<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>frech Archive - Beziehungsorientiert</title>
	<atom:link href="https://beziehungsorientiert.at/tag/frech/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://beziehungsorientiert.at/tag/frech/</link>
	<description>Heike Podek – Elterncoach</description>
	<lastBuildDate>Sun, 07 Aug 2022 20:11:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://beziehungsorientiert.at/wp-content/uploads/2022/05/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>frech Archive - Beziehungsorientiert</title>
	<link>https://beziehungsorientiert.at/tag/frech/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 09/2016 zum Thema: „Wie man in den Wald hineinruft&#8220;</title>
		<link>https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-09-2016-zum-thema-wie-man-in-den-wald-hineinruft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Heike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 17:41:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Fratz&Co]]></category>
		<category><![CDATA[frech]]></category>
		<category><![CDATA[Höflichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rücksichtslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbild]]></category>
		<category><![CDATA[Werte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.beziehungsorientiert.at/2019/?p=4658</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Kinder von heuten gelten teilweise als unerzogen und rücksichtslos. Sie widersprechen ihren Eltern, geben freche Antworten und weigern sich zu tun, was man ihnen sagt. Einige Experten sprechen von einem Werteverlust, von unsicheren Eltern, die ihre Kinder zu sogenannten „Tyrannen“ erziehen. Aber was ist dran an diesen Behauptungen? Sind uns wirklich Dinge wie Respekt, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-09-2016-zum-thema-wie-man-in-den-wald-hineinruft/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 09/2016 zum Thema: „Wie man in den Wald hineinruft&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Die Kinder von heuten gelten teilweise als
unerzogen und rücksichtslos. Sie widersprechen ihren Eltern, geben freche
Antworten und weigern sich zu tun, was man ihnen sagt. </p>



<p>Einige Experten sprechen von einem
Werteverlust, von unsicheren Eltern, die ihre Kinder zu sogenannten „Tyrannen“
erziehen.</p>



<p><strong><em>Aber was ist dran an diesen Behauptungen? Sind uns
wirklich Dinge wie Respekt, Rücksichtlosigkeit, Geduld und Höflichkeit abhanden
gekommen?</em></strong></p>



<p>Früher schien es ganz leicht, Kindern die oben
genannten Werte zu vermitteln, weil sie als selbstverständlich galten. Viele
wurden einfach von der Gesellschaft vor- und über die Generationen
weitergegeben. Die Vermittlung selbst lief über Lob und Strafe – so war den
Kindern schnell klar, was als „richtig“ und was als „falsch“ galt. </p>



<p>Heute erscheint das nicht mehr so einfach,
denn diese allgemeingültigen Werte, die früher von allen gelebt und für
„richtig“ empfunden wurden, wie z.B.: „Kinder brauchen Zucht und Ordnung“ haben
sich in der heutigen Zeit aufgelöst. Es gibt nicht mehr <strong>die</strong> Werte, die für Kindererziehung wichtig sind, sondern jede
Familie ist ein Stück weit auf sich allein gestellt und muss für sich
entscheiden, was ihnen wichtig ist und was nicht. Das führt häufig dazu, dass
Eltern verunsichert sind, weil sie einerseits auf den Einsatz von Angst und
Macht verzichten wollen, trotzdem aber keine anderen Strategien haben , wie sie
ihre Kinder sonst zu toleranten, sozial denkenden, umgänglichen und höflichen
Menschen erziehen sollen.</p>



<p>Der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi
formulierte als erster sehr zutreffend, was das Wesentliche von Erziehung
ausmacht: „Erziehung ist Beispiel und Liebe – sonst nichts.“</p>



<p>In diesem Satz wird deutlich, dass Kinder
Orientierung und Halt in erster Linie darin finden, dass sie sehen und erleben,
wie ihre Bezugspersonen in bestimmten Situationen reagieren, was sie sagen und
tun (oder eben nicht tun), wie sie jemanden behandeln und was sie konsumieren.</p>



<p><strong><em>Kinder orientieren sich also maßgeblich am Vorbild</em></strong></p>



