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	<title>Sorge Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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		<title>Magª Heike Podek in der All4family 04/2016 zum Thema: „Warum Kinder kein Grün mögen und trotzem zu gesunden Essern werden.&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-04-2016-zum-thema-warum-kinder-kein-gruen-moegen-und-trotzem-zu-gesunden-essern-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Apr 2016 18:13:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[All4family]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[gesunde Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Sorge]]></category>
		<category><![CDATA[ungesund]]></category>
		<category><![CDATA[Verweigerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Unruhig rutscht die 3 jährige Marie auf ihrem Sessel hin und her. Das Mittagessen, das ihre Mama liebevoll für sie gekocht hat, ist beinahe unberührt. Versuche ihrer Mama, sie dazu zu überreden doch wenigstens mal zu kosten, blieben erfolglos. Auch Drängen hilft gar nichts. Marie weigert sich strikt und beendet das Essen.“ „Am Nachmittag kommt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-all4family-04-2016-zum-thema-warum-kinder-kein-gruen-moegen-und-trotzem-zu-gesunden-essern-werden/">Magª Heike Podek in der All4family 04/2016 zum Thema: „Warum Kinder kein Grün mögen und trotzem zu gesunden Essern werden.&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>„Unruhig
rutscht die 3 jährige Marie auf ihrem Sessel hin und her. Das Mittagessen, das
ihre Mama liebevoll für sie gekocht hat, ist beinahe unberührt. Versuche ihrer
Mama, sie dazu zu überreden doch wenigstens mal zu kosten, blieben erfolglos. Auch
Drängen hilft gar nichts. Marie weigert sich strikt und beendet das Essen.“</em></p>



<p><em>„Am
Nachmittag kommt eine Freundin der Mutter und bringt Kuchen mit. Jetzt sieht
die Situation ganz anders aus. Marie schaufelt vergnügt gleich zwei Stücke
Kuchen in sich hinein und lässt sich nur unter Tränen davon abhalten auch noch
ein Drittes zu essen.“</em></p>



<p>Diese oder ähnliche Szenen sind vielen Eltern
bekannt und alle sind sich einig: kleine Kinder essen komplett unvernünftig.
Sie bevorzugen ungesunde Lebensmittel, wie Schokoriegel, Pommes, Pizza u.ä. und
machen um gesunde Nahrung, wie Obst und Gemüse einen großen Bogen.</p>



<p>Warum das so ist und wie du dein Kind
unterstützen kannst, trotzdem zu einem gesunden Esser zu werden, das erfährst
du in diesem Artikel.</p>



<p>Wir Eltern haben oft Ängste, wenn sich unsere
Kinder anders ernähren als wir uns das vorstellen. Wir haben Sorgen dass Sie
nicht genug essen, dass sie nur „Blödsinn“ essen, dass sie aufgrund von dem was
sie essen Mangelerscheinungen bekommen, sich nicht gut konzentrieren können, zu
dünn oder zu dick und letztendlich krank werden.</p>



<p>Deshalb führen wir Machtkämpfe beim Essen mit
unseren Kindern sowie endlose Diskussionen darüber, wie viele Erbsen gegessen
werden müssen, damit es endlich den lang ersehnten Nachtisch gibt. Wir streiten
darüber, wann und wie viel genascht werden soll und welches Gemüse wann und in
welchem Ausmaß gegessen werden muss.</p>



<p>Aber ist das eigentlich nötig? Warum mögen
Kinder so ungern Gemüse oder andere gesunde Nahrungsmittel?</p>



<p>Fast alle Babys probieren die von ihren Eltern
angebotenen Lebensmittel von Beginn an problemlos und neugierig aus. Mit
steigendem Alter, verändert sich dieses Verhalten zunehmend und erreicht
ungefähr mit ca. 3 Jahren seinen Höhepunkt (auch weil in diesem Alter das
Ekelgefühl einsetzt). Kinder sind in diesem Alter äußerst skeptisch gegenüber
neuen Nahrungsmitteln und lehnen geschmacklich komplexe oder eventuell bittere
Lebensmittel oft komplett ab. </p>



<p>Evolutionsbiologisch hat dieses kindliche
Verhalten einen guten Grund, denn solange das Baby noch ausnahmslos durch die
Mutter versorgt wird, ist das Kind sicher.</p>



<p>Sobald es aber beginnt die Welt auf eigenen
Beinen zu erforschen und sich auch durch sein Autonomiebestreben von den Eltern
entfernt, unterliegt das Essen nicht mehr der Kontrolle der Eltern. Dadurch
dass das Kind also alles was unbekannt ist meidet, sorgt es im Grunde dafür,
dass es nichts „Verdorbenes“ isst und sichert damit sein Überleben. Gerade
grüne Lebensmittel wie z.B. Spinat oder auch unterschiedliche Kohlsorten, die sowohl
bitter als auch grün sind, werden bedingt durch unseren Geschmacksinn eher als
unreif oder sogar giftig eingestuft. Alles was süß schmeckt wird hingegen als reif
und kohlenhydratreich bewertet und somit bevorzugt.</p>



