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	<title>Handy Archive - Beziehungsorientiert</title>
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	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
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	<title>Handy Archive - Beziehungsorientiert</title>
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		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 06/2015 zum Thema: „Handysüchtig?&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-06-2015-zum-thema-handysuechtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 17:08:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Abhängigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Computer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moritz Augen fixieren das Handy, die Finger kleben auf der Tastatur: Telefonieren, chatten, mailen, Musik hören, Spielen&#8230; Dank Email , What’s App, Facebook und Co. ist er ständig erreichbar und up to date – egal ob unterwegs, am Weg in die Schule oder Abends vorm Schlafengehen – das Handy ist sein ständiger Wegbegleiter. Vielen Eltern [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-06-2015-zum-thema-handysuechtig/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 06/2015 zum Thema: „Handysüchtig?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><em>Moritz Augen fixieren das Handy, die Finger kleben auf der Tastatur: Telefonieren, chatten, mailen, Musik hören, Spielen&#8230; </em><br><em>Dank Email , What’s App, Facebook und Co. ist er ständig erreichbar und up to date – egal ob unterwegs, am Weg in die Schule oder Abends vorm Schlafengehen – das Handy ist sein ständiger Wegbegleiter.</em></p>



<p>Vielen Eltern geht es ähnlich, wie denen von
Moritz. Sie sorgen sich und sind verzweifelt, wenn ihre Kinder ständig das
Handy in der Hand haben. Immer mehr Jugendliche verlassen das Haus nicht mehr
ohne ihr Smartphone, um nichts zu verpassen und permanent verfügbar zu sein.</p>



<p>Geht es Ihnen auch so? Fragen Sie sich auch
manchmal, ob das noch normal ist oder ob ihr Kind bereits online-süchtig ist?</p>



<p>Acht von 10 Haushalten in Österreich haben
mittlerweile Zugang zum Internet. Das Kommunizieren übers Handy gehört zu
unserem Leben und damit auch für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag.</p>



<p><em>Aber was
tun unsere Kinder eigentlich die ganze Zeit mit ihrem Handy?</em></p>



<p>Viele Kinder und Jugendliche präsentieren sich
in sozialen Netzwerken wie Facebook, Pinterest, You Tube u.ä., um sich mit
anderen auszutauschen, Fotos und Videos zu teilen, neue Kontakte zu knüpfen und
gemeinsam Spiele zu spielen.</p>



<p>Darüber hinaus kommunizieren sie per sms, Chat
oder What’s App mit Freunden und Bekannten – teilweise sogar in Gruppen.</p>



<p>Auch Musik und Videos werden vielfach übers
Netz geladen und gehört bzw. angeschaut.</p>



<p><em>Was ist
noch normal?</em></p>



<p>Wie die Eltern von Moritz haben viele Eltern
das Gefühl, dass ihre Kinder nur mehr im Handy leben und sonst kaum noch
anwesend sind, weil sie ständig mit dem Handy kommunizieren. Meist sind dies
aber nur Phasen, in denen die Kinder so gefesselt sind, dass sie ihre gesamte
Zeit dieser Tätigkeit widmen und auf alles andere vergessen. Diese Phasen, die
von Eltern oft als Vorstufe zur Sucht eingestuft werden, verschwinden meist
nach ein paar Wochen oder Monaten wieder von selbst. Die tägliche vielseitige
Nutzung des Handys gehört zum Alltag von Kindern und Jugendlichen und es
handelt sich dabei in der Regel um eine „normale“ Nutzung – denn nicht die
Dauer und Intensität der Handynutzung entscheiden über Sucht oder Nicht-Sucht,
sondern eher die Gründe, die jemanden dazu bringen, soviel Zeit am Handy/ im
Internet zu verbringen.</p>