<p>Kinder sind geborene Nachahmer, die von Geburt
an beginnen, das Verhalten ihrer Bezugspersonen zu imitieren. Das macht Eltern
zu Vorbildern. Durch das Vorleben ihrer Eltern lernen Kinder also auf einfache
und natürliche Art und Weise Verhalten, Einstellungen und Gefühle. Und genau
darin liegt eine große Chance für eine entspannte und erfolgreiche Erziehung.</p>



<p>In den ersten sieben Lebensjahren ist das
Nachahmen die wichtigste kindliche Lernmethode und auch später behält das
Lernen am Vorbild eine hohe Bedeutung. Eltern kommt bei dieser Art von Lernen
eine besondere Rolle zu. Durch ihr Verhalten im Alltag und im Umgang mit ihrem
Kind vermitteln sie ihm was es bedeutet geduldig zu sein, freundlich zu sein,
sich an Regeln zu halten und Rücksicht zu nehmen. Im Idealfall brauchen Eltern
dafür nicht besondere pädagogische Situationen zu inszenieren, sondern es
passiert einfach nebenbei indem sich Eltern ganz „normal“ verhalten.</p>



<p>Heute stecken viele Kinder und Familien in
Chaos und Verwirrung, weil ihre Eltern ihre Werte völlig unberechenbar und ohne
offensichtlichen Grund ändern.</p>



<p><strong><em>Vorbild sein durch Werte leben</em></strong></p>



<p>Wie schon angedeutet, geht es bei der
Vorbildfunktion gegenüber den Kindern nicht darum, sich in irgendeiner Art und
Weise pädagogisch perfekt oder richtig zu verhalten, sondern einfach
„authentisch“ zu sein und unsere Werte zu leben.</p>



<p>Werte sind vereinfacht gesagt, Verallgemeinerungen
darüber, was uns wichtig ist. Sie hängen ursprünglich mit unseren Emotionen
zusammen. Deshalb empfinden wir ein positives Gefühl und sind glücklich wenn
unsere Werte erfüllt sind und sind unzufrieden und unglücklich wenn unsere
Werte verletzt werden. Für ihre Werte wollen Menschen leben und eintreten.</p>



<p>Wir können unseren Kindern nur die Werte
vermitteln, an die wir wirklich glauben und die wir auch leben. Alles andere
wird über kurz oder lang scheitern. Ein Beispiel: Ich finde gesunde Ernährung
wichtig und schränke mein Kind von daher beim Naschen ein, greife aber selbst
mehrmals täglich zu Schokolade und Co. Meine Überzeugung scheint also nicht so felsenfest
zu sein.</p>



<p>Auch wer seinen Kindern Ehrlichkeit predigt
und sich selbst ständig mit Notlügen am Telefon aus der Affäre zieht, wird
unglaubwürdig. </p>



<p>Einem Kind immer wieder zu erklären, wie
schädlich Fernsehen ist und ihm aus diesem Grund die Lieblingsserie zu
untersagen, wird wohl kaum funktionieren und ohne endlose Diskussionen
ablaufen, wenn für mich nach dem Abendessen der alltägliche Gang zum Fernsehen
normal ist.</p>



<p><strong>3
Tipps, die dich dabei unterstützen, deine Kindern Werte zu vermitteln</strong></p>



<p>Werte zu haben und sich ihrer bewusst zu sein
ist wichtig für die Qualität der elterlichen Führung, zudem ist es eine gute
Vorbeugung gegen hunderte bedeutungsloser Konflikte im alltäglichen
Zusammenleben mit Kindern. Wenn du ein Bewusstsein für deine eigenen Werte
entwickelst, wirst du eine Menge Zeit und Energie sparen. Du wirst zu einer
glaubwürdigen Person und das wiederum wird deine persönliche Autorität stärken
und es für deine Kinder einfacher und weniger verwirrend machen, zu dir in
Beziehung zu treten.</p>



<p><strong>Tipp 1:
Finde heraus, was dir wichtig ist</strong></p>



<p>Wenn du weißt, was dir im Leben wichtig ist
weißt du auch deine Richtung für dein Leben und kannst diese authentisch und ohne
Anstrengung und ständige Diskussionen an deine Kinder weitergeben.</p>



<p>Um deine persönlichen Werte zu finden, stell
dir folgende Fragen:</p>



<p>Was ist mir in meinem Leben wichtig?</p>



<p>Worüber rege ich mich oft auf? (Welcher Wert
wird also immer wieder missachtet?)</p>



