassen und aktiv aus der Gemeinschaft ausgeschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Cybermobbing:</em> Dabei werden unterschiedliche Internet- und
Handydienste verwendet, wie z.B. email, Instant messaging, Chatrooms,
Diskussionsforen, soziale Netzwerke, Foto- und Videoplattformen, Blogs u.ä., um
so das Opfer bloßzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ursachen des Schulmobbings, das sich übrigens in fast allen Schultypen gleichermaßen findet, &nbsp;sind vielfältig. In der Regel liegen Konflikte zugrunde, die unterschiedliche Auslöser haben können: Überforderung, Unterforderung, überzogenes Leistungsverhalten, Identifikationsverluste, gestörtes Klima an der Schule/in der Klasse.<br> Wirksam ist Mobbing gerade auch dadurch, dass die Opfer das „Problem“ erst einmal bei sich selbst suchen und dies über längere Zeit. Im überwiegenden Teil der Fälle sprechen Kinder und Jugendliche weder mit Eltern noch mit Lehrern über das Problem. Die Opfer haben Angst als Verräter und Petzer dazustehen und dann noch mehr Druck ausgesetzt zu sein. <br> Laut internationalen Studien wissen 50% der Eltern nichts von den Mobbing Attacken, denen ihr Kind ausgesetzt ist.<strong>Betroffen sind vor allem </strong>eher die schüchternen Kinder und Jugendlichen mit wenig Selbstvertrauen. Als besonders gefährdete Personen gelten SchülerInnen, die sich durch ein oder mehrere Merkmale von der Klasse abheben, z.B. durch eine Behinderung, die Sprache, einen anderen Sozialstatus, äußere Auffälligkeiten wie Kleidung, Haare und Verhalten. Auch die besonders Engagierten und Leistungsorientierten sowie die eher Introvertierten gehören häufig dazu.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Fatal wirken sich die Folgen auf die gesamte
Persönlichkeit aus. So führt Mobbing in den meisten Fällen zu einem starken
Verlust des Selbstvertrauens, zu Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen,
Leistungsabfällen und Lernunlust. Durch die wahrgenommene Isolierung und
Einsamkeit entwickeln sich oftmals depressive Tendenzen und Passivität. Experten schätzen, dass etwa 20 % der
jährlichen Selbstmordfälle durch Mobbing ausgelöst werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mobbing in der Schule
kann also sehr negative Folgen für den weiteren Lebensweg der betroffenen
SchülerInnen haben. Gerade deshalb, ist es so wichtig,
dass Eltern und LehrerInnen erste Symptome wahrnehmen und erkennen. Da Kinder
und Jugendliche für psychische Belastungen oft keine Sprache besitzen,
reagieren sie auf Stress und psychische Belastung mit körperlichen Beschwerden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Sie sollten aufmerksam werden, wenn: </h4>



<ul class="wp-block-list"><li>Ihr Kind immer häufiger nicht zur
Schule gehen will</li><li>Es häufig, über Kopfweh, Übelkeit,
Bauchweh oder Appetitlosigkeit klagt</li><li>Ihr Kind Albträume hat</li><li>Es keinen Kontakt mehr zu
Schulkameraden hat</li><li>Ihr Kind ungern am Sportunterricht
teilnimmt</li><li>Seine Schulleistungen deutlich
abfallen</li><li>Es mit Verletzungen heim kommt</li><li>Ihr Kind immer weniger aus der
Schule erzählt</li><li>Es sich im häuslichen Umfeld
isoliert</li></ul>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>6
Tipps, was Sie als Eltern tun können, um ihr Kind schützen oder Mobbing zu
verhindern!</strong></h4>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>1.) Medienerziehung</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Verbieten von Handy und Internet macht wenig
Sinn, denn die neuen Medien sind Bestandteil des Lebens im 21. Jahrhundert &#8211; daher
ist Medienerziehung und Aufklärung angesagt. Kinder müssen früh lernen, wie sie
mit den neuen Medien umgehen. Gerade weil durch Handys und soziale Netzwerke
Mobbing aus der Schule hinausgetragen wird und so noch weniger
Rückzugsmöglichkeiten für die Opfer entsteht, ist es wichtig, Kinder darauf
aufmerksam zu machen, was sie beim anderen damit anrichten können und welche
Konsequenzen es haben kann. Eltern sollten zudem vermitteln, wie groß das
Publikum im Internet ist. Die Beleidigungen, Bilder oder Videos bleiben sehr
lange im Internet weil es schwierig ist, Einträge aus Facebook oder anderen
sozialen Netzwerken wieder löschen zu lassen.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>2.)