<p>Anhand dieser 5 Kriterien können Sie erkennen,
dass ihr Kind Gefahr läuft, eine Sucht zu entwickeln</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die Gedanken ihres Kindes kreisen
ständig um Handy und Internet und das auch, wenn es anderen Beschäftigungen
nachgeht.</li><li>Das Freizeitverhalten ihres Kindes
verändert sich nach und nach. Anstatt sich mit Freunden zu treffen, Sport zu
machen oder seinem bisherigen Hobby nachzugehen, verbringt es nur noch Zeit am
Handy und im Internet</li><li>Die Leistungen in Schule und Beruf
leiden zunehmend. Es kommt zu Konzentrationsproblemen, Vergesslichkeit, Lern-
und Leistungsstörungen sowie Müdigkeit.</li><li>Die Schlaf – und
Ernährungsgewohnheiten ihres Kindes verändern sich massiv. Anstatt abends ins
Bett zu gehen steckt ihr Kind&nbsp; bis tief
in die Nacht mit seinem Handy unter der Decke. Mahlzeiten werden vergessen oder
ausgelassen, weil das Handy wichtiger ist.</li><li>Ihr Kind kann sich nicht
vorstellen, ohne Handy zu leben. Es bekommt sogenannte Entzugssymptome, wie Angst,
Panik, Nervosität, Zittern etc., wenn es das Handy abgeben muss oder der Akku
leer ist.</li></ul>



<p>Sollten sie bei ihrem Kind über einen längeren
Zeitraum diese Symptome bemerken, ist es ratsam, professionelle Hilfe in
Anspruch zu nehmen.</p>



<p>Doch auch wenn nicht gleich von Sucht die
Rede&nbsp; ist, treibt viele Eltern der Umgang
ihrer Kinder mit dem Handy in den Wahnsinn und sie fragen sich, was sie tun
können. </p>



<p>Argumente und Erklärungen stoßen bei den
Kindern auf taube Ohren, das Ausmachen von Handyzeiten bzw. handyfreien Zeiten
ist oft sehr nervenaufreibend und mühsam und Verbote funktionieren auch nicht
wirklich.</p>



<p><em>Was aber
soll ich nun als Elternteil tun, wenn mir das ständige Hantieren meines Kindes
mit dem Handy auf die Nerven geht?</em></p>



<p>Eine frühe Medienerziehung liegt ganz klar im
Verantwortungsbereich der Eltern. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es, nicht
erst einzuschreiten, wenn die Jugendlichen in der Pubertät sind und sich nichts
mehr sagen lassen (wollen), sondern von Anfang an, als Vorbild und
Beziehungspartner im Umgang mit Medien zur Verfügung zu stehen.</p>



<p>Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll bereits sehr
früh damit zu beginnen. Bereits Kleinkinder machen frühe Erfahrungen mit
Fernsehen und Spielen am Tablet. Die digitalen Medien sind heutzutage kaum
wegzudenken und werden von den Herstellern bewusst oft so einfach konzipiert,
dass sie bereits von Kinderhand intuitiv bedient werden können. Diese frühe
Heranführung an die neuen Medien hat viele Vorteile, dennoch ist ein
verantwortungsbewusster Umgang unerlässlich.</p>



<p>Leider nutzen viele Eltern allerdings die
digitalen Medien nicht zum Nutzen ihres Kindes sondern lediglich zu ihrem
eigenen: </p>



<p><em>„Maria
sitzt mit ihrer Tochter Lisa (3) beim Arzt im Wartezimmer. Lisa quengelt und
zerrt immer wieder an Mamas Jacke. Die anderen Leute schauen immer wieder zu Maria
und Lisa herüber. Maria ist das unangenehm, weil sie das Gefühl hat, Lisa stört
sie. Nachdem gutes Zureden nicht funktioniert, zieht sie ihr Handy aus der
Tasche und gibt es Lisa. Diese strahlt, setzt sich bei ihrer Mama auf den Schoß
und tippt zufrieden auf dem Handy herum.“</em></p>



<p>Um einen Moment Ruhe zu haben, nicht gestört
zu werden, den Blicken anderer Leute zu entgehen o.ä. drücken wir unserem Kind
schnell das Handy in die Hand &#8211; Spiele und Apps dienen uns dann als Babysitter.</p>



<p>Kurzfristig oder auch in einer Situation, wie
bei Maria und Lisa beschrieben nachvollziehbar und praktisch, bringt eine
regelmäßige Ruhigstellung des Kindes klare negative Folgen mit sich:</p>



