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	<title>Patchworkfamilie Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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	<title>Patchworkfamilie Archive - Beziehungsorientiert</title>
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		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co zum Thema: „Weihnachten im Überfluss&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-weihnachten-im-ueberfluss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2016 17:37:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Patchworkfamilie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weihnachten – das Fest der Liebe und des Friedens&#8230;Strahlende Kerzen, leuchtende Kinderaugen, ein köstliches Festmahl, alle Familienmitglieder unter dem Tannenbaum versammelt, Harmonie – das ist es, was wir uns am Weihnachtsfest wünschen. Die Realität sieht leider oft ganz anderes aus: Überdrehte Kinder, gestresste Eltern, angespannte Stimmung, Enttäuschungen, Tränen, Streit.Wie kann man das vermeiden? Schon lange [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-zum-thema-weihnachten-im-ueberfluss/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co zum Thema: „Weihnachten im Überfluss&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Weihnachten – das Fest der Liebe und des Friedens&#8230;<br>Strahlende Kerzen, leuchtende Kinderaugen, ein köstliches Festmahl, alle Familienmitglieder unter dem Tannenbaum versammelt, Harmonie – das ist es, was wir uns am Weihnachtsfest wünschen.</p>



<p>Die Realität sieht leider oft ganz anderes aus: Überdrehte Kinder, gestresste Eltern, angespannte Stimmung, Enttäuschungen, Tränen, Streit.<br>Wie kann man das vermeiden?</p>



<p>Schon lange vor der Adventzeit kündigen die Geschäfte das Weihnachtsfest an. Lebkuchen liegen im Supermarkt, wir werden bombardiert mit Werbung, Angebote reizen zum frühen Einkauf von Geschenken, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren&#8230;</p>



<p>Dabei sollte die Adventzeit doch eigentlich eine Zeit der Besinnung sein, in der sich die Familie gemeinsam auf das Weihnachtsfest einstimmt. Eine Zeit, in der alle gemeinsam einen Adventkranz basteln, Kekse backen, singen und die Kinder ihren Wunschzettel ans Christkind schreiben. </p>



<p>Tatsächlich sieht es allerdings in vielen Familien anders aus: es fehlt die Zeit, so dass bereits die Adventzeit zu einer logistischen&nbsp; Meisterleistung wird, denn oftmals ist es gar nicht so leicht die Bedürfnisse aller unter einen Hut zu bekommen.</p>



<p><strong>Traditionen
und Rituale spielen gerade zu Weihnachten eine große Rolle </strong></p>



<p>&#8230;denn die Meisten wollen das Fest genauso
feiern, wie sie es als Kinder erlebt haben oder zumindest die als positiv
erlebten Traditionen an ihre Kinder weitergeben – den Tannenbaum mit echten
Kerzen, die Gans zum Festessen, die Christmette um Mitternacht&#8230;</p>



<p>Wenn eine kleine Familie allerdings das erste
Mal gemeinsam Weihnachten feiert, kann es leicht passieren, dass die beiden
Elternteile ganz unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie das Fest
ablaufen soll, was am Heiligabend gegessen wird, ob und wann die Kirche besucht
wird und darüber, wie die Bescherung verlaufen soll.</p>



<p>Auch in Familien, die schon öfter gemeinsam
gefeiert haben, kommen die Fragen, wie gefeiert werden soll, immer wieder zum
Tragen, weil etwas im letzten Jahr nicht so gelaufen ist, wie geplant oder weil
die Kinder älter werden und damit sich damit auch das Weihnachtsfest verändert.</p>