Stärkung des Selbstvetrauens</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Stärkung des Selbstvertrauens ist ein ganz
wichtiger Punkt, um Mobbing vorzubeugen und kann bei Kindern schon in einem
sehr frühen Alter beginnen. Hier geht es vor allem darum, das Kind dabei zu
unterstützen, ein gutes und sicheres Gefühl für sich selbst zu bekommen, so
dass vermeintliche Beleidigungen gar nicht erst die vom Täter beabsichtigte
Wirkung erzielen. Eine Möglichkeit, wie sie von Anfang an, ihr Kind dabei
unterstützen können, ist es nach seiner eigenen Meinung zu fragen. Es bringt
ihnen beispielsweise ein Bild vom Kindergarten mit nach Hause. Anstatt wie
üblich ihrem Kind zu sagen, wie schön es das gemalt hat, könnten sie ihr Kind
fragen, wie ihm selbst das Bild gefällt, etwa so: „Oh, du hast ein Bild gemalt.
Das ist aber richtig bunt. Wie gefällt es dir?“ Auf diese Weise können sie ihr
Kind in vielen Bereichen seines Lebens unterstützen, eine eigene Einschätzung
von sich, seinen Leistungen und seiner Meinung zu gewinnen, anstatt es abhängig
zu&nbsp; machen, vom Lob oder der Kritik seines
Gegenübers und auf diese Weise seinen Selbstwert und sein Selbstvertrauen
massiv stärken.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>3.)
Freunde/ Gruppen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Wie bereits erwähnt sind die Opfer von Mobbing
häufig Kinder, die schüchtern sind oder sich durch bestimmte Merkmale von
anderen unterscheiden, nicht selten auch Einzelgänger. Aus Angst vor dem Täter
kommt diesen Kindern oft niemand zu Hilfe und unterstützt sie. Der beste Schutz
aber gegen Mobbing, aber bieten Freunde und zwar im besten Fall eine Gruppe.
Diese bietet dem Kind einen starken Rückhalt, weil sie gemeinsam gegenüber dem
Täter stark sein können. Fördern sie also von Anfang an den Kontakt zu anderen
Kindern, indem sie Freunde einladen, ihr Kind bei bestimmten Gruppen teilhaben
lassen oder in einem Sportverein anmelden. Neben dem Effekt den die Gruppe an
sich bietet, lernen Kinder in der Gruppe auch den Umgang mit Konflikten und
erwerben viel soziale Kompetenz.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>4.) Grenzen
setzen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Eltern kommen in Versuchung mit dem/der
TäterIn zu sprechen, um das Mobbing zu beenden. Bitte lassen sie das in jedem
Fall, &nbsp;denn das zeigt den Mobbern, dass
ihr Kind sich nicht wehren kann. Sie schwächen damit die Position ihres Kindes
noch mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Versuchen sie auch nie mit den Eltern des/der
TäterIn zu sprechen, denn die meisten Eltern schützen ihr Kind und billigen so
indirekt oder direkt sein Verhalten. Selbst wenn sie es bestrafen, wirkt sich
das in aller Regel negativ auf das Opfer aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass
man als Elternteil eines Mobbingopfers die MitschülerInnen nicht wirklich zu
einer Verhaltensänderung „erziehen“ kann, sondern es ist nur möglich Grenzen zu
setzen. Machen sie also der Schule, als auch ihrem Kind ganz klar deutliche,
dass sie nicht bereit sind, Mobbing in welcher Form auch immer zu akzeptieren.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>5.) Zusammenarbeit
mit Schule und LehrerInnen</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kontakt zur Schule und zu den einzelnen
LehrerInnen sollte von Eltern grundsätzlich in Form von Elternsprechtagen u.ä.