<p>Beim Hantieren mit dem Handy, dem Anschauen
von Videos, kleinen Filmen oder dem Spielen fehlt Kleinkindern die Beziehung.
Anstatt im gegenseitigen Austausch ihre Reaktionen in Beziehung zu einem
Gegenüber bringen zu können, sind die Kinder mit ihren Eindrücken allein. Die
Gefühle und Emotionen, die sich beim Anschauen/ Spielen einstellen werden weder
gespiegelt noch kommentiert, sondern sie sind vollkommen sich selbst
überlassen.</p>



<p>Wenn hier nicht frühzeitig eingeschritten wird
und das Kind in einen lebendigen Kontakt und eine lebendige Beziehung geholt
wird, wirkt sich das spätestens in der Pubertät oft fatal aus.</p>



<p>Jugendliche in diesem Abschnitt der
Autonomiephase stellen sich die klassischen Fragen: Wer bin ich, wo komm ich
her und wo will ich hin und sind durch Hormone, die Umstellung des Körpers und
ihre Zunehmende Unabhängigkeit von den Eltern oft verunsichert.</p>



<p>Hinzu kommt in dieser Phase, in der die
Peergroup eine zentrale Rolle einnimmt, die Angst vorm anders und allein sein
davor nicht dazuzugehören. Genau hier wirkt das Handy zum einen mit seiner
dauernden Erreichbarkeit entgegen. Zum Anderen gaukeln soziale Netzwerke, in
denen sie mit unzähligen Menschen „befreundet“ sein können, Jugendlichen vor,
nicht allein zu sein, sondern zu einer Gemeinschaft dazuzugehören. </p>



<p>Sowohl hier, als auch in einer Vielzahl von
Internetspielen, erhalten Jugendlichen die Möglichkeit, sich idealisiert
darzustellen, einen Idealmenschen zu erschaffen, abzutauchen, Frust und
Realität hinter sich zu lasen und scheinbar alles unter Kontrolle zu haben. </p>