<p>Erst wenn die kindlichen Organe reifer sind
und die Nahrungsauswahl durch soziales Lernen abgesichert ist, kann sich der
Geschmackshorizont wieder erweitern. Dies ist meist zwischen 8 und 12 Jahren der
Fall und Kinder beginnen in diesem Alter auch vorher undenkbare Lebensmittel
wie z.B. Pilze, stärkere Käsesorten und auch Gemüse, v.a. Kohlsorten zu kosten
und damit zu experimentieren.</p>



<p>Natürlich sind diese Schutzprogramme heute, wo
in den Regalen der Supermärkte und auch zu Hause im Kühlschrank eher keine
tödlichen Lebensmittel lauern überflüssig geworden, aber der Körper unsere
Kinder folgt nun einmal dem im „Urwald“ entwickelten Erfolgsprogramm, auf dass
er sich verlassen konnte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Was kann ich aber nun als Elternteil machen,
um mein Kind dennoch dabei zu unterstützen ein gesunder Esser zu werden?</h4>



<p><strong>Tipp 1:
Sei entspannt</strong></p>



<p>Bleib ruhig,&nbsp;
wenn dein Kind plötzlich beginnt, Nahrungsmittel, die es immer gegessen
hat, abzulehnen oder sich bestimmte Sachen aus dem Essen rauspickt – das ist
völlig normal und kein Grund zur Sorge. Du musst nun auch nicht beginnen, für
dein Kind zusätzlich etwas anderes zu kochen, als für euch als Familie. Je
entspannter du damit umgehst, umso leichter ist die Situation für euch alle.
Lässt du dich hingegen auf einen Machtkampf mit deinem Kind ein und/oder
drängst es dazu, etwas zu probieren, wirst du diesen in der Regel verlieren.
Dein Kind wird dir hier sehr deutlich machen, dass es sich von dir nicht
wertgeschätzt fühlt und entweder mit Aggression reagieren und/oder seinen Mund
einfach nicht mehr öffnen. Dieses Spiel verlieren wir Eltern allzu oft, weil
wir uns doch irgendwann Sorgen darüber machen, dass unser Kind nichts mehr
isst.</p>



<p><strong>Tipp 2:
Lebensmittel wiederholt anbieten</strong></p>



<p>Experimente haben gezeigt, dass kleine Kinder,
die ein Nahrungsmittel zunächst ablehnen, dieses doch annehmen, wenn man es
ihnen an aufeinanderfolgenden Tagen noch etwa zehn weitere Male angeboten wird.
Kinder essen also bestimmte Nahrungsmittel nicht, weil sie ihnen nicht
schmecken, sondern sie schmecken Ihnen, weil sie immer wieder davon essen. Dies
tun sie in der Regel, indem sie vorsichtig, d.h. anfangs nur kleine Bissen
kosten. Nettes Herrichten der Nahrung kann dabei durchaus den Spaßfaktor beim
Essen erhöhen, muss aber in keinster Weise übertrieben werden. </p>



<p><strong>Tipp 3:
Vorbild</strong></p>



<p>Sei deinem Kind beim Essen ein liebevolles
Vorbild. Studien haben gezeigt, dass Kinder doppelt so häufig ein neues
Nahrungsmittel kosten, wenn ein freundlicher Erwachsener am Tisch zuerst davon
nimmt. </p>



<p><strong>Tipp 4:
Mitentscheidung beim Einkauf</strong></p>



<p>Frisch Gekochtes sollte allen Fertigprodukten
vorgezogen werden (auch weil hier oft Geschmacksverstärker verwendet werden,
die die kindliche Geschmacksentwicklung negativ beeinträchtigen können). Nimm
dein Kind mit zum Einkaufen und sucht gemeinsam das Obst und Gemüse aus,
welches mit nach Hause kommen darf. Die anschließende gemeinsame Zubereitung
und das Kosten während des Kochens oder Herrichtens macht Kindern Spaß und
ermöglicht einen unkomplizierteren Zugang zum Essen.</p>



<p><strong>Tipp 5:
Hunger</strong></p>



<p>Hungrige Kinder sind mutiger und dehnen damit
ihren Geschmackshorizont aus. Sorge also dafür, dass dein Kind nicht halb satt
zum Tisch kommt. Das machst du am besten, in dem du ca. 1 Stunde vorm Essen nur
noch kalorienarme Getränke – am besten Wasser – anbietest, denn gerade die
sättigende Wirkung von gesüßten Getränken, wie Tee oder Saft wird oft deutlich
unterschätzt. Wenn dein Kind unbedingt noch etwas essen will, so stelle ihm als
Zwischenmahlzeit Obst und Gemüseschnitze zur Verfügung, da diese den Appetit
deines Kindes nicht dämpfen.</p>



<p>Als Trost für alle besorgten Eltern gilt es
noch zu erwähnen, dass die meisten wählerischen Kinder nicht weniger gesund
sind, als andere Kinder und auch nicht langsamer wachsen.</p>



<p>Solltest du dennoch
unsicher sein, weil dein Kind sich trotz allem nur sehr eingeschränkt ernährt
und/ oder an starkem Untergewicht oder Übergewicht leidet, dann scheu dich
nicht davor, dir Unterstützung zu suchen. Manchmal reicht schon ein email, ein
Telefonat oder ein paar Coaching Sitzungen aus, um Sorgen zu nehmen oder wieder
handlungsfähig zu werden.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>



<p><br></p>
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