genutzt werden auch weil so eine gute (Gesprächs-) Basis für eventuell
auftretende Probleme gelegt werden kann. Wenn es zu einem Vorfall kommt,
kontaktieren sie die/den LehrerIn ihres Kindes und schildern sie den Vorfall
aus ihrer Sicht sachlich und ohne Schuldzuweisungen. Machen sie klar, dass sie
Mobbing nicht akzeptieren werden und erarbeiten sie mit der/dem LehreIn
gemeinsam konkrete Strategien, wie damit umgegangen wird und wie die einzelnen
Schritte überprüft werden können.</p>



<h5 class="wp-block-heading"><strong>6.) Strategien entwickeln</strong></h5>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Opfer schämen
sind, dass sie gemobbt werden und leiden still vor sich hin. Wichtig ist, aber
dass sie sich an eine Person wenden, die ihnen helfen kann. Sie sollte so stark
sein, dass sie nicht aufgibt, bis jemand zuhört und etwas gegen das Mobbing
unternommen wird. Sowohl Opfer auch als Täter sollten aktiv in den
Lösungsprozess einbezogen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wichtig, das
Eltern die Warnsignale von Mobbing kennen und&nbsp;
ihr Kind ernst nehmen, wenn es sich oft krank fühlt, nicht mehr in die
Schule gehen will, Schulsachen wiederholt fehlen oder beschädigt heim gebracht
werden. Als nächstes sollten sie die Schule bei einem Mobbing Verdacht sofort
informieren und einfordern, dass gehandelt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, zusätzlich professionelle Hilfe für ihr Kind zu suchen, in der individuelle Lösungswege erarbeitet werden können. Besonders hilfreich sind in diesem Fall Beratungsstellen, die sich auf das Thema Mobbing spezialisiert haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-08-2017-zum-thema-mobbing/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 08/2017 zum Thema: „Mobbing&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Magª Heike Podek in Fratz &#038; Co. 07/2017 zum Thema: Hilfe, meine Kinder streiten ständig</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-fratz-co-07-2017-zum-thema-hilfe-meine-kinder-streiten-nur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 18:27:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Geschwister]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt unter Geschwistern]]></category>
		<category><![CDATA[hauen]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktlösung]]></category>
		<category><![CDATA[körperliche Auseinandersetzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ich will die Schaufel haben&#8230;“ „Nein, ich hatte sie zuerst&#8230;.“ „Mama, der Kevin lässt mich nicht in Ruhe&#8230;.“ Kinder streiten im&#160; Durchschnitt alle 12 Minuten&#8230;. Und auch wenn Ihnen diese Zahl vielleicht ein bisschen hoch vorkommen mag, belastet wohl kaum ein Thema den Familienalltag mehr, als das ewige Streiten zwischen den Geschwistern. Dies bestätigt auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-fratz-co-07-2017-zum-thema-hilfe-meine-kinder-streiten-nur/">Magª Heike Podek in Fratz &#038; Co. 07/2017 zum Thema: Hilfe, meine Kinder streiten ständig</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich
will die Schaufel haben&#8230;“ „Nein, ich hatte sie zuerst&#8230;.“ „Mama, der Kevin
lässt mich nicht in Ruhe&#8230;.“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder streiten im&nbsp; Durchschnitt alle 12 Minuten&#8230;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch wenn Ihnen diese Zahl vielleicht ein
bisschen hoch vorkommen mag, belastet wohl kaum ein Thema den Familienalltag
mehr, als das ewige Streiten zwischen den Geschwistern. Dies bestätigt auch
eine Studie des österreichischen Instituts für Familienforschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ein Paar sich entschließt Eltern zu
werden, nicht nur einmal, sondern zweimal, oder dreimal oder mehr&#8230; haben sie
meist das Bild einer harmonischen Familie vor Augen. Wir sehen die Kleinen
miteinander spielen, haben die Vorstellung, dass sie sich gegenseitig helfen
und unterstützen – kurz gesagt: zusammenhalten. Und wenn es mal zu Streit
kommt, soll dieser schnell geklärt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ständig die Fetzen fliegen, noch dazu in
einer teils heftigen Lautstärke und wir immer wieder als „Schiedsrichter“
miteinbezogen werden, treibt Eltern oft an den Rand ihrer Kräfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gefühle wie Genervtheit oder Hilflosigkeit
kennen die meisten Eltern und fragen sich: „Soll ich mich einmischen oder nicht
und wenn ja, was soll ich tun?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber bevor man diese Frage beantworten kann,