<p>Um schlechter Stimmung vorzubeugen, ist es wichtig, sich bereits in der Adventzeit darüber abzusprechen, wie die Weihnachtsfeiertage ablaufen sollen. Rituale an Weihnachten geben wie auch im Alltag eine Struktur, die den Familienmitgliedern helfen kann, Stress zu vermeiden. Gerade den Kindern, die ja an diesem Tag besonders aufgeregt sind, kann es helfen, vorab zu wissen, wie der Tagesablauf am Heiligabend geplant ist: wann wird gegessen, wann geht die Familie in die Kirche, wann wird gesungen&nbsp; oder vorgelesen, wann kommt Besuch und natürlich auch wann findet die Bescherung statt.</p>



<p>Eine schöne Idee, um das „Wesentliche“ von
Weihnachten zu bewahren und dem „Stürzen auf die Geschenke“ vorzubeugen, kann
es sein, bei der Bescherung ein kleines Ritual einzubauen. So können zum
Beispiel die Familienmitglieder jeweils der Reihe nach immer eines ihrer
Geschenke auspacken und die anderen an ihrer Neugier und Freude teilhaben
lassen – eine schöne Form des Miteinanders und in Beziehungseins.</p>



<p><strong>Patchworkfamilien
und andere Beziehungsmodelle</strong></p>



<p>Früher schien das Weihnachtsfest so klar zu
sein, weil die (Groß-)Familie wie selbstverständlich gemeinsam feierte. Heute
allerdings, wo allein in Österreich jede 2.Ehe geschieden wird, wachsen 9%
aller Kinder in sogenannten Patchworkfamilien auf,&nbsp; denen das Weihnachtsfest organisatorisch um
einiges mehr abverlangt.</p>



<p>Und auch durch weniger Zusammenhalt innerhalb
der Familien und entferntere Wohnsituationen möchten sich viele Familien dem
Stress mit Verwandten, die sie während des Jahres vielleicht ohnehin selten
sehen oder mit denen sie sich auch nicht gut verstehen, &nbsp;gar nicht mehr aussetzen, sondern lieber gemeinsam
mit Freunden feiern.</p>



<p>Gerade hier ist es wichtig, sich frühzeitig zu
überlegen, wie, wo und vor allem mit wem die Familie das Weihnachtsfest
verbringen will. Dabei macht es Sinn, ältere Kinder in den Prozess miteinzubeziehen,
anstatt über ihren Kopf hinweg zu organisieren.</p>



<p>Eines sollte allerdings klar sein: Bei
getrennten Eltern entscheiden Mutter und Vater wann die Kinder wo Weihnachten
feiern, denn mit der Entscheidung bei wem sie lieber das Fest verbringen wollen,
sind sie massiv überfordert. Zudem geraten sie diesbezüglich in einen
Loyalitätskonflikt, denn die Entscheidung für einen Elternteil ist immer auch
die Entscheidung gegen den anderen Elternteil.</p>



<p>Aber auch in allen anderen Fällen ist es
empfehlenswert, Familienmitglieder und Verwandte darüber zu informieren wie und
wo man dieses Jahr feiern will, damit diese nicht aufgrund anderer Erwartungen
enttäuscht oder sogar böse sind.</p>



<p><strong>Und
dann sind da natürlich noch die Geschenke </strong></p>



<p>&#8230;die auf dem Weihnachtsfest keinesfalls
fehlen dürfen – vor allem natürlich für die Kinder. Einer aktuellen Studie
zufolge wurden im vergangenen Jahr in Österreich pro Kopf im Durchschnitt 390€
für Weihnachtsgeschenke ausgegeben – davon ungefähr 100€ pro Kind.</p>



<p><strong>Aber
wie viele Geschenke sind denn eigentlich sinnvoll?</strong></p>



<p>Pauschal lässt sich diese Frage nur schwer
beantworten, aber sicher ist, dass ein zu großer Geschenkeberg bei Kindern zu
Überforderung führt. Die Kinder wissen vor lauter Packerln nicht, welches sie
zuerst auspacken sollen und können jedem auch nur wenig Aufmerksamkeit
schenken. Am Ende ist es schwierig, sich zu entscheiden, mit welchem Geschenk
sie sich nun beschäftigen sollen.</p>