<p>Wovon braucht die Welt mehr?</p>



<p>Wenn ich 3 Dinge in diesem Land ändern könnte,
welche wären das? (Und welche Werte stecken hinter diesen Wünschen?)</p>



<p>Was sollten andere Menschen öfter tun? (Und
welcher Wert steckt dahinter?)</p>



<p><strong>Tipp 2:
Hinterfrage deine übernommenen Werte</strong></p>



<p>Unsere Werte, also das, was uns für unser
Leben und die Erziehung unserer Kinder wichtig und richtig erscheint stammt aus
unterschiedlichen Quellen, wie der Ursprungsfamilie, Religion, Politik,
Psychologie, Lieblingslehrern und Mentoren uvm..</p>



<p>Überlege dir im zweiten Schritt woher du deine
Werte hast. Welche Werte und Normen wurden uns von den Eltern mitgegeben?
Welche wurden ausdrücklich formuliert, welche galten als selbstverständlich?
Wurden sie wirklich praktiziert oder handelt es sich um Lippenbekenntnisse?</p>



<p>Im Anschluss daran kannst du entscheiden ob du
sie behalten willst oder nicht. Erst wenn du weißt, was das für Werte sind und
warum du sie hast, bist du dazu in der Lage, sie durch solche Werte zu
ersetzen, die deinen Erwartungen und Ziele möglicherweise besser entsprechen.</p>



<p><strong>Tipp 3:
Integriere deine Werte in deinen Alltag</strong></p>



<p>Wenn du dich so ausführlich mit deinen Werten
beschäftigt hast, und dir darüber klar geworden bist, was dir im Leben wichtig
ist und was nicht wird es ganz einfach sein, sie auch in deinen Alltag zu
integrieren.</p>



<p>Wie oben schon beschrieben handeln wir
Menschen nach dem, was uns wichtig ist und verhalten uns entsprechend.
Verwenden wir nun noch eine persönliche Sprache, indem wir von uns in der
ersten Person also als „Ich“ sprechen, werden wir für unsere Kinder sichtbar
und sie ahmen uns nach.</p>



<p>Wenn du also z.B. erkannt hast, dass dir
Sparsamkeit wichtig ist, solltest du nicht damit beginnen, das Taschengeld
einzuschränken und Regeln aufzustellen, was davon gekauft werden darf und was
nicht, sondern damit, das eigene Kaufverhalten zu beobachten.</p>



<p>Vergiss aber nie: Egal wie wichtig dir deine Werte sind, lasse sie nie wichtiger werden als die Menschen, die du liebst.</p>



<p>Ich hoffe, Dir hat mein Artikel gefallen! Besonders ans Herz legen möchte ich Dir meine Artikel zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/wut-aggression/">Wut und Aggression</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/konflikte/">Konflikte</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/category/schulprobleme/">Schulprobleme</a>.</p>



<p>Wenn Du Unterstützung bei Erziehungsproblemen suchst, schau Dir mein <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/">Angebot</a> an. Egal ob Trotzphase, Pubertät, Schulprobleme, &#8230; ich biete <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/coaching/">Live-Coaching</a>, <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-coaching/">eMail-Coaching</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> als Hilfestellung an. Die <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/">eMail-Kurse</a> zu den Themen <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/trotzphase/">„Trotzphase“</a> und <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/mein-angebot-2/email-kurse/mein-kind-will-nicht-hoeren/">„Hilfe- mein Kind will nicht hören“</a> sind besonders beliebt.</p>



<p>Du kannst mir natürlich auch <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">direkt</a> schreiben und ich freue mich auch über <a href="http://www.beziehungsorientiert.at/kontakt/">Feedback</a> zu meinem Artikel!</p>



<p>Deine Heike</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://beziehungsorientiert.at/maga-heike-podek-in-der-fratz-co-09-2016-zum-thema-wie-man-in-den-wald-hineinruft/">Magª Heike Podek in der Fratz &#038; Co 09/2016 zum Thema: „Wie man in den Wald hineinruft&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://beziehungsorientiert.at">Beziehungsorientiert</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