macht es Sinn sich darüber klar zu werden:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum
streiten Geschwister eigentlich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rangordnung:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Geschwister streiten geht es oft darum,
sich ihres Platzes innerhalb der Familie zu versichern. &nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jedes Familienmitglied hat seinen festen Platz
im Familiensystem, der sich aus der Reihenfolge des Hinzukommens ergibt. So
sind als erstes die Eltern da, anschließend kommen die Kinder in der
Reihenfolge ihrer Geburt. Daraus ergibt sich für jedes Kind sein spezieller
Platz mit dazugehörigen (unterschiedlichen) Rechten und Pflichten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Praxis passiert es oft, dass Eltern
dazu neigen, diese Ordnung nicht einzuhalten, vor allem wenn die Kinder keinen
großen Altersunterschied und/oder das gleiche Geschlecht haben. So wird gerade
in diesem Fall sehr auf Gerechtigkeit geschaut, indem den Kindern zum Beispiel
genau die gleichen Dinge gekauft, beiden Kindern gleiche Rechte zum Beispiel im
Bezug auf Schlafengehen zugestanden werden. Dadurch jedoch wird die natürliche
Ordnung gestört und Streitigkeiten provoziert, weil Kinder die Rangordnung dann
vermehrt unter sich klären müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hilfreich kann es in diesem Fall sein, bewusst
Unterschiede zwischen den Kindern zu machen: Der/dem Erstgeborenen können mehr
Rechte gestattet werden, indem es länger aufbleiben darf, andere Dinge spielen
oder im Fernsehen schauen darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Konfliktpotential:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wo Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen aufeinandertreffen sind
Auseinandersetzungen unvermeidbar, gerade innerhalb der Familie. Jeder will
seine Ziele durchsetzen und trifft dabei oft auf den Widerstand der anderen.
Über das Austragen von Konflikten und die emotionale Intensität wird die
Wichtigkeit der eigenen Bedürfnisse und Grenzen kommuniziert. Da Geschwister &nbsp;kaum eine Chance haben sich aus dem Weg zu
gehen passiert das sehr oft. Trotzdem müssen sie irgendwie miteinander auskommen.
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft wird von ihnen erwartet, dass sie sich
lieben und teilen – sogar ihre Eltern. Und so sehr wir uns auch ein
harmonisches Familienleben wünschen, es ist nicht realistisch und auch nicht
fair, dies von unseren Kindern zu erwarten. Auch wenn die Streitereien und
Konflikte unangenehm sind, bietet die Geschwisterbeziehung in all ihren Höhen
und Tiefen für Kinder eine echte Chance, in die Beziehungserfahrung mit einem
anderen Menschen einzutauchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fehlende
Strategien:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Kinder, vor allem bis zum 4. Lebensjahr
sind in Streitsituationen massiv überfordert. Aufgrund mangelnder
Sprachfähigkeit kommt es bei Konflikten entsprechend oft zu körperlichen Auseinandersetzungen.
Und obwohl auch die meisten Eltern sich in solchen Situationen hilflos und
ohnmächtig fühlen, erwarten sie von ihren Kindern, dass diese die Situation
ruhig im Gespräch lösen – ganz schön viel verlangt!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was
aber können Eltern nun tun, um ihre Kinder bei Streitsituationen sinnvoll zu
unterstützen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Entscheiden für die Entwicklung einer gesunden
Konfliktfähigkeit ist die elterliche Reaktion auf die Streitigkeiten zwischen
den Geschwistern. Durch Vorleben können Sie ihren Kindern folgende Strategie an
die Hand geben:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Strategie
bei Streit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Begleitung notwendig
und erwünscht?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Eltern,
die&nbsp;sich immer direkt einmischen oder sich aus allem “raushalten” und es
die Kinder “selbst regeln lassen”. Beides führt nicht zum erwünschten Ergebnis:
Einer gesunden und positiven Beziehung der Geschwister untereinander. Aus
diesem Grund macht es zuallererst mal Sinn, sich bewusst darüber klar zu werden, ob die Kinder mich gerade brauchen oder ob sie selber einen Weg
finden, mit der Situation zurechtzukommen. Denn oftmals geschieht das
Einmischen eher aus dem elterlichen Gefühl, sich nützlich machen oder erziehen
zu wollen. Sollten Sie also das Gefühl haben, es nicht ertragen zu können, wenn
die Kinder miteinander streiten, versuchen Sie einfach die Szenerie zu