<p>Als grobe Faustformel kann man sagen, dass ein
oder zwei größere Geschenke inklusive ein paar nützlicher Kleinigkeiten drum herum,
sinnvoll erscheinen. Das kann also z.B. das langersehnte Fahrrad sein und dazu ein
Helm, Handschuhe und ein kleiner Korb.</p>



<p>Absprachen mit Verwandten und Bekannten
hinsichtlich der Menge und Kosten der Geschenke sind äußerst sinnvoll, damit
die Kinder nicht doch plötzlich in einem Berg von Geschenken versinken. Oftmals
sind diese auch froh, wenn ihnen von den Eltern Vorschläge gemacht werden, weil
sie nicht wissen, was sie schenken sollen. Eine weitere Möglichkeit ist auch,
das Geld gemeinsam zusammenzulegen und dem Kind so einen größeren Wunsch zu
erfüllen.</p>



<p>Acht geben sollten Erwachsene immer darauf,
dass die Weihnachtsgeschenke nicht zum Konkurrenzkampf um die Liebe und
Zuneigung des Kindes werden nach dem Motto: Wer macht das größte, teuerste oder
schönste Geschenk? </p>



<p><strong>Was tue
ich, wenn mein Kind sich etwas wünscht, was mir nicht gefällt? Muss ich wirklich
das schenken, was auf dem Wunschzettel steht?</strong></p>



<p>Manchmal wünschen sich Kinder Dinge, die wir
Eltern für wenig sinnvoll halten. Das kann die Glitzerpuppe sein, die uns
einfach nicht gefällt oder das x-te Auto, von dem wir wissen, dass unser Kind
damit nicht spielen wird, weil es schon drei ähnliche im Schrank hat. Noch dazu
haben wir eine gute Idee, eines pädagogisch sinnvollen Spielzeuges, was zudem
noch die Motorik und Sprachfähigkeit unseres Kindes fördert.</p>



<p>Dazwischen zu entscheiden ist manchmal gar
nicht so einfach. </p>



<p>Finden Sie heraus, welcher Wunsch ihres Kindes ein wirklicher Herzenswunsch ist und erfüllen sie&nbsp; ihm diesen ruhig – auch wenn der Wunsch vielleicht nicht ihren Vorstellungen entspricht. Wir Eltern beeinflussen den Alltag unsere Kinder in so vielen Bereichen, vermitteln unsere Werte und das, was wir glauben, was gut und nützlich ist. Lassen Sie Weihnachten einfach mal los und geben Sie sich dem einen großen Wunsch ihres Kindes hin – denn Weihnachten soll auch ein bisschen was von der Magie enthalten, als Kind mit seinen Wünschen (vom Christkind) gesehen zu werden, oder?</p>



<p>Wichtig dabei ist, dass der Wunsch
altersgerecht und sicher ist. Wünscht sich ihr Kind dennoch etwas, was sie auf
keinen Fall schenken wollen, klären sie schon vor Weihnachten, am besten beim
Schreiben des Wunschzettels bzw. beim Äußern des Wunsches, dass sie ihm diesen
Wunsch nicht erfüllen wollen und begründen sie dies auch.</p>



<p><strong>Um also
an Weihnachten Stress zu vermieden:</strong></p>



<p>Überlegen Sie sich gut, was Ihnen an Weihnachten wirklich wichtig ist und auf was sie gerne verzichten würden. Sprechen sie mit ihrem Partner und den Kindern, wie und mit wem sie gemeinsam das Fest verbringen wollen und sprechen sie dies mit Verwandten und Freunden ab. Und lassen sie sich nicht von der Werbung oder den Medien verunsichern, halten sie den Fokus auf den, was für Sie das Wesentliche von Weihnachten ausmacht und dann genießen sie das Fest mit ihren Liebsten.</p>



<p>Ich hoffe, dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
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