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	<title>zutrauen Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 02/2016 zum Thema: „Meine Ängste, deine Ängste, unsere Ängste&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-02-2016-zum-thema-meine-aengste-deine-aengste-unsere-aengste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2016 18:32:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Ängste]]></category>
		<category><![CDATA[erklären]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nachrichten berichten rund um die Uhr davon, die Bilder sind kaum aus dem Kopf zu bekommen: Terror, zerstörte Gebäude, Menschen auf der Flucht, heimatlose Familien, Angst&#8230;Da stellt sich mir als Mama die Frage: „Wie kann ich meiner 4 jährigen Tochter erklären, was da gerade passiert?“ Der erste Reflex: Diese Bilder soll mein Kind nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-02-2016-zum-thema-meine-aengste-deine-aengste-unsere-aengste/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 02/2016 zum Thema: „Meine Ängste, deine Ängste, unsere Ängste&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Die Nachrichten berichten rund um die Uhr davon, die Bilder sind kaum aus dem Kopf zu bekommen: Terror, zerstörte Gebäude, Menschen auf der Flucht, heimatlose Familien, Angst&#8230;</em><br><em>Da stellt sich mir als Mama die Frage: „Wie kann ich meiner 4 jährigen Tochter erklären, was da gerade passiert?“</em></p>



<p>Der erste
Reflex: Diese Bilder soll mein Kind nicht sehen müssen. Möglichst lange will
man es vor Katastrophen, Tod, der Grausamkeit von Krieg; Terror und Hass
beschützen. Eigentlich will man gar nicht darüber sprechen, weil man sich
selbst fürchtet, keinen Rat und keine gültige Antwort hat. </p>



<p>Doch dann
sehen die Kinder die Bilder in Zeitungen und im Fernsehen, sehen Flüchtlinge am
Straßenrand, bekommen mit, dass der Papa die Arbeit verloren hat und wollen
wissen: Was ist da passiert?</p>



<p>Und auch
die, die „nur“ Gesprächsfetzten aufschnappen, kriegen viel mehr mit, als wir
denken. Sie sehen verstörende Bilder, hören Wörter wie „Ausnahmezustand“,
„Krieg“ oder „Katastrophe“ und auch wenn sie diese noch nicht verstehen, versuchen
sich daraus irgendwas zusammenzureimen. </p>



<p><strong>Was geht in den Kindern vor?</strong></p>



<p>Vorschulkinder
zwischen 3 und 6 Jahren reagieren auf die beängstigenden Veränderungen häufig
sehr emotional, indem sie schnell große und teilweise irrationale Ängste
entwickeln. Das liegt vor allem daran, dass sie Phantasie und Realität noch
nicht gut trennen können. Sie sorgen sich vor allem, dass Ihnen und ihrer
Familie etwas Ähnliches zustoßen könnte, haben große Angst von ihren Eltern
getrennt zu werden oder diese sogar zu verlieren, denn sie können noch in
keinster Weise einordnen, wie weit die Ereignisse von Ihnen weg sind oder
inwieweit sie selbst betroffen sein könnten.</p>



<p>Schulkinder
hingegen sind vor allem daran interessiert, warum das passiert, d.h. sie wollen
den Grund für die Taten, die Katastrophen oder die Situationen wissen. Ebenso
kreist ihr denken auch bereits um tatsächliche und mögliche Folgen. Sie wollen
also auch wissen, was weiter passiert, ob oder wie Täter bestraft werden, was
mit den Opfern passiert und was das alles für Auswirkungen auf ihr eigenes
Leben hat.</p>



<p>Ab der
Pubertät liegt der Fokus des Interesses zunehmend auf der Gruppenzugehörigkeit,
anstatt auf dem Individuum. Die Jugendlichen versuchen die Ereignisse im
Gesamtzusammenhang zu betrachten, um sie dann auf ihr Leben umzumünzen. Ebenso sind
sie an politischen und ethischen Fragen interessiert und erwarten auch von
ihren Eltern, dass diese klar Position zu den Ereignissen beziehen.</p>