verlassen (in Abhängigkeit des Alters der Kinder, zum Beispiel in einen anderen
Raum gehen, die Türe schließen, spazieren gehen) In vielen Fällen lernen die
Kinder besser, je weniger wir uns einmischen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie jedoch feststellen, dass es den
Kindern ohne Unterstützung nicht gelingt, ihren Konflikt konstruktiv zu lösen
oder sie sogar gewalttätig werden, dann mischen Sie sich ein und bieten Sie den
Kindern ihre Hilfe an.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Bewusstwerden
der eigenen Rolle</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie die Ausgangssituation nicht mit
eignen Augen gesehen haben, werden Sie auch nicht sagen können, wer angefangen
hat. Und selbst wenn Sie es gesehen haben: Vorsicht vor der Position des Schiedsrichters!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie eine Entscheidung treffen, z.B. wer
das Spielzeug um das gestritten wird, haben darf – so fühlt sich der, der es
nicht bekommt ungerecht behandelt und sinnt bald auf Rache.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch sollten Sie sich darüber bewusst sein,
dass wir Erwachsenen oft gar nicht den Kern des Problems erkennen und es somit
auch nicht gerecht lösen können. Oder können Sie verstehen, warum um das eine
rote Auto gestritten wird, wenn rundherum noch 50 andere Autos, natürlich auch
weitere rote liegen? Wie sollen Sie also ein Problem lösen können, was für Sie
gar keines ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielmehr empfehle ich die Rolle eines
„Mediators/ einer Mediatorin“ einzunehmen und so zwischen den Kindern zu
vermitteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Stoppen
</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ersparen Sie sich halbherzigen Bemerkungen wie
„Wollt ihr jetzt einmal aufhören. Ich kann das bald nicht mehr aushalten oder
könnt ihr nicht Rücksicht aufeinander nehmen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Sie stattdessen bemerken, dass der
Konflikt sehr unkonstruktiv und verbissen ist, warten Sie einen Augenblick und
sagen dann: Aufhören! Stopp! Und rufen Sie es so laut, intensiv und mit
Nachdruck, bis der Konflikt stoppt und sie die Aufmerksamkeit ihrer Kinder
haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>4. Bedürfnisse
erkennen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn der Konflikt gestoppt ist, können Sie den
Kindern dabei behilflich sein, die „richtigen“ Worte zu finden, die hinter „
Idiot“ oder „Blödmann“ stecken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst macht es Sinn die Bedürfnisse beider
Streithähne zu erkennen. Warum streiten sie gerade und was will jeder einzelne?
Dazu können Sie ihre Kinder fragen: „Was ist es, was du gerne haben möchtest?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Höre Sie sich die Antworten von beiden an und
verzichten Sie darauf diese zu bewerten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>5. Bedürfnisse
kommunizieren + Lösung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Überprüfen Sie ob die Kinder die Antwort des
anderen gehört haben und bitten Sie sie eventuell darum, das Ergebnis nochmal
zu wiederholen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann fragen Sie beide Kinder: „Was können wir jetzt
tun, damit ihr beide zufrieden seid?“ (lenkt Aufmerksamkeit von Vergangenheit
in die Zukunft). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lösung bleibt optimaler Weise bei den
Kindern, jedoch können Sie als Erwachsener Angebote/ Vorschläge machen, wenn
von den Kindern wirklich gar nichts kommt. Meiner Erfahrung nach, sind Kinder
jeden Alters unglaublich kompetent darin, Lösungsstrategien zu finden, wenn man
sie lässt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>6.Abschluss</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn dieser Vorgang abgeschlossen wurde, ist
die Aufgabe des Erwachsenen zu Ende. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kinder sind nun mehr selbst und einander
bewusst geworden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wenn diese Art der Konfliktlösung Ihnen vielleicht aufwändig und im Alltag nicht ganz so leicht umsetzbar erscheint, ist es äußerst lohnend, sie in den Familienalltag zu integrieren. Denn auf diese Weise wird nicht nur die Selbständigkeit und Konfliktfähigkeit der Kinder massiv unterstützt, sondern Sie als Eltern können Begleiter für alle Beteiligten sein, ohne dabei übergriffig zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Heike</p>
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