<p><em>3 Tipps
für Eltern im Umgang mit ihren „Handyverrückten“ Kindern</em></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Hinterfragen Sie ihren eigenen Umgang mit den sozialen Medien und seien sie ihrem Kind von Beginn an ein Vorbild.</li><li>Treten Sie in Beziehung zu ihrem Kind und versuchen sie zu verstehen, was ihr Kind so fasziniert und so begeistert. Ermutigen Sie es, Anwendungen und Inhalte kritisch zu hinterfragen und lassen sie sich auf Diskussionen und konstruktive Gespräche ein.</li><li>Setzen sie nicht irgendwelche vermeintlich pädagogischen Regeln und Grenzen, sondern finden sie heraus, wo ihre persönlichen Grenzen liegen und formulieren sie diese klar. Wenn Sie also z.B. genervt sind, dass ihr Kind beim Essen mit dem Handy rumtut, stellen sie nicht ein „Handyverbot bei Tisch“ auf, denn das wäre Machteinsatz und würde vermutlich zu mehr Stress und Streit führen. Sagen sie stattdessen sehr klar, dass sie das Handy beim Essen stört: „Mich nervt es, wenn du beim Essen dauernd mit deinem Handy rumtust. Ich will in Ruhe essen und das du das Handy in dieser Zeit weglegst.“ Viele Kinder und Jugendlichen respektieren solche klaren Bedürfnisse ihrer Eltern. Sollte dies bei ihnen nicht der Fall sein, fragen sie ihr Kind, was es will. Bei einem gegensätzlichen Bedürfnis haben sie einen Konflikt und können sich mit ihrem Kind bemühen, einen Kompromiss bzw. eine Lösung zu erarbeiten, die für beide passt.</li></ul>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-06-2015-zum-thema-handysuechtig/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 06/2015 zum Thema: „Handysüchtig?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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		<title>Wie du endlich wieder ungehindert telefonieren kannst&#8230;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/wie-sie-endlich-wieder-ungehindert-telefonieren-koennen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Apr 2015 07:14:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Handy]]></category>
		<category><![CDATA[Kind stört]]></category>
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		<category><![CDATA[Pause]]></category>
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		<category><![CDATA[Telefonieren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Eltern erzählen mir davon, dass es für sie mit Kleinkind kaum möglich ist, in Ruhe zu telefonieren. Sobald sie das Handy oder Telefon in der Hand haben und beginnen zu sprechen, will das Kind unbedingt etwas wissen oder spielen. Reagiert der Elternteil nicht gleich darauf, wird deine Tochter/ dein Sohn lauter und/oder beginnt an [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/wie-sie-endlich-wieder-ungehindert-telefonieren-koennen/">Wie du endlich wieder ungehindert telefonieren kannst&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Viele Eltern erzählen mir davon, dass es für sie mit Kleinkind kaum möglich ist, in Ruhe zu telefonieren. Sobald sie das Handy oder Telefon in der Hand haben und beginnen zu sprechen, will das Kind unbedingt etwas wissen oder spielen. Reagiert der Elternteil nicht gleich darauf, wird deine Tochter/ dein Sohn lauter und/oder beginnt an dir zu zupfen. Besonders unangenehm ist das natürlich bei wichtigen Telefonaten, zumal der Gesprächspartner die Szenerie in der Regel ja mitbekommt. Oft endet das Telefonat mit einem schreienden Kind und einem völlig genervten Elternteil&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt;">&nbsp;Aus der Perspektive deines Kindes</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kinder im Vorschulalter sind entwicklungsbedingt noch sehr auf sich bezogen und können sich kaum in andere Menschen hineinversetzen – dieses ist aber ein wichtiger Schritt, um Rücksicht nehmen zu können. Dein Kind verhält sich also in dem Moment, indem du telefonierst nicht etwa so, weil es dich ärgern will, sondern weil es von der Wichtigkeit seiner eigenen Aussage komplett überzeugt ist, so dass Aufschub und Warten nicht möglich erscheint. Ebenso kommt in diesem Alter häufig die Sorge dazu, dass das, was man sagen oder tun möchte, zu einem späteren Zeitpunkt möglichweise vergessen wird – ein weiterer wichtiger Aspekt also aus Sicht ihres Kindes, sich sofort an dich zu wenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass du als Elternteil die Möglichkeit hast, wichtige oder weniger wichtige Telefonate störungsfrei führen zu können. Was also tun?</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline; font-size: 14pt;">&nbsp;Folgende Tipps können dabei sehr hilfreich sein:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt;">&nbsp;Zeitpunkt des Telefonats</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Versuch wichtige Telefonate möglichst auf Zeiten zu verlegen, wo dein Partner oder eine andere Person sich während deines Gespräches um dein Kind kümmern kann oder das Kind nicht zu Hause ist, d.h. vormittags während dein Sohn/ deine Tochter im Kindergarten/ in der Schule ist, an den Nachmittagen, wo Freizeitaktivitäten anstehen, oder am Abend, wenn der Partner daheim ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso macht es Sinn, Telefonate zu Zeiten zu führen, bei denen dein Kind aller Voraussicht nach gut gelaunt und entspannt ist. Müdigkeit und/oder Hunger dagegen sind eher kontraproduktiv.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: 14pt;">&nbsp;<strong>Beschäftigung anbieten</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Lege für die Zeit, in der du telefonieren musst/willst ein besonderes Spiel oder eine besondere Beschäftigung zurecht, die dein Kind nur währenddessen benutzen darf. Das kann z.B. ein ganz besonders Puzzle sein, welches dein Kind fasziniert, das darf auch ein Spiel am Tablett sein, welches nur gespielt werden darf, wenn Mama oder Papa telefonieren oder das kann eine Beschäftigung mit besonderen Steinen, Steckern o.ä. sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-size: 14pt;">&nbsp;Eigene Grenzen festlegen</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Überlege dir vor dem Telefonat, wie wichtig es dir ist und kläre für dich, was du von deinem Kind in dieser Zeit erwartest. Im Anschluss teile deinem Kind mit einer kurzen klaren Aussage mit, was du dir wünschst, z.B.: „ Ich möchte jetzt gerne 10 Minuten mit meiner Freundin telefonieren und hätte gerne, dass du dich in dieser Zeit alleine beschäftigst. Anschließend habe ich dann wieder für dich Zeit und wir können gemeinsam etwas spielen.“</p>
<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>
<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>
<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>
<p>Deine Heike</p>
<p style="text-align: justify;"><em>&nbsp;</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/wie-sie-endlich-wieder-ungehindert-telefonieren-koennen/">Wie du endlich wieder ungehindert telefonieren kannst&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
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