<p>Unabhängig
aber, in welcher Altersklasse dein Kind gerade ist und welche Fragen, Ängste,
Gedanken und Gefühle ihm gerade durch den Kopf gehen, ist es für alle wichtig,
über die eigenen Gefühle sprechen zu können. Es ist wichtig, dass sie mit
allem, was sie beschäftigt, gehört werden, denn das gibt ihnen das Gefühl ernst
genommen zu werden und tröstet sie.</p>



<p><strong>Gesellschaftliche Veränderungen gibt es
schon immer&#8230;</strong></p>



<p>Bei all der
Sorge, den Ängsten und Verunsicherungen &nbsp;unserer
derzeitigen gesellschaftlichen Lebensumstände, ist die aktuelle Situation
nichts Neues in der Zeitgeschichte. Auch in früheren Jahren hat es
beträchtliche Veränderungen, die mit großen Ängsten einhergingen bereits
gegeben. Erinnern wir uns zurück an die Nachkriegsgeneration der 50iger und
60iger Jahre, die in ständiger Angst vor Hunger lebte oder an die Kinder des
kalten Krieges, die sich vor Atombomben fürchteten. Auch Katastrophen wie
Tschernobyl sorgten für einen immensen Umwelt- Angstschub. </p>



<p>Seit dem
11. September 2001 nimmt die Angst vor Terroranschlägen und Krieg immer weiter
zu. </p>



<p>Solche
Veränderungen machen uns vor allem immer dann Angst, wenn sie nicht bewältig
bar erscheinen und wir sie als Bedrohung ansehen oder uns schwach und hilflos
fühlen. Wenn wir uns also nicht zutrauen, mit dem Neuen und Unbekannten umgehen
zu können.</p>



<p><strong>Nachdem es aber schon für uns Erwachsenen so
schwer ist, mit den Veränderungen umzugehen, wie viel davon kann ich meinem
Kind zumuten- auch in Bezug auf eigene Ängste und Verunsicherungen?</strong></p>



<p>Die meisten
Eltern fragen sich, wie sie ihren Kindern die Entwicklungen erklären sollen,
ohne sie zu verunsichern. Sie sind besorgt und wissen nicht, ob oder wie sie
mit ihren Kindern über die aktuelle Situation sprechen sollen. Sie fürchten
sich davor, ihren Kindern unnötig Angst zu machen. </p>



<p>Auch&nbsp; macht vielen die eigene Ohnmacht zu schaffen
und sie sind unsicher, wie viel sie ihren Kindern zumuten können</p>



<p>In den
folgenden Tipps erfährst du, wie du dein Kind unterstützen kannst, mit den
aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und Meldungen zurecht zu kommen,
ohne es dabei zu überfordern.</p>



<p><strong>Tipp 1: Beantworte die Fragen deines Kindes
einfach und ehrlich</strong></p>



<p>Wie auch in
anderen „schwierigen“ Bereichen, wie z.B.: Sexualität, Glaube/ Religion u.ä..
empfehle ich Eltern immer, Kindern nur auf das zu antworten, was sie wirklich
wissen wollen. Wenn wir ihnen darüber hinaus Informationen anbieten, kann es
leicht passieren, dass wir sie damit überfordern.</p>



<p>Beim
Beantworten der Fragen deines Kindes, verwende einfache Worte und Begriffe, die
dein Kind verstehen kann und achte drauf, dass deine Erklärungen alters- und
entwicklungsgemäß sind. </p>



<p>Darüber
hinaus solltest du immer ehrlich sein, denn Kinder spüren sofort (oder später),
wenn wir nicht aufrichtig und authentisch sind, was dazu führt, dass das
Vertrauen und die Beziehung gestört werden.</p>



<p><strong>Tipp 2: Es ist falsch zu sagen: Du brauchst
keine Angst haben</strong></p>



<p>Kinder
sehen ihre Eltern als Beschützer – und diese sollten auch wissen, dass Mama und
Papa immer auf sie aufpassen. Das heißt aber nicht, dass Eltern de Kindern alles
Schlimme im Leben ersparen oder von ihnen fernhalten können. </p>



<p>Natürlich
sollten Eltern dennoch keine Panik machen, aber wenn du deinem Kind
vermittelst, alles sei in Ordnung, ist das wenig hilfreich, auch wenn du dein
Kind damit nur schützen willst. </p>



<p>Deine
Beschwichtigung hinterlässt beim Kind eher Skepsis und erweckt den Eindruck,
dass Mama oder Papa etwas verschweigen – dass vielleicht noch viel Schlimmer
ist, als sie denken.</p>



<p>Sag also
ruhig, dass du im Moment auch unsicher bist und keinen Rat weißt, dass hier bei
uns aber Polizei und andere Behörden für unsere Sicherheit zuständig sind und
alles dafür tun, um hierzulande Terroranschläge o.ä. zu vermeiden.</p>



<p>Weiter
kannst du, gerade bei älteren Kindern, auch dazusagen: „Ich werde mich
informieren, was wir tun können. Denn ich weiß, dass es Menschen gibt, die
helfen.“</p>



<p><strong>Tipps 3: Kindernachrichten gemeinsam schauen</strong></p>



<p>Wenn du dir
selbst unsicher bist, wie genau du deinen Kindern erklären sollst, was da
gerade passiert oder du Sorge hast, nicht die richtigen Worte zu finden, kann
es helfen mit den Kindern gemeinsam Kindernachrichten zu hören oder
anzuschauen. Im Internet findest du zahlreiche Seiten, die die komplizierten
Nachrichten auf verständliche und kindgerechte Weise für Kinder unterschiedlichen
Alters erklären. </p>



<p><strong>Tipp 4: Gefühle mitteilen, aber Sorge nicht
übertragen</strong></p>



<p>Viele
Eltern versuchen ihren Kindern gegenüber stark zu sein und so zu tun, als
hätten sie alles im Griff. Dahinter steht die gute Absicht, das eigene Kind
schützen zu wollen. Da Kinder aber sehr feine Antennen haben und spüren, wenn
die Eltern sich Sorgen machen, verunsichert sind oder eigene Ängste haben, ist
es ratsamer, deinem Kind deine eigenen Gefühle einfach mitzuteilen. Es ist ganz
normal für sie wenn sie begreifen dass du hinsichtlich bestimmter Entwicklungen
besorgt bist.</p>



<p>Das, was du
jedoch unbedingt vermeiden solltest, ist deine Kinder mit deinen Bedenken zu
belasten, denn das würde sie massiv überfordern und folglich in ihrer
Entwicklung beeinträchtigen. Wenn du spürst, dass deine Ängste und
Verunsicherungen sehr stark sind, sprich mit anderen Erwachsenen wie z.B.
deinem Partner/ deiner Partnerin oder Freunden darüber. Sobald du merkst dass
sich deine Sorgen dennoch auf dein Kind übertragen, macht es Sinn, dir
professionelle Unterstützung in Form von Beratung, Coaching oder Therapie zu
suchen.</p>



<p><strong>Tipp 5: Vermittle Toleranz:</strong></p>



<p>Nutz die
Veränderungen als Chance mit Vorurteilen und Hass aufzuhören. </p>



<p>Kleinkinder
haben keine Feindbilder und nehmen Unterschiede zwischen Menschen zwar wahr,
bewerten diese aber noch nicht.</p>



<p>Vermeide es also, fixe Rollenbilder über Menschenbilder hinsichtlich Rasse, Nationalität und Religion zu äußern. Nutze satt dessen lieber die Gelegenheit, Toleranz zu vermitteln und erläutere die Problematik von Vorurteilen.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-02-2016-zum-thema-meine-aengste-deine-aengste-unsere-aengste/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 02/2016 zum Thema: „Meine Ängste, deine Ängste, unsere Ängste